3 Stunden Busfahrt für die Schule?!?

Hier könnt ihr alles einstellen, das nicht zu einem der oben angeführten Themen passt
Flavia
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3 Stunden Busfahrt für die Schule?!?

Beitragvon Flavia » 30. Oktober 2007, 21:25

Hallo

Wir haben heute den neuen Busfahrplan gelten ab diesem (!) Freitag bekommen.
Da die Firma die fährt einen neuen Bus hat und nun vielleicht Kosten einsparen kann da ein Fahrer und eine Begleitperson für einen zweiten bus eingespart werden. Müssten Siro und die anderen Kinder täglich drei Stunden Bus fahren. Mit dem Auto wären es pro Weg 20 Minuten.
Ich empfinde dies als absolut unzumutbar!!!
Gibt es eine Richtlinie wieviel Zeit Kindern zugemutet werden kann oder wo könnte ich mich informieren?
Wäre um Hinweise sehr dankbar!

Liebi Grüess Flavia
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Beitragvon Ursula » 30. Oktober 2007, 22:50

Hallo Flavia,
und plötzlich wieder so eine Hiobsbotschaft,nicht wahr?Finde schon so, dass unsere besonderen Kinder viel Zeit im Auto verbringen...auch mit den Fahrten zu den Therapien oder spezifischen Freizeitangeboten.Vielleicht ist das gar nicht geregelt?Procap hat auf alle Fälle einen Rechtsdienst.Versuch es doch da mal?Viel Glück und liebe Grüsse Ursula
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Beitragvon Dani » 31. Oktober 2007, 22:31

Liebe Flavia,
wo du dich informieren kannst weiss ich nicht. Finde es aber eine totale Zumutung für die Kinder so lange im Bus zu sein. Würde mich glatt weigern mein Kind so lange im Bus sitzen zu lassen.
Da verbringen unsere Kids Stunden in Physio und ähnlichen Therapien um beweglicher etc. zu werden, da darf es doch einfach nicht sein, dass Sie so viel Zeit sitzend in einem Bus verbringen! Wer von uns "gesunden"will schon tgl. 3 std. Auto fahren?Und wir haben keine spastiken etc.
Würde das über den Arzt probieren, sonst wäre wohl pro infirmis auch noch eine Möglichkeit. Ev. auch die zuständige Stelle vom Kanton für die Sonderschulen.
Viel Kraft wünscht dir
Dani
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Änderung

Beitragvon Flavia » 1. November 2007, 10:36

Hallo

Danke für Eure Antworten.
Da ich nicht die einzige war die sich fürchterlich ärgerte wurde der Busfahrplan vorübergehend nicht geändert.
Inzwischen weiss ich auch dass die IV den Weg sowieso übernimmt. Ob dies nun wir persönlich machen oder wir Eltern uns organisieren. Dies empfinde ich als starker Trost. So kann ich nächstes mal Parolie bieten wenn es heisst wir können froh sein dass sie fahren... Die verdienen ja sicher genug daran?...
Wenn der überarbeitete Busfahrplan wieder so schlimm ausfallen würde könnten wir uns wenigstens privat orgsnisieren. Wenn auch nur vorübergehend.

Liebi Grüess Flavia
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Beitragvon Leandrosmama » 18. Januar 2008, 16:31

Wow das ist/wäre ja total der Wahnsinn 3 stunden Bus fahren !!!
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Beitragvon chrigi » 14. Februar 2008, 01:06

Dieses Problem kenne ich auch. Marina ist auch täglich insgesamt 2 Stunden mit dem Bus unterwegs. Sie ist die erste die einsteigt und die letzte die aussteigt. Vorallem sind ja unsere Kinder sovieso schon viel länger unterwegs als "gesunde".
Vorallem wenn ich jetzt denke allein schon im Kiga ist kein anderes Kind so lange unterwegs und im Kiga wie unsere. Wenn ich denke Marina geht morgens um 7.50 Uhr auf den Bus und kommt am Nachmittag um 16 Uhr wieder nach Hause und das 4 Tage die Woche am Mittwoch kommt Sie um 12.20 Uhr heim und das ist ja logischerweise bei Siro nicht anders. :roll:
Zu wem geht Siro in die Klasse? Er ist ja auch in der HTA, oder?

Es liebs Grüessli

Chrigi
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Hallo Chrigi

Beitragvon Flavia » 14. Februar 2008, 21:15

Siro geht zu Frau Lustenberger und Frau Fernandez. Wound bei wem geht denn Marina zur schule? Siro ist im neuen teil vom "Hauptschulhaus". wenn man das mal so nennen will ; ) !

