Vereine und Stiftungen, die für Kinder im Spital wirken

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Beatrice
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Vereine und Stiftungen, die für Kinder im Spital wirken

Beitragvon Beatrice » 6. September 2006, 19:36

Warum überhaupt
Kind + Spital?

Aktivitäten

Untersuchungen von Psychologen und KinderärztInnen
in den fünfziger Jahren ergaben, dass die damals übliche Betreuung von Kindern im Spital den emotionalen und psychischen Bedürfnissen nicht gerecht wurde. Insbesondere die Trennung der Kinder von ihren Familien hatte unterschiedlich starke emotionale Störungen zur Folge, die sich auch längerfristig negativ auswirken konnten. Diese Störungen sind unter dem Fachbegriff "Hospitalismus" bekannt geworden.

Das Ziel des Vereines ist es, die Traumatisierung von Kindern im Spital zu vermeiden. So bietet der Verein Material zur Vorbereitung auf eine Operation an, berät Eltern und fördert das Projekt der Kinderspitalbesuche für Kindergärten oder Schulklassen, zum Zweck, Ängste abzubauen.

http://www.kindundspital.ch/
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Re: Verein Kind & Spital/Stiftung Theodora/ART-Therapie

Beitragvon Beatrice » 28. Juli 2012, 22:41

Die Stiftungen THEODORA und ART-THERAPIE setzen sich dafür ein, dass Kinder im Spital Wohlfühlmomente geniessen können, und etwas Festes haben, worauf sie sich freuen können. Beide Stiftungen sind auf Spenden angewiesen.

Stiftung Theodora

Stiftungsziel :

Die Stiftung Theodora verfolgt seit ihrer Gründung 1993 das Ziel, das Leiden von Kindern im Spital und in spezialisierten Institutionen durch Freude und Lachen zu lindern.

Ein Spitalaufenthalt ist für ein Kind etwas Schwieriges. Es verliert den regelmässigen Kontakt zu seiner Familie und seinen Freunden, muss mit einer ungewohnten, oft sehr ernsten Umgebung zurechtkommen. Hier setzt das Wirken der Spitalclowns der Stiftung Theodora ein. Der Spitalclown richtet seinen Auftritt spezifisch auf das einzelne Kind aus, so dass es im Mittelpunkt seines Besuches steht. So kann der kleine Patient dem verunsichernden Spitalalltag für einen Augenblick entfliehen und zu seiner Welt der Farben, der Fantasie und des Spiels zurückfinden. Der Spitalclown bezieht dabei auch die Eltern und die Geschwister mit ein.

Heute organisiert und finanziert die als gemeinnützig anerkannte Stiftung jede Woche den Besuch von 52 Spitalclowns in 48 Spitälern und spezialisierten Institutionen für Kinder mit Behinderung in der Schweiz. Im Jahr 2011 schenkten die Spitalclowns schweizweit auf 79 500 Kinderbesuchen den kleinen Patienten Lachen und Momente des Glücks.

http://www.theodora.ch/de/

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ART-THERAPIE

Kreativität kann heilen helfen. Diese Erkenntnis hat man bei erwachsenen Patienten gewonnen und ebenso bei Kindern. Die schweizweit tätige Stiftung mit Sitz in Genf setzt sich dafür ein, dass Kinderkliniken entsprechendes Personal wie Mal-und Musiktherapeuten anstellen können und schwerkranke Kinder sich verbal oder averbal ausdrücken dürfen, was dem seelischen und indirekt auch dem körperlichen Wohlbefinden gut tut.

http://www.arttherapie.org/index.php/de/
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Während die oben genannten Stiftungen für alle Kinder in Heimen und Spitälern wirken, ist der unabhängige Verein "ghirlandas" ausschliesslich für Kinderabteilungen da, auf denen krebskranke Kinder betreut werden

Dies hat einen speziellen Grund. Die Tochter der Hauptinitiantin des unabhängigen Vereins war 2004 selber an einem bösartigen Hirntumor erkrankt. Sie litt u.a. auch unter der monotonen Gestaltung der Kinderabteilung. Heute ist Aline wieder gesund und sie und ihre Mutter sowie sechs von deren Freundinnen gestalten heute die Kinderonkologie des Inselspitals Bern mit saisongerechten Dekorationen, die sie selber basteln. Seitdem ist die Station viel bunter, fröhlicher und verspielter. Auch das Personal erfreut sich an den farbigen Tupfern.

Gerne möchten die Initiantinnen ihre Dekorationen auch für andere Kinderonkologien in der Schweiz basteln, sofern die Spenden an den Verein mehr werden und damit die Mittel.

Mehr über ghirlandas findet man auf der Homepage:

http://www.ghirlandas.ch
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Re: Verein Kind & Spital/Stiftung Theodora/ART-Therapie

Beitragvon Beatrice » 31. Oktober 2014, 21:06

Herr und Frau Traum - behinderten Kindern im manchmal monotonen Heimalltag Freude schenken - ein Projekt der Stiftung Theodora

Das Programm Herr und Frau Traum wurde speziell für Kinder mit Behinderung entwickelt. Die geographischen Abweichungen und die verfügbaren Mittel bilden Grenzen. Dennoch gelingt es der Stiftung Theodora jedes Jahr, dank hohem Engagement und Enthusiasmus, viele dieser Grenzen zu meistern. Bleiben aber die Schranken der Krankheit selbst, jene des geistigen Schwachpunktes im Besonderen.

