Sali Bea
Wie war deine Reise?
Ich schaue, dass Jan gar nicht erst zu warm bekommt. Er hält sich immer im Schatten auf. So ist die Hitze für ihn erträglich. Wenn es sehr heiss ist, trägt er eine Kühlweste. Wir hatten diesen Sommer eigentlich keine Probleme verursacht durch die Hitze.
Sein Problem ist aktuell die Lunge ... er muss schon wieder Antibiotika nehmen, weil er einen bakteriellen Infekt hat. Es sieht so aus, als würde ihn das nun begleiten!
Beatrice - sehbehinderte Leseratte/ eigene Texte
Re: Beatrice - sehbehinderte Leseratte/ eigene Texte
Liebe Orphan
Meine Reise war phantastisch, von A-Z gelungen. Wir waren mit PHOENIX Bonn unterwegs, die Reise kostete einen Viertel des Preises wie man ihn bei Schweizer Anbietern bezahlt hätte -und ich und alle, mit denen ich Kontakt hatte - also wir alle können uns nicht vorstellen, was die teureren Anbieter noch besser machen könnten. Service, Schiff und Angebote waren TOP -und das Essen förmlich ein Traum. Also, wir waren alle happy.
Unsere Stationen waren Dürnstein, Krems, Weissenkirchen, Wien, Budapest, Bratislava, Melk - ein-und ausschiffen in Passau.
Wir sind am 13. August zurück gekommen und es ging mir gut. Am 14. bin ich noch wandern gegangen im Bündnerland - das ging am Morgen auch noch gut
Aber am NM in Andeer, wo es sicher annähernd 30 Grad hatte, bekam ich so Frieranfälle, die Nacht darauf hohes Fieber (fast 40 Grad) - also am Montag, statt zur Arbeit zum Coronatest, am Dienstag dann das positive Resultat. Mist - aber auf dem Schiff hat es gemäss Aussagen vom SBV sonst keiner - also habe ich das von woanders her. (frag mich nur woher -hatte mich immer in Innenräumen mit Mundschutz geschützt-mit FFP2)
Mit dem langsamen Abklingen der Corona-Symptome am Abend des 21. Augusts kam dann die nächste böse Überraschung - ich konnte das vom Fleck weg selber diagnostizieren: Gürtelrose!!! (meine 3. ) Also am 22. wieder in die Praxis, Blickdiagnose eindeutig. Valaciclovir 1000mg für eine Woche (zum Glück durfte ich diese Brummer mörsern - ich hätte die nie schlucken können). Mein 2. Glück, ich hatte bereits am 5. Juli 2022 meine 1. Dosis der SHINGRIX-Impfung (gegen Gürtelrose) erhalten. Dadurch war nun mein Verlauf deutlich milder als ohne diese Impfung. Die Büggeli sind nun abgeheilt, auch die Schmerzen hielten sich in ungewohnten Grenzen. Habe nur noch ein paar kleine Vernarbungen.
Geblieben von Corona ist mir so ein dummer Schwindel und so diese Müdigkeit, von der so ziemlich alle berichten. Aber das wird wohl auch noch wieder besser.
Ohje, der arme Grosse. Infekte in der Lunge sind beschwerlich und fies. Hoffe, das Antibiotika macht gute Arbeit und es gibt noch eines, gegen welches die Bakterien noch nicht resistent sind. Habt Ihr eine Anschlusslösung gefunden -und wie geht es Dir selber???
Viele herzliche Grüsse sendet Dir -und dem Grossen mit der starken Seele
Bea
Meine Reise war phantastisch, von A-Z gelungen. Wir waren mit PHOENIX Bonn unterwegs, die Reise kostete einen Viertel des Preises wie man ihn bei Schweizer Anbietern bezahlt hätte -und ich und alle, mit denen ich Kontakt hatte - also wir alle können uns nicht vorstellen, was die teureren Anbieter noch besser machen könnten. Service, Schiff und Angebote waren TOP -und das Essen förmlich ein Traum. Also, wir waren alle happy.
Unsere Stationen waren Dürnstein, Krems, Weissenkirchen, Wien, Budapest, Bratislava, Melk - ein-und ausschiffen in Passau.
