Im 2007 ist meine Tochter Celine in der 28 SSW mit nur 640gr auf die Welt gekommen. Sie war eine so starke Kämpferin und wollte um jeden Preis leben. Kurz nach der Geburt hatte sie einen Dünndarmvolvolus, d.h. der Darm hatte sich verdreht und die Blutzufuht wurde abgeschnitten, so musste sie das erste Mal operiert werden. Dabei wurden 2/3 des Dünndarms entfernt und ein künstlicher Darmausgang angelegt. Etwa nach vier Wochen merkte man eine Veränderung im Gehirn, irgendwann hatte sie zu wenig Sauerstoff bekommen. Der Fachausdruck lautet: schwere periventrikuläre Leukomalazie mit cerebral Parese. Wegen der zu schwachen Gewichtszunahme wurde der Darm früh wieder zusammengeführt. Das klappte zum Glück gut. Danach hatte sie noch eine beidseitige Leistenhernie. Die Prognose war sehr schlecht; höchstwahrscheinlich schwerst behindert. Mit dem Darm geht zum Glück alles gut, sie ist jetzt so gross und schwer wie ein Kind in ihrem Alter, kann selber essen und trinken, sich mit Lauten verständigen und gestützt sitzen. Das Schönste an ihr ist ihr herzhaftes Lachen. Dafür bin ich ewig dankbar. Deshalb an alle, nur Mut und glaubt nie an die Prognose der Ärzte. Jedes Kind geht seinen eigenen Weg.
Mit freundlichen Grüssen
Verena und Celine
Möchte noch etwas anfügen. Es würde mich freuen, wenn ich andere Eltern kenne lernen würde, die auch ein Kind mit einer Leukomalazie haben.