Regelschule oder Sonderschule? Wie entscheidet Ihr bei besonderen Kindern?

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Rebecca 83
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Re: Regelschule oder Sonderschule? Wie entscheidet Ihr bei besonderen Kindern?

Beitrag von Rebecca 83 » 18. April 2021, 22:47

Unsere Tochter hatte bereits vor ihrem Kindergarteneintritt Frühförderung. Als es richtung Kindergarten zuging gab es eine schulpsychologische Abklärung und dann konnten wir offiziell die HP und Sonderschulen beegutachten. Wir haben noch 2 gesunde ältere Jungs. MIr ist absolut bewusst, was es heisst in der Schule bei gesunden Kindern im unterricht mal nicht mitzukommen. In Eleonoras Fall wäre hier eine integration absolut nicht möglich und für unsere Kleine überhaupt nicht förderlich. Uns war klar, dass es ein Prozess ist sich mit einer HPS oder einer Sonderschule sich auseinanderzusetzen, aber wenn man sieht welche Möglichkeit für das Kind entsteht, z.B. Physio, Ergo, Hippo, Logo alles vor Ort. Diverse Orthopädische untersuchungen vor Ort. Das bedeutet auch eine Entlastung zu Hause und wieder Zeit um Atem zu holen und sich wieder mit ganzem Herzen auf das Kind zu freuen. Denn ich habe mit gesagt: wenn ich nicht funktioniere, dann bricht alles zusammen..
Unsere Tochter geht seit dem Sommer in den Kindergarten in der Stiftung Kronbühl in Wittenbach. Wir sind sehr zufrieden. Der Austausch ist super über ein Büchli das wir immer hin und her geht oder via whats app. Eleonora wird von einer tollen Fahrerin abgeholt und sicher wieder nach Hause gebracht.

Liebe Grüsse Rebecca
Rebecca
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Re: Regelschule oder Sonderschule? Wie entscheidet Ihr bei besonderen Kindern?

Beitrag von Rebecca » 3. Mai 2021, 09:43

Hallo zusammen, unsere Mini ist auch ein Grenzfall, sie hat vermutlich ADHS und eine leichte lernbehinderung. Sie ist 5 und im normalen kindergarten. Sie merkt halt, dass die anderen in vielem besser sind wie sie, auf der anderen Seite ist sie aber sehr sozial und dadurch gut integriert. Aber wenn ich sehe, was meine grosse Tochter schon 8n der ersten klasse können muss, bin ich unsicher, ob sie das schafft.
Wir leben in einem Dorf und sie sind zu 10 in ihrer Alterstufe und mit den 11 grossen in einer doppelklasse. Was hier die regel ist, so 12 pro Jahrgang ist der Durchschnitt und dann sind sie mit dem nächsten zusammen und haben dann einfach zweimal die Woche nen Förderlehrer, die extra Fächer, wie werken, schwimmen und so getrennt und bei bedarf ne freiwillige Helferin, die sicher beim schwimmen und turnen und auch mal im Unterricht dabei ist. So wie es aussieht, hat in letzter Zeit jeder Jahrgang ein ADHS kind, bis jetzt aber nur Jungs. Da mini in nem Mädchenjahrgang ist(nur 1 junge) dachte man es werde ne ruhige klasse, bis man sie näher kennenlernte. Alle adhs kinder ab der 1 klasse nehmen ritalin. Laut Lehrerin seien sie sonst nicht beschulbar.
Mich würde auch wunder nehmen, wie eure Voraussetzungen sind und wie es bei euch läuft.
Auch weiss ich das es 3 verschiedene Sonderschule n gibt, die übernommen werden, ich weiss aber nicht, ob mini die Voraussetzungen für eine erfüllen würde, den ne private Lösung können wir uns nicht leisten.
Wenn ihr nicht öffentlich quatschen wollt, gerne auch privat.
Grüsse Rebbi
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