Ganz liebi Grüess Flavia
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Beitragvon chrigi » 15. Februar 2008, 10:49

Salü Flavia,

Marina geht in den Kindergarten zu Frau Camenzind. Sie ist im EG im gleichen Hausteil wie das Lehrerzimmer ist. Dominik geht zu Frau Suter im oberen Hausteil im 1. Stock. Das ganze Schulhaus sieht doch ziemlich neu aus, oder? ;)
Das ganze Schulhaus wirkt irgendwie je länger je zerstreuter, vorallem seit auch noch ein Teil vom Bolenweid dazugekommen ist. :roll:
Aber was solls, ich kann bis jetzt soweit nicht klagen über die HTA. Ich hatte bis jetzt nur mit einem Lehrer Probleme und hoffe einfach, das ich mit diesem auch schulisch keine grossen Sachen mehr machen muss.
Marina fühlt sich sehr wohl und hat auch riesige Fortschritte gemacht und hoffen das noch viele Fortschritte folgen werden.

Ich wünsch Euch weiterhin alles Gute und ein schönes Wochenende.

Es liebs Grüessli

Christina
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Neu

Beitragvon Jeannette » 15. Februar 2008, 19:53

Hallo ihr beiden

darf ich mich dazugesellen ;-)

Flurina war vor einigen Wochen zum Schnuppern in der HTA; eben bei Vreni Camenzind; da haben wir wohl Marina kennengelernt!!

wir haben schlaflose Nächte hinter uns, die Entscheidung Integration oder HTA fiel uns sehr sehr schwer; es gab so viele Pro und Kontra auf beiden Seiten und es ist bei Flurina ja nicht gerade so "klar"!

wir haben uns nun für die HTA entschieden, obwohl wir einiges an Entrüstung und Unverständnis dafür ernten!
aber momentan ist es für uns als ganzes System "Familie" das Beste und die engsten Bezugspersonen von Flurina ausserhalb der Familie stützen diesen Entscheid!
nun bin ich gespannt aufs Aufnahmegespräch...........

sagt mal, warum haben so viele Eltern so riesige Hemmschwellen ihre Kinder in die HTA zu geben???

also, unter den idealsten Bedingungen wäre ich auch für eine Integration, aber leider ist es bei uns n icht gerade ideal im Moment..........
viele Reaktionen, die ich bekomme, handeln von "Niederlage"..........

naja, wir tragen die Verantwortung für Flurina, ihre Schwester und uns und daher haben wir auch "für alle" entschieden; was ich ehrlich und realistisch finde!

es guets Weekend

jeannette
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Beitragvon chrigi » 15. Februar 2008, 20:27

Salü Jeannette,

Ich kann Euren Entscheid verstehen. Es war bei uns nicht anders. Es ist auch nicht gesagt, das Marina in der HTA bleiben wird. Wir haben Marina in die HTA gegeben, da für mich wichtig ist, das Sie Fortschritte machen kann und das mit einer grossen Stütze. Das ist bei uns hier in der Gemeinde mit Integration praktisch nicht möglich. Leider ist was Integration anbelangt die Gemeinde Schübelbach eher noch hinter dem Mond zu finden. Wir haben uns auch erst für die HTA entschlossen, wo wir wirklich gemerkt haben, wie sich Marina auf den Kindergarten bei Vreni Camenzind gefreut hat. Ich kenne ja die HTA schon seit einigen Jahren, da ja auch Dominik schon seit der 1. Klasse dort ist.
Wir sind begeistert, denn Marina hat im letzten halben Jahr riesige Fortschritte gemacht. Sie wird im November abgeklärt, ob Sie eventuell schon auf den Sommer 09 den Wechsel in die Regelklasse machen könnte. Momentan ist ein Wechsel noch zu früh, da Ihre Medis immer noch angepasst werden müssen. Ich glaub ich kann erinnern das Flurinas Besuch im Wochenplan angekündigt war. Was mir auch sehr imponiert hat bei Vreni Camenzind ist das Adventslager, das Sie mit den kleinen Knöpfen schon durchgezogen hat. Marina haben diese 3 Tage auf der Rigi richtig gut gefallen und Sie erzählt immer wieder davon.