Wir sind am 13. August zurück gekommen und es ging mir gut. Am 14. bin ich noch wandern gegangen im Bündnerland - das ging am Morgen auch noch gut
Aber am NM in Andeer, wo es sicher annähernd 30 Grad hatte, bekam ich so Frieranfälle, die Nacht darauf hohes Fieber (fast 40 Grad) - also am Montag, statt zur Arbeit zum Coronatest, am Dienstag dann das positive Resultat. Mist - aber auf dem Schiff hat es gemäss Aussagen vom SBV sonst keiner - also habe ich das von woanders her. (frag mich nur woher -hatte mich immer in Innenräumen mit Mundschutz geschützt-mit FFP2)
Mit dem langsamen Abklingen der Corona-Symptome am Abend des 21. Augusts kam dann die nächste böse Überraschung - ich konnte das vom Fleck weg selber diagnostizieren: Gürtelrose!!! (meine 3. ) Also am 22. wieder in die Praxis, Blickdiagnose eindeutig. Valaciclovir 1000mg für eine Woche (zum Glück durfte ich diese Brummer mörsern - ich hätte die nie schlucken können). Mein 2. Glück, ich hatte bereits am 5. Juli 2022 meine 1. Dosis der SHINGRIX-Impfung (gegen Gürtelrose) erhalten. Dadurch war nun mein Verlauf deutlich milder als ohne diese Impfung. Die Büggeli sind nun abgeheilt, auch die Schmerzen hielten sich in ungewohnten Grenzen. Habe nur noch ein paar kleine Vernarbungen.
Geblieben von Corona ist mir so ein dummer Schwindel und so diese Müdigkeit, von der so ziemlich alle berichten. Aber das wird wohl auch noch wieder besser.
Ohje, der arme Grosse. Infekte in der Lunge sind beschwerlich und fies. Hoffe, das Antibiotika macht gute Arbeit und es gibt noch eines, gegen welches die Bakterien noch nicht resistent sind. Habt Ihr eine Anschlusslösung gefunden -und wie geht es Dir selber???
Viele herzliche Grüsse sendet Dir -und dem Grossen mit der starken Seele
Bea
Re: Beatrice - sehbehinderte Leseratte/ eigene Texte
Liebe Alle, die hier noch mitlesen
Es ist Zeit, dass ich wieder mal etwas hier reinschreibe. Am 04. Mai 2026 feierte ich beim Arbeitgeber FISBA AG in St. Gallen mein 15jähriges Dienstjubiläum. Wäre vielleicht nichts besonderes, wenn dem nicht eine ziemliche Odyssee vorangegangen wäre - ich führe das hier nicht mehr aus, wer nicht weiss, worum es da geht, kann die Vorberichte hier im Thread lesen.
Was mir aber sehr wichtig ist mitzuteilen ist etwas, was auch für Eure erwachsenen Kids mit Besonderheit im freien Arbeitsmarkt wichtig sein könnte. Mein Ex-Arbeitgeber - der mit dem grossen orangen M, der überall als sozialer Arbeitgeber wahrgenommen wird, hat in meinem Fall mit üblen Karten gespielt - zu meinen Ungunsten -und heute durchschaue ich das alles - leider zu spät.
In jeder Qualifikation von 1990 und 2006 bei eben diesem Arbeitgeber mit dem grossen orangen M wurde von den Vorgesetzten angemerkt, ich hätte Schwankungen - woraus dann resultierte, dass ich in der Rente bleiben sollte, weniger verdiene und zu 59% invalid galt. Ich habe nie verstanden, was die damit genau meinten. Ich und auch andere Kolleginnen erlebten mich als konstant und zuverlässig. Dennoch kam das jedes Jahr wieder.
Seit ich nun seit 2011 bei der FISBA AG arbeite, hat nie mehr nur jemand in der Qualifikation irgendwas von Schwankungen geschrieben. Einmal sprach ich die Vorgesetzte sogar drauf an, ob sie nichts solches an mir bemerke -und sie meinte erbost - überhaupt nicht, sie erlebe mich als ausgeglichen! Ferner merkte sie an, dass gewisse Schwankungen bei allen normal seien, aber sie könnte beim besten Willen bei mir nicht sagen, dass ich bedenkliche Schwankungen hätte. Die Sorgfalt, die beim ehemaligen Arbeitgeber /Detailhändler stets als Verlangsamung deklariert wurde, wird beim neuen Arbeitgeber sehr geschätzt.
