hallo.........

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seven
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hallo.........

Beitrag von seven » 21. Januar 2010, 21:45

meine 2jährige tochter hat diabetes typ 1.
es ist momentan sehr schwierig mit ihr.
ich suche deshalb eltern mit denen ich über dieses thema sprechen kann und einander helfen könnten.
meldet euch doch bitte.

grüssli an alli seven.
Solen09
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Beitrag von Solen09 » 21. Januar 2010, 23:53

Hallo Seven

Unsere Tochter (bald 3 Jahre) hat seit Juli 09 Diabetes Typ 1. Es geht auch mal besser und mal schlechter mit ihr. Seit wann ist denn deine Tochter erkrankt? Wir sind übrigens auch aus dem Kanton Aargau.
Würde mich über einen Austausch freuen.

Gruss Solen09
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seven
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ging aber schnell, gut so!!!

Beitrag von seven » 22. Januar 2010, 20:51

hallo soleno9

danke, dass du dich meldest, wir sind überigens aus suhr.
unsere kleine hat seit nov 09 diabetes. ich habe schwierigkeiten, dass sie auf ihre 4 werte pro mahlzeiten kommt. wir haben etliches probiert aber es klappt nicht immer. im spital bekam sie natürlich immer etwas anderes, wenn sie etwas nicht essen wollte. dies kommen wir mit aller wucht zu spüren. es ist manchmal zum verzweifeln.
ausserdem ist sie jetzt in der remision. da gehts auf und runter, sie braucht nur noch am morgen insulin, am abend nichts.
wie geht es euch, von wo seit ihr?

liebs grüessli seven.
Solen09
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Beitrag von Solen09 » 22. Januar 2010, 22:10

Hallo Seven

Wir sind aus Schafisheim! Also fast Nachbarn... Schön jemand so nahes kennenzulernen.

Das Problem mit den vorgegebenen Werten essen kennen wir nur zu gut. Wir haben dann angefangen viel weniger Insulin (4 Insulatard und 1 1/2 bis 2 Actrapid) zu spritzen am morgen. Somit muss unsere Tochter nun nur etwa 1 bis 1 1/2 Werte zum Frühstück essen. 1 Wert zum Znüni und 3 Wert zum Mittagessen. Wir spritzen jetzt auch erst NACH dem Essen und können so noch etwas mit dem Insulin varieren. Am Abend spritzen wir meistens auch nur 1 Einheit vom Langzeitinsulin. Sie braucht im Moment auch noch sehr wenig Insulin. Die Ernährungsberatung, nehme mal an bei euch auch KSA, gibt einfach zu viele Werte an!! Aus meiner Sicht kann das ein 2- / 3-järiges Kind kaum essen. Wir haben dann mit Absprache mit unserer Diabetologin die Insulinmenge der Essensmenge angepasst. Muss man halt zuerst etwas ausprobieren bis man die Richtige Dosies raus hat. Somit ist bei uns der Essenskampf etwas entschärft, aber noch immer ein grosses Thema in unserem Alltag. Mit dem 2-Spritzen-System gehts halt einfach nicht viel besser. Wir interessieren uns jetzt aber sehr für eine Insulinpumpe und sind im Moment der Ansicht, dass diese viele unsere (Essens-)Probleme lösen könnte. Schau mal unter diabetes-kids.de im Forum Insulinpumpen. Dort habe ich viele Meinungen und Erfahrungen von Familien mit Diabetiker-Kleinkindern gefunden, die mich sehr überzeugt haben. Und ich habe auch noch herausgefunden, dass es ab ca. August 10 eine aus meiner Sicht sehr innovative Neuigkeit auf dem Schweizer Markt gibt in Sachen Insulinpume. Sie heisst Omnipod und wird von der Firma Ypsomed vertrieben. Schau mal auf der Firmenhomepage nach. Dort hat es eine Medienmittelung. Habe bereits mit der Firma Kontakt aufgenommen. Tönt wirklich sehr interessant!
Werdet ihr auch von Frau Dr. Kuhlmann betreut?
Wie gehts bei euch mit dem Spritzen?
Habt ihr noch weitere Kinder?