Ich wünsch Euch viel Kraft und ich finde es schön, das Ihr hinter Eurem Entscheid stehen könnt.
Warum das so viele Leute Angst oder Vorurteile vor einer Heilpädagogischen Schule kann ich auch nicht so richtig nachvollziehen. Aber ein Grund dazu ist sicherlich immer noch einer, das es viele Leute gibt, die nicht zur Behinderung Ihres Kindes/Enkels/Nichten-Neffen/Bekannten stehen können. Wir haben auch viele negative Meinungen zu hören gekriegt. Es gibt immer noch sehr viele Leute die Vorurteile gegenüber "besonderen" Menschen haben. Oeffentlich wird zwar immer wieder damit geprahlt wie offen heute die Menschen gegenüber Behinderten sind und wie gut Sie überall integriert werden. Aber im Endeffekt wird so ziemlich jedes behinderte Kind das ich näher kenne von anderen Kindern ausgegrenzt, ausgelacht oder sogar angerempelt und verspottet.
Sicherlich es gibt auch viele positive Menschen, aber auffallen tun leider nur immer die negativen Fälle.
Dabei muss ich mir eingestehen, ich finde es oftmals schön, das Marina und Dominik in einer HPS sind. Es wurde bei Patrick in keiner Klasse soviel gemacht und unternommen wie in der HTA. Wenn bei Patrick mal ein Ausflug oder ein Lager stattfindet muss immer noch viel Geld daran gezahlt werden. Bei Dominik und Marina habe ich noch keinen einzigen Franken bezahlen müssen für solche Dinge. Wie schon gesagt ich kenne bis jetzt nur einen Lehrer an der HTA, mit dem ich meine Mühe habe bzw. hatte. Aber das muss nicht heissen, das andere auch meiner Meinung sind, denn schlechte Lehrer gibt es überall.

Alles Liebe und vielleicht verbringt ja Flurina die Stunden nach den Sommerferien schon mit Marina zusammen im Kindergarten. :wink:

Christina
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Beitragvon Leandrosmama » 17. Februar 2008, 17:01

Frau Fernandez???Wo geht Siro den zur Schule??In Uznach/uzwil?Weiss den Ort nicht genau!Frau Fernandez Giorgia??Das wäre dann meine Cousine :wink:
Mein Bruder Matias(1989)ist behindert, er ist Autist !

Mein Sohn Leandro(2006)
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Beitragvon chrigi » 17. Februar 2008, 17:48

@ Leandrosmama
Frau Fernandez gibt an der Heilpädagogischen Schule Freienbach SZ Schule.
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Zufälle!

Beitragvon Flavia » 17. Februar 2008, 20:56

Leandrosmama:

Ja genau diese Frau Fernandez ist Siro`Lehrerin!! Wie kommst du zu ihr? Sie kommt ja aus dem Tessin, hast du da auch Wurzeln?

Jeanette:

Ich könnte mir vorstellen dass viele denken dass in der HTA nichts gelernt wird. Leute die mit "besonderen" Kindern nie etwas zu tun haben können sich da vermutlich überhaupt nicht einfühlen.
In der HTA wird ja jedes Kind total individuell gefördert. Ich war letste Woche einen Morgen lang in der Schule.Drei Kinder lernten mit den Gesichtern O und U Buchstaben. Siro und ein anderes Kind waren einfach dabei und "sangen" die Buchstaben nach oder versuchten die Buchstaben mit dem Mund zu formen und eines war einfach dabei.
Beim malen hatten sie auch wieder ganz unterschiedliche Aufgaben.

Für uns war es die richtige Entscheidung.Ich bin sehr skeptisch gegenüber der Integration. Die besonderen Kinder sind dann doch immer am Schwanz. Ob das so gut für das Selbstbewusstsein ist? Wenn sie in der 5.Klasse sind, haben sie den vielleicht Stand von z.B. einem 3.Klässler. Wie soll das funktionieren? Bei so viel individueller Betreuung frage ich mich über den Nutzen ausser der Kosteneinsparung!!
Allerdings finde ich es ganz wichtig dass dies jeder selber entscheiden darf! Jeder kennt sein Kind am besten und weiss wo es ihm wohl ist!!!

Ich rede hier auch nur von Kindern die wirkliche Lernbehinderungen oder geistige Behinderungen haben, nicht von nur körperlichen Behinderten!!

Liebi Grüess Flavia
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Meine Cousine

Beitragvon Leandrosmama » 18. Februar 2008, 12:16

Hallo Flavia
Ja sie kommt aus dem Tessin, ihre Mutter ist die Schwester von meiner
Mutter. Die Schwester meiner Mutter hat einen Tessiner geheiratet. Aber unsere Grosmutter ist Italienerin wir haben also auch solche Wurzeln, ja wirklich ein Zufall!!!
Ich war schon 2 3 Mal in der Schule, in der Siro ist, mal hatten die dort einen Markt, mal war ich Giorgia besuchen...

Hab mir schon gedacht, dass es nicht so viele Fernandez hier gibt :wink:

Sie hat ja selber im Sommer das 3. Kind gekriegt. Bin ab und zu mal bei ihr, leider ist das doch eine rechte Strecke von Weinfelden zu ihr....(ich fahr ja auch nicht Auto :oops: )

Weihnachten und so sehen wir uns immer und E -Mali kommen regelmässig hab sie selber auch gefragt, ob sie Siros Lehrerin ist.

Ich hoffe ihr seit mit ihr zufrieden :wink:

Liebe Grüsse Mara
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