Heilpädagogisches Reiten

Hier könnt ihr alles einstellen, das nicht zu einem der oben angeführten Themen passt
Rägeboge
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Heilpädagogisches Reiten

Beitragvon Rägeboge » 30. März 2007, 20:33

Kann mir jemand etwas über das heilpädagogische Reiten erzählen? Gerne positives und negatives.
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Reiten

Beitragvon Flavia » 31. März 2007, 19:30

Im Verleich zur Hippotherapie ist das heilpädagogische reiten auch mit Tier- und Stallpflege verbunden. Die Therapeuten haben eine heilp. Ausbildung in der Hippotherapie Physio. Dort gesht es mehr darum die Kinder "körperlich" zu verbessern. Im heilp. reiten werden auch viele autistische, missbrauchte und traumatisierte Kinder "behandelt". Aber natürlich ist eine Tiertherapie für alle Arten von Besonderheiten förderlich! Ich persönlich kann nichts negatives dazu äussern!!

Liebe Grüsse Flavia
Rägeboge
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Beitragvon Rägeboge » 1. April 2007, 19:41

Herzlichen Dank für deinen Input Flavia.

Bei bei meinem Sohn geht es eigentlich darum, dass er seinen Körper besser kennen lernt / spürt. Werde mal mit seinen Therapeuten das Gespräch suchen um herauszufinden welches Reiten für Ihn besser geeignet wäre, oder ob es allenfalls noch anderes gibt dass ihn in dieser Hinsicht fördert.
Flavia
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Reiten

Beitragvon Flavia » 1. April 2007, 20:20

Ich könnte mir beides vorstellen! Falls dein Junge die Geburtsgebrech.Nr. 390 hat würde die Hippo von der IV bezahlt werden. Falls nicht spielt es keine Rolle, müsstet ihr dann eh beides zahlen.Hippo würde aber sicher teurer werden....
Ich glaube heilp. Reiten wird nirgend bezahlt.(?)

Würde mich interessieren was eurer Therapeut dazu meint und wie ihr es schlussendlich löst!

Liebe Grüsse Flavia
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Hippotherapie

Beitragvon cleo » 14. April 2007, 21:28

Hallo,
Rebecca ist 4 Jahre alt und konnte werder laufen noch richtig sitzen. Als wir von der therapie erfuhren waren wir feuer und Flamme.Super das ist das richtige. :D Als wir aber den Preis erfuhren 30 Min. 150.00 fr. war es ein Strohfeuer.Die IV erklärte es sei nicht bewissen das es etwas bringt. und ein so kleines Kind brauche soetwas noch nicht. :twisted:
FALSCH
sie kann nach nur 4 Monaten viel besser sitzen hat mehr kontrolle und man kann sie viel viel besser herum tragen weil sie die Beine kann klemmen um meinen Bauch und so verlagert sie das Gewicht viel besser. Sie kann auch stehen wen man sie hält.Es tut uns beiden sehr gut( Rückenschmerzen)Die Therapeitin hat einen bösen Brief der IV geschrieben und jetzt wird es bezahlt.Wir käönnen diese Therapie nur empfehlen.

By by Cleo 8) 8)
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Beitragvon Rägeboge » 16. April 2007, 13:19

Hallo Flavia

Bei uns würde wahrscheinlich beides nicht bezahlt. Fabian hat Geburtsgebrechen 313 (Herzfehler). Weshalb er motorische defizite aufweist wissen wir nicht. Gemäss Aerzten hat es jedoch nichts mit dem Herzfehler zu tun. Es besteht jedoch Verdacht auf das Palister-Kilian-Syndrom. Die weiteren Abklärungen bei Prof. Schinzel haben wir dann aber abgeblasen. Fühlte mich nicht wohl !!

Zum Reiten sind wir eigentlich aus ganz anderen Gründen gekommen. Dazu muss ich allerdings etwas ausholen :P :

Vom alter her könnte Fabian im Herbst in die Schule. Da er aber, wie gesagt, mit der Motorik fast ein Jahr hintendrein ist haben wir ihn erst im letzten Jahr in den Kiga geschickt. Er müsste somit nochmals ein Jahr Kiga machen. Nun ist es aber so, dass Sohnemann angefangen hat zu lesen, zu schreiben und zu rechenen. Notabene ohne jegliche Hilfe unsererseits !!!!

Jetzt ist die Frage was tun. Kann er in der Schule wirklich mithalten (Sozialkompetenz) oder ist es besser wenn er das grosse Kigajahr macht.
Falls er nochmals ein Jahr in den Kiga geht möchte ich ihn eben auf einer anderen Ebene fördern. Sei es mit Musik oder eben mit Reiten oder ....???... Ich habe halt einfach Angst, dass das Loch Motorik / Intelligenz zu gross wird. Aber etwas muss er ja machen :)
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Re: Heilpädagogisches Reiten

Beitragvon Beatrice » 24. Januar 2016, 00:50

Hoi Rägeboge

Ich weiss, meine Antwort bzw. mein Input kommt spät, doch vielleicht ist er Dir doch noch nützlich.
Das Pallister-Killian-Syndrom gilt ja als sehr seltene Erkrankung.
Seit einigen Jahren haben wir in der Schweiz eine ganz tolle Stiftung, die genau solche Familien unterstützt und auch die wichtige Öffentlichkeitsarbeit macht.
Die KMSK Schweiz.
Auf der HP könntest Du z.B. Dein Kind vorstellen, erklären, was das Leben mit PKS bedeutet
Und Du kannst über die Stiftung auch teilweise eine Mitfinanzierung bekommen, wenn es um Therapien etc. geht
http://www.kmsk.ch/Home/

Ob Du dich dazu mit jemandem austauschen kannst? Nach wie vor gibt es keinen deutschsprachigen Verein dazu. Auf Rehakids.de hat es auch nur ganz wenige Eltern mit betroffenem Kind.
Galina B (ihrerseits Mami eines PK-Kindes schrieb mir jedoch, dass sie inzwischen wenige Kontakte gefunden habe)
http://www.rehakids.de/phpBB2/ftopic112132.html

Das Video einer anderen Mutter mit betroffenem Kind
https://www.youtube.com/watch?v=w57wClKaGqo

Liebe Grüsse und es wäre schön, Dich wieder mal zu lesen

Bea
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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
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