Freue mich bald wieder von dir zu lesen ;-)

Gruss Solen09
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Beitrag von seven » 23. Januar 2010, 10:29

hallo solen09

ja wirklich fast nachbarn! schön.
ich werde dir im verlauf von heute mehr schreiben, bin einbisschen im stress.
wir sind bei Dr. kuhlmann. mehr dazu später.
habe keine kinder mehr. wird auch ein einzelkind bleiben.
mit der ernährungsberatung bin ich auch nicht der gleichen meinung, die haben wohl zuwenig erfahrung mit kleinkinder.
ich werde dir später meine emailadresse geben. geht dann einfacher, wenn du einverstanden bist.
also bis später wirst heute noch von mir hören......

grüessli seven
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Beitrag von seven » 23. Januar 2010, 22:43

hallo solen09

da bin ich wieder.
wieder einmal mehr drama ums essen, aber wahrscheinlich war die müdigkeit das problem. möglichst den ganzen tag wach bleiben, naja das kennst du ja sicher.
sie hat gerade mal 1 1/2 werte von 4 zu sich genommen, danach war sie sie mehr als quengelig. sie wollte nur nach schlafen. habe gerade eben den BZ gemessen, 13,3mml. ich weiss mit sicherheit dass sie sehr schnell runter fällt. wäre nicht das erste mal.
das mit dem spritzen ist für sie mal schlimm, mal weniger. wir müssen sie zu zweit, ein elternteil lenkt sie ab, der andere spritzt. aber eben auch da müssen wir creativ sein. aber sie ist eigentlich tapfer. messem können wir sie problemlos, hält das händchen freiwillig hin und ist sehr interessiert. putzt sich sogar das fingerchen danach. beim spritzen haben wir das ritual mit dem warmen tuch auf dem bein, bevor wir spritzen und wir geben ihr einen kleinen spiegel, damit sie sich bebachten kann. ihr schmusetierchen und der nuggi darf auch nicht fehlen.
hoppla bin unten angelangt mit schreiben, fortsetzung folgt............
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Beitrag von seven » 23. Januar 2010, 23:16

....fortsetzung

wie findet ihr die ärztin, sind da auch fragezeichen?
nochmals zu der ernährungsberatung. wir finden dass die 4 werte pro mahlzeiten zu hoch sind. sie hat noch ein zvieri und den spätimbiss zu gut. morgens um 7h sollte sie aufstehen und essen (sie isst extrem langsam, trödelt zwischendurch, weil sie weiss, die spritze folgt am ende der mahlzeit). muss ja schlecht gehen, wenn sie müde ist. manchmal lassen wir sie eine halbe stunde länger schlafen. sprachen auch schon mit der ärztin darüber.
da sie so lange (manchmal bis zu 1 1/2 std. beim essen hat, fällt das znüni aus. da sie bereits zwischen 11h und 11.30h zu mittag essen sollte. das geht etwas schneller. 15h zvieri, 17h/17.30h znacht, was wieder manchmal zum problem wird. 21h dann den spätimbiss.
wie ist es bei euch mit dem tagesplan? wir werden ihn ändern, so gehts nicht weiter, ist für die kleine und für uns nicht gut! messt ihr sie auch noch am morgen um 2h? kommt ihr mit dem insulinausrechnen gut klar? wie wars bei euch, als ihr plötzlich wusstet die kleine hat diabetes? ist eure kleine auch in der remision oder hat sie sie schon durch?

so nun ich bin müde, brauche dringend schlaf.........wird wieder wohl so eine spezielle nacht wie manche..........
also bis später liebs grüessli seven
Solen09
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Beitrag von Solen09 » 24. Januar 2010, 00:04

