Velofahren wenn Anhänger zu klein

Hier könnt ihr alles einstellen, das nicht zu einem der oben angeführten Themen passt
Andrea mit Roman
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Velofahren wenn Anhänger zu klein

Beitragvon Andrea mit Roman » 2. April 2009, 09:04

hoi mitenand
Roman ist jetzt bald 9 Jahre alt, 120 cm klein (so wie 7 jährige Kinder) und 20 kg leicht.
Er passt nicht mehr in den Veloanhänger und sollte selber treten können ,wenn wir als Familie Velofahren wollen.
Er kann Dreiradfahren, hat aber Angst vor allem ,was wackelig ist, hat noch unsicheres Gleichgewicht, kann Treppen erst im Kinderschritt gehen.
Ein Laufrad auszuprobieren hat er immer verweigert.
AUch i Velositzli hatte er anfangs vor 2 Jahren fest Angst. Da passt er aber nicht mehr herein.
Ich weiss auch nicht, ob er sich festhalten würde über längere Zeit, auf dem Ritiseili (Schaukel ) tut er es nicht, da hatte er letzten Sommer noch die Babyschaukel mit Rückenstütze, da er immer weider die Seile losläst.
Was habt ihr für Erfahrungen mit verschiedenen Velos gemacht?Tandem,? Copilotvelo? Windschattenanhänger/Trailer oder andere Ideen?
Wie habt ihr die finanziert (z.B. Copilot)?
Roman wurde seine IV Nr. 390 abgesprochen, gibts Spezialvelos auch als Hilfsmittel ohne IV Nummer?
Hat jemand einen Trailer mit Rückenstütze und Fussführung ?

Wenn er auf ein grösseres Velo zum selber fahren umsteigt, findet ihr grosse Therapiedreiräder (Haverich) oder Velo mit grossen Stützrädern besser und praktischer? Stützräder, die gefedert sind oder nicht?

Ich bin dankbar um Rückmeldungen und Ideen und Vorschläge.
UeEbrigens ist es bei uns ziemlich hügelig, Copilot Nachteil wären auch die nur 7 Gänge.
Und ich bin sehr gross, 176 cm, mein eigenes Fahrrad ist ein Herrenrad, weil es damals keine so grossen Damenrahmen zu kaufen gab.


Ich habe auch Angst, dass er ohne Rückenstütze herunterfallen würde.
Herzliche Grüsse
herzliche Grüsse
Andrea mit Roman (5/2000), Downsyndrom (Trisomie 21),Hörbehindert und schwerer Sprechdyspraxie. Verständigt sich mit Sprache, Gebärden und Mintalker.
Dorothee Kleu
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Reiten

Beitragvon Dorothee Kleu » 2. April 2009, 09:56

Hallo,
hast Du mal über Therapiereiten nachgedacht? Unserm Philipp tat das sehr gut. Auch er hatte eine sehr starke Beeinträchtigung mit seinem Gleichgewicht. Heute mit 19 Jahren, reitet er alleine und ganz normal und Fahrradfahren kann nun seit 8 Jahren. Therapiereiten begann Philipp mit 8 Jahren und die Liebe zu Pferden ist heute ganz groß.
Dorothee
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Beitragvon Flavia » 2. April 2009, 20:45

Kann er sich denn auf einem Fahrrad halten? Wie wäre ein Farradanhänger für grosse Kids? Wir haben einen KInderwagen den wir anhängen. Die Stiftung Cerebral hat uns dabei finanziell unterstützt.
Wir haben anosten ein Draisin Dreirad. Er konn nicht selber ein Strecke fahren, immerhin kann er jetzt aber trampen. Ich laufe nebenbei her und steure. Das ist ebr mehr Training und Therapie....
Die anderen Arten kamen bei uns nicht in Frage da Siro sofort runter gefallen wäre oder wir nicht genug Kraft zum trampen hätten : ).

