Hüftoperation

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Monika Villiger
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Hüftoperation

Beitragvon Monika Villiger » 31. Januar 2006, 21:40

Hallo zusammen

Marianna (5.5j.) war kürzlich im Jahresuntersuch im Kispi LU. Unteranderem wurden ihre Hüften geröngt. Leider sind ihre Hüfte noch mehr hinaus-gerutscht. Im Juni muss sie am Profesor vorgestellt werden und ziemlich sicher werden wir um eine OP der Hüften nicht herumkommen :roll: . Marianna wird vor ihrer Behinderung her, nie laufen lernen. Diese Operation ist, damit sie keine Schmerzen beim sitzen haben wird. Bis jetzt merkt Marianna noch wenig davon. Ihre Beine können beim Wickeln nicht richtig gespreizt werden, dass soll nach der OP auch einiges besser sein. Eine Grobinformation haben wir bekommen, was eine Hüft-OP ist etc. Mein Magen zieht sich gewaltig zusammen. :twisted: Nicht nur die Narkose ist für Marianna ein Risiko, der Blutverlust ist relativ hoch (ca4.5dl) und ihre Epi-Anfällen etc.
Gerne würde ich von anderen Eltern wissen, wie sie so ein Hüft-OP bei ihrem Kind erlebten. Vielleicht gibt jemand, dessen Kind auch unter Epi leidet und die Hüfte operieren musste. :?
Ich danke allen im Voraus für die Antwort. :P
Gruss Monika Villiger
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Hüft

Beitragvon Flavia » 1. Februar 2006, 09:52

Diese Thema haben wir letsthin auch an unserem E2lterntreff besprochen. die eine Mutter meinte sie würde es nicht mehr tun die andere auf jeden Fall...

Falls sich hier niemand meldet kann ich dich vielleicht vermitteln.
bei uns ist es (noch?) kein Thema, daher kann ich nichts dazu beitragen.

Hoffe es melden sich einige!

Liebe Grüsse Flavia
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Shooter
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Beitragvon Shooter » 3. Februar 2006, 11:27

Hallo Monika

Ich kann Dir nicht gross weiterhelfen, Michi hat keine Probleme mit der Hüfte, aber ich kann Dir sagen, dass die Epianfälle und Narkose kein Problem sind. So wurde es uns jedenfalls bei Michael gesagt. Sie haben da gemeint, dass auch wenn er in der Narkose einen Anfall hat er sich trotzdem nicht bewegt, da die Muskeln dann "gelähmt" sind.

Ob die OP sinnvoll ist, müsst Ihr letztendlich entscheiden. Ist halt ein abwägen ob der Nutzen des Eingriffs die Risiken wert ist, und dass denke ich könnt nur Ihr.
Viele Grüsse
Roger

Unser Michael 12.2.2003 hat eine Mitochondriopathie mit Complex 1 Defizienz. (Genfehler der seine Hirnzellen absterben lässt). Er hat den Entwicklungsstand eines Neugeborenen, Epilepsie, wird per Button ernährt.
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Re: Hüftoperation

Beitragvon Manu » 4. April 2012, 10:49

Hallo Monika

Dein Beitrag ist zwar schon ziemlich alt; aber vielleicht kannst Du mir ja jetzt helfen? Wir stehen nämlich vor derselben Frage. Unser Sohn ist sieben Jahre alt und soll eine kombinierte OP (knöchern und Weichteile) bekommen. Da er (noch) keine Schmerzen hat, habe ich Schwierigkeiten mit dem Entscheid. Längerfristig werden wir um eine solche OP wohl nicht herum kommen. Aber wie waren Deine Erfahrungen damals?
Liebe Grüsse
manu

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