Inzwischen habe ich das Argument "Schwankungen" durchschaut - es ist nicht nachweisbar - egal, wann jemand vorbei kam und wie man mich da erlebte - Schwankungen sind immer temporär. Heute weiss ich, dass es einfach ein dankbares Argument war, mich finanziell und menschlich klein zu halten und klein zu machen. Dass dies ein so sozialer mächtiger Arbeitgeber überhaupt praktiziert, ist im Grunde eine grosse Schande.
Da ich nie aus der Rente herauskam, ist meine heute 100% Rente, die von der Ausgleichkasse des ehemaligen Arbeitgebers ausbezahlt wird klein und so, wie bei jemandem, der gar nie im freien Arbeitsmarkt arbeiten konnte.
Ferner hat mir dieser so soziale Arbeitgeber auch noch einen Vorbehalt bei der Pensionskasse gemacht -sollte ich wegen des bekannten Augenleidens aus dem Berufsleben ausscheiden (was nach der Pfusch-Operation am besseren Auge ja leider geschah), würde mir kein Pensionskassengeld ausbezahlt. Auch das ist jetzt leider Fakt und nicht mehr anfechtbar. Ich habe 15einhalb Jahre bei diesem grossen M-Arbeitgeber 100% gearbeitet, nur einen halben Lohn von Brutto 1200 Franken monatlich verdient, dazu eine halbe Rente von damals 680 Franken monatlich -und wurde trotz A-B-Qualifizierung mit sehr gutem Lehrabschluss nie höher entlöhnt.
Mit dem Wissen von heute wäre ich viel früher so weit gekommen, die Kündigung einzureichen beim Arbeitgeber mit dem grossen M. Gehindert hat mich die Aussage der Personalchefin, die immer behauptete, ich würde auch bei anderen Arbeitgebern nie aus der Rente kommen.
Wichtig ist mir, wenn Eure Jungen jemals in ihrer Qualifikation das Wort "Schwankungen" stehen haben -und ihr als Eltern dies nicht wirklich verstehen könnt, dass ihr hellhörig werdet. Ausserdem möchte ich dafür sensibilisieren, dass Ihr wisst, dass ein Arbeitgeber Vorbehalte bei der Pensionskasse setzen darf -es aber nicht muss.
In meinem Fall auch typisch war der Umstand, dass nach meiner Kündigung, als wir den Fall aufrollen wollten, keinerlei Aktennotizen auffindbar waren beim Ex-Arbeitgeber - das wurde alles einfach "entsorgt" - damit es auch sicher nichts zu beweisen gibt.
Der Arbeitgeber mit dem grossen M - war zumindest in der Ostschweiz zwischen 1990 und 2006 das soziale Lob nicht wert (Innerschweiz ist besser, da kenne ich mehrere wirklich tolle Menschen mit Beeinträchtigung, die fair von ihren Filialleitern und Vorgesetzten behandelt werden)
Ich weiss nicht, wie die M Ostschweiz heute aufgestellt ist, evtl. ist es ja besser geworden.
Sollte hier aber jemand mitlesen, der sich oder sein Kind in einer ähnlichen Situation wiedererkennt, würde ich zu äusserster Vorsicht raten. Nicht, dass Ihr über den Tisch gezogen und ausgenützt werdet wie ich damals
LG
Bea
Es ist Zeit, dass ich wieder mal etwas hier reinschreibe. Am 04. Mai 2026 feierte ich beim Arbeitgeber FISBA AG in St. Gallen mein 15jähriges Dienstjubiläum. Wäre vielleicht nichts besonderes, wenn dem nicht eine ziemliche Odyssee vorangegangen wäre - ich führe das hier nicht mehr aus, wer nicht weiss, worum es da geht, kann die Vorberichte hier im Thread lesen.
Was mir aber sehr wichtig ist mitzuteilen ist etwas, was auch für Eure erwachsenen Kids mit Besonderheit im freien Arbeitsmarkt wichtig sein könnte. Mein Ex-Arbeitgeber - der mit dem grossen orangen M, der überall als sozialer Arbeitgeber wahrgenommen wird, hat in meinem Fall mit üblen Karten gespielt - zu meinen Ungunsten -und heute durchschaue ich das alles - leider zu spät.