Liebe Grüsse Flavia
Andrea mit Roman
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Beitragvon Andrea mit Roman » 6. April 2009, 12:24

Hoi Mitenand
Roman hatte 3 Jahre lang Hippotherapie, jetzt zahlt und die IV nichts mehr und er hat Physio ( bringe ihm mehr als hippo) und Ergo, die wir beide über die Krankenkasse mit Selbstbehalt zahlen.
Wir haben grad einen Trialer von NAchbarn ausgeliehen, Roman sitzt soga rdrauf für wenige Minuten, treten klappt ganz wenig, vielleicht wird das was, wenn wir fleissig üben, abe rich überlege mir die ariante einer Rückenstütze zwecks Sicherheit.
Er soll sihc auch aktiv mitbewegen können, vor der Hasutüre fährt er noch mit grossem Dreirad.
Flavia, hat dein Sohn eine 390 Nr. dass die CP Stiftung was gezahlt hat?Ich glaube leider nicht,dass sie bei uns noch mitfinanzieren würde, da die eV der CP STiftung eine Kopie geschickt hat vom Brief, dass Roman keine 390 Nr. mehr hat.
Viele Grüsse
herzliche Grüsse
Andrea mit Roman (5/2000), Downsyndrom (Trisomie 21),Hörbehindert und schwerer Sprechdyspraxie. Verständigt sich mit Sprache, Gebärden und Mintalker.
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Hallo Andrea

Beitragvon Flavia » 6. April 2009, 14:11

Der Anhänger wurde weder von der IV, der Pro infirmis und noch einer Stiftung finanziell unterstützt, deshalb gelangten wir an die Cerebral und baten um finanzielle Untersützung.
Wir haben 390, die finazielle Unterstützung der Cerbral hat aber damit nichts zu tun!
Allerdings MÜSST ihr eine Ablehnung der IV und ev. einer anderen Organisation vorweisen. Vielleicht dass sie sehen dass man sich darum bemüht hat?!?

Ich würde auf jeden Fall einmal einen Versuch wagen!

Liebe GRüsse Flavia
Andrea mit Roman
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Beitragvon Andrea mit Roman » 6. April 2009, 22:16

liebe Flavia
das ist mir ja ganz neu, dass die Stiftung Cerebral auch Kosten übernimmt, wenn ein Kind nicht ide IV Nr. 390 hat (ganz wenige andere Sachen übernehmen sie auch, wie Muskeldystrophien u.ä.).
Wenn wir etwas gebrauchtes Bekommen, ist das wahrscheinlich besser finanzierbar als etwas neues, da würden wir den Versuch auch starten.
Danke schon mal für den HInweis!
herzliche Grüsse
Andrea mit Roman (5/2000), Downsyndrom (Trisomie 21),Hörbehindert und schwerer Sprechdyspraxie. Verständigt sich mit Sprache, Gebärden und Mintalker.
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390

Beitragvon Flavia » 7. April 2009, 20:16

Als ich einmal mit Cerebral( immer Bern) telefonierte sagte man mir ich könne auch Cerebral Mitglied werden wenn das Kind eine körperliche Behinderung hat ohne 390.
Der Arzt müsste dann einen Bericht schreiben und bestätigen dass das Kind wirklich behindert ist.
Wo sie dann die Grenze ziehen weiss ich allerdings nicht.(Ich meine wie fest ein Kind behindert sein muss).
Allerdings war dieses Telefonat bereits vor 7 Jahren!!!


Ruf doch einmal an. Hier die Telefonnummer:031 308 15 15

Liebe GRüsse Flavia
Andrea mit Roman
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Beitragvon Andrea mit Roman » 7. April 2009, 20:36

liebe Flavia
wir sind nschon bei der STiftung Cerebral angemeldet und haben auch erst grad noch Post bekommen von ihnen, den Kalender.
WEnns Aktuell wird mit finanzieller Unterstützung, werde ich nachfragen.
Ist das Einkommensabhängig oder einfach abhängig, wei teurer das Hilfsmittel ist?
Liebe Grüsse
herzliche Grüsse
Andrea mit Roman (5/2000), Downsyndrom (Trisomie 21),Hörbehindert und schwerer Sprechdyspraxie. Verständigt sich mit Sprache, Gebärden und Mintalker.
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Beitragvon Flavia » 8. April 2009, 20:54

Bei uns war es sehr unbürokratisch. Ich musste die Rechnung (oder Kostenvoranschlag) und Ablehnungen vorweisen. Wir zahlten den wagen selber und ein paar Monate später kam dann die Überweisung. Cerebral hat auch noch Adressen von Stiftungen die sie selber für einen anfragen.
Du müsstest den Wagen einfach bezahlen können, auch ohne Hilfe.
Notfalls könntet ihr auch den Rotary Club eurer Region anfragen!

Liebe Grüsse Flavia

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