Hallo Seven

Das Essensdrama kommt mir doch bekannt vor! War vor einiger Zeit bei uns auch genau so. Aber wie schon geschrieben, spritzen wir halt einfach weniger Insulin. Was und wieviel spritzt ihr? Was gebt ihr zu essen? Hätte vielleicht noch zwei, drei Essens-Tipps für dich. Ich hab nämlich schon so viel ausprobiert, dass ich nun einige Nahrungsmittel habe, die Kinder gerne essen und den BZ nur langsam ansteigen lassen. Leider halt nicht immer nur von der gesunden Sorte. :?
Spritzen müssen wir auch zu zweit. Mein Mann kanns zwar auch alleine, aber ich schaff das kräftemässig kaum mehr. Sie kann sich halt schon recht wehren mit ihren bald 3 Jahren! Aber ich denke, für sie hat es halt auch etwas mit Aufmerksamkeit bekommen zu tun, wenn wir zu zweit spritzen. Dann hat sie Mami und Papi mal nur für sich. Sie ist nämlich grosse Schwester seit 4 Monaten! Soviel zu weiteren Kindern... Ich war schon schwanger als wir die Diagnose bekamen. Im Moment natürlich ein doppelter Schock. Was ist mit dem zweiten Kind, war wohl eine der ersten Fragen... Aber nun ist es so wies ist und ich bin total happy so. Weiss nicht, wie die Entscheidung für ein zweites Kind gefallen wäre.
Unser Tagesplan ist nicht mehr so an genaue Zeiten gebunden wie am Anfang. War bei uns aber in den ersten Wochen/Monaten auch so. Aber du wirst sehen, es wird einfacher, weil ihr mehr Erfahrung habt, besser wisst was zu Essen zu geben und einfach auch im Allgemeinen sicherer werdet. BZ messen wir so etwa um 12.30 plus/minus. Wir wissen aus Erfahrung, welcher BZ-Wert ok ist, damit sie nicht in die Hypo fällt. Am morgen kann sie so lange schlafen wie sie will. War heute z. B. 8.30 Uhr. Riskieren dann halt einmal einen nicht so tollen BZ-Wert, dafür ist es für uns alle kein so grosser Stress.
Die Diagnose Diabetes war natürlich ein riesen Schock für uns. Zumal wir die Krankheit überhaupt nicht kannten. Ich wusste einfach, dass Diabetiker keine Süssigkeiten essen sollten (was ja zum Glück heute nicht mehr so ist) und Insulin spritzen müssen. Die erste Woche war der blanke Horror! Dann gings langsam besser. Schlimm für mich war halt einfach die Spitalzeit. Als wir nach 2 1/2 Wochen wieder zu Hause waren gings besser.
Ich denke unsere Tochter ist auch immer noch in der Remision. Sie braucht ja auch extrem wenig Insulin im Moment.

So, hoffe habe nun fürs erste deine Fragen beantwortet. Ich schreib dir noch eine PN mit meiner E-Mail-Adresse. Ist mir eigentlich auch sympathischer in Zukunft so zu kommunizieren.

Gruss Solen09
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Beitrag von seven » 24. Januar 2010, 17:07

hallo solen09

das mit den lebensmittel kommt mir auch bekannt vor, oh wie gut sie doch sind und wehe, wenn sie mami nicht gibt.........ich kann warten!!!
:D
also ich probiers mit deiner emailadresse, mal sehen ob das klappt, wenn ichnichts höre melde ich mich hier, ok.

liebs grüessli seven
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Beitrag von Lara » 16. Februar 2010, 11:24

Hallo zusammen

Die Insulinpumpentherapie kann ich nur empfehlen, (kommt aber auch noch auf den Arzt an ob dieser einer Umstellung zustimmt!) die Pumpe die Du genannt hast, sagt mir nichts.
Wir haben eine Paradigm von der Firma Medtronic und sind sehr zufrieden damit...

Gruss Lara
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Kleinkind mit Diabetes Typ I

Beitrag von Pascal » 10. März 2010, 11:46

Hallo Zusammen

Ich habe bereits bei den anderen Themen über Kleinkinder mit Diabetes Typ I mich zu Wort gemeldet und jetzt mache ich es hier auch noch ;-).

Ich habe ebenfalls eine Tochter die seit letzten August an Diabetes leidet. Damals war Sie 2 Jahre alt. Wir haben in Luzern die Insulin Einstellung gemacht und waren nie ganz zufrieden mit den Werten und es war immer sehr schwierig das ganze in den Griff zu bekommen.
Nach langem hin und her haben wir uns beim Kinderspital der Uni Zürch gemeldet und nun geht es super gut mit der kleinen. Die werte schwanken nicht mehr so krass sondern bewegen sich sehr gleichmässig. Persönlich kann ich nur sagen das es absolut das Richtige war sich in Zürich zu melden.

Ich bin aus der Innerschweiz aber wohne unter der Woche im Raum Basel.
Gebe gerne meine Erfahrungen weiter.

Gruss
Pascal
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