Die Patienten sind zugleich nahe wie auch weit entfernt. Sie gehören sowohl in unsere Welt wie auch in ihre eigene. Es ist an uns,sie zu verstehen und sie zu integrieren. Die Stiftung Theodora hat sich dieser anspruchsvollen Aufgabe in Zusammenarbeit mit verschiedenen spezialisierten Organisationen angenommen.

Die Monotonie des Tagesablaufs durch ersehnte Zwischenspiele zu durchbrechen, erfüllende Momente des fröhlichen Lachens, des Vergnügens und auch einer vertrauten Freundschaft sind dabei das Ziel.

Das Programm wird zurzeit in der Stiftung Renée Delafontaine (Standorte La Violette und Les Matines in Lausanne), im Foyer Clair Bois (Lancy und Chambésy) im Kanton Genf, im Zentrum für Entwicklungsförderung und pädiatrische Neurorehabilitation in Biel, sowie im Haus zur Hoffnung in Riehen, St. Josef-Stiftung in Bremgarten, Heilpädagogisches Kinderheim Weidmatt in Wolhusen, OTAF in Sorengo, Stiftung Preceval in Saint-Prex und im Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern-am-Albis praktiziert.

https://de-de.facebook.com/notes/stiftu ... 1939097959
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Kleines Orchester der Sinne - ein weiteres Projekt der Stiftung Theodora

Das im Jahr 2013 eingeführte Programm ist eine musikalische und interaktive Animation, die sich gezielt an Kinder mit Behinderungen richtet. Das poetische Spektakel wird von einem Artisten-Trio in den von der Stiftung besuchten spezialisierten Institutionen aufgeführt.


Es hat zum Ziel, allen Beteiligten gemeinsame Momente der Entspannung zu schenken. Kinder, Betreuende und Eltern werden mitenbezogen und können mit Tanzen oder Singen zum Geschehen beitragen.
Mehr dazu im Newsletter via:
http://ch.theodora.org/sites/default/fi ... nl29_d.pdf
Dateianhänge
Theodora Nws [50%].jpg
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Re: Vereine und Stiftungen, die für Kinder im Spital wirken

Beitragvon Beatrice » 4. Dezember 2014, 21:13

Stiftung Anouk - Kinderabteilungen, aber auch Pflegeheime bekommen Farben

Gerade habe ich von der Stiftung Anouk erfahren http://www.anouk.org/ und wenn ich diese Arbeiten sehe, dann denke ich an mein Patenkind Lukas und alle Kinder und grossen Leute, die im Universitätsspital Zürich in diesen düsteren Keller zur Bestrahlung gehen und auch an das Personal dort. Und dann denke ich, wie schön es wäre, wenn die Stiftung Anouk auch dort malen könnte - vielleicht eine Insel schaffen, auf die das Auge und die Seele fliehen können, wenn es zu düster wird.
Eine wunderbare Sache, vielleicht auch eine Stiftung, die man gerne mal begünstigt
http://www.anouk.org/

Siehe auch den Bericht aus der Rhone-Zeitung:
Stiftung Anouk bringt Farbe in Kinderabteilung
Sitten | Seit Kurzem zieren viele farbenfrohe Motive die Wände der Pädiatrie im Spital Sitten. Ermöglicht wurde dies durch die Stiftung Anouk, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Kindern ihren Spitalaufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.
Dank der Aktion der Stiftung Anouk präsentieren sich die Räumlichkeiten der Kinderabteilung im Spital Sitten nun noch einladender und freundlicher. Die neue Wandgestaltung greift das Thema "Reisen" auf. So entdeckt man in jedem Zimmer ein anderes Land. Oder wie es die Pflegeleiterin der Pädiatrie, Rosa Maria Martins Fernandes, auf den Punkt bringt: "Das Kind reist von Zimmer zu Zimmer und kann dabei auf andere Gedanken kommen." Auch die Gemeinschaftsräume wie der Warteraum oder das Spielzimmer, in dem die Kinder viel Zeit verbringen würden, wurden verschönert. Speziell für Kinder, die nicht aufstehen können, wurden an den Decken Malereien angebracht.
Träumen trotz Spitalalltag
Die Künstler würden über Kenntnisse auf dem Gebiet der Farbtherapie, die sie in ihre Werke einfliessen lassen, verfügen. "Die Künstler nahmen viel Rücksicht, um die Kinder nicht zu stören. Zuerst fertigten sie Skizzen an und übertrugen diese dann auf die Wände. Sie passten sich an den Tagesrhythmus der Kinder an und arbeiteten an mehreren Orten gleichzeitig", so Vanessa von Richter von der Stiftung Anouk. Die verwendeten Farben seien geruchlos und medizinisch unbedenklich. "Dieses Projekt wurde ermöglicht durch die grosszügige Spende eines anonymen Gönners und durch die Familie Mathier vom Weingut Pierre-Alain Mathier", erläutert Vanessa von Richter. Die Stiftung Anouk möchte die Kinder trotz des manchmal harten Spitalalltags zum Träumen bringen. Sie ist nicht nur in Spitälern, sondern auch in Alters- und Pflegeheimen mit verschiedenen Aktionen aktiv.
Quelle: http://www.rz-online.ch/region/wallis/s ... rabteilung
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