In jeder Qualifikation von 1990 und 2006 bei eben diesem Arbeitgeber mit dem grossen orangen M wurde von den Vorgesetzten angemerkt, ich hätte Schwankungen - woraus dann resultierte, dass ich in der Rente bleiben sollte, weniger verdiene und zu 59% invalid galt. Ich habe nie verstanden, was die damit genau meinten. Ich und auch andere Kolleginnen erlebten mich als konstant und zuverlässig. Dennoch kam das jedes Jahr wieder.
Seit ich nun seit 2011 bei der FISBA AG arbeite, hat nie mehr nur jemand in der Qualifikation irgendwas von Schwankungen geschrieben. Einmal sprach ich die Vorgesetzte sogar drauf an, ob sie nichts solches an mir bemerke -und sie meinte erbost - überhaupt nicht, sie erlebe mich als ausgeglichen! Ferner merkte sie an, dass gewisse Schwankungen bei allen normal seien, aber sie könnte beim besten Willen bei mir nicht sagen, dass ich bedenkliche Schwankungen hätte. Die Sorgfalt, die beim ehemaligen Arbeitgeber /Detailhändler stets als Verlangsamung deklariert wurde, wird beim neuen Arbeitgeber sehr geschätzt.
Inzwischen habe ich das Argument "Schwankungen" durchschaut - es ist nicht nachweisbar - egal, wann jemand vorbei kam und wie man mich da erlebte - Schwankungen sind immer temporär. Heute weiss ich, dass es einfach ein dankbares Argument war, mich finanziell und menschlich klein zu halten und klein zu machen. Dass dies ein so sozialer mächtiger Arbeitgeber überhaupt praktiziert, ist im Grunde eine grosse Schande.
Da ich nie aus der Rente herauskam, ist meine heute 100% Rente, die von der Ausgleichkasse des ehemaligen Arbeitgebers ausbezahlt wird klein und so, wie bei jemandem, der gar nie im freien Arbeitsmarkt arbeiten konnte.
Ferner hat mir dieser so soziale Arbeitgeber auch noch einen Vorbehalt bei der Pensionskasse gemacht -sollte ich wegen des bekannten Augenleidens aus dem Berufsleben ausscheiden (was nach der Pfusch-Operation am besseren Auge ja leider geschah), würde mir kein Pensionskassengeld ausbezahlt. Auch das ist jetzt leider Fakt und nicht mehr anfechtbar. Ich habe 15einhalb Jahre bei diesem grossen M-Arbeitgeber 100% gearbeitet, nur einen halben Lohn von Brutto 1200 Franken monatlich verdient, dazu eine halbe Rente von damals 680 Franken monatlich -und wurde trotz A-B-Qualifizierung mit sehr gutem Lehrabschluss nie höher entlöhnt.
Mit dem Wissen von heute wäre ich viel früher so weit gekommen, die Kündigung einzureichen beim Arbeitgeber mit dem grossen M. Gehindert hat mich die Aussage der Personalchefin, die immer behauptete, ich würde auch bei anderen Arbeitgebern nie aus der Rente kommen.
Wichtig ist mir, wenn Eure Jungen jemals in ihrer Qualifikation das Wort "Schwankungen" stehen haben -und ihr als Eltern dies nicht wirklich verstehen könnt, dass ihr hellhörig werdet. Ausserdem möchte ich dafür sensibilisieren, dass Ihr wisst, dass ein Arbeitgeber Vorbehalte bei der Pensionskasse setzen darf -es aber nicht muss.
In meinem Fall auch typisch war der Umstand, dass nach meiner Kündigung, als wir den Fall aufrollen wollten, keinerlei Aktennotizen auffindbar waren beim Ex-Arbeitgeber - das wurde alles einfach "entsorgt" - damit es auch sicher nichts zu beweisen gibt.
Der Arbeitgeber mit dem grossen M - war zumindest in der Ostschweiz zwischen 1990 und 2006 das soziale Lob nicht wert (Innerschweiz ist besser, da kenne ich mehrere wirklich tolle Menschen mit Beeinträchtigung, die fair von ihren Filialleitern und Vorgesetzten behandelt werden)
Ich weiss nicht, wie die M Ostschweiz heute aufgestellt ist, evtl. ist es ja besser geworden.
Sollte hier aber jemand mitlesen, der sich oder sein Kind in einer ähnlichen Situation wiedererkennt, würde ich zu äusserster Vorsicht raten. Nicht, dass Ihr über den Tisch gezogen und ausgenützt werdet wie ich damals
LG
Bea
