Buchprojekt - Beiträge gesucht

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elwe
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Buchprojekt - Beiträge gesucht

Beitragvon elwe » 10. September 2017, 08:53

Ein liebes Hallo an alle

Es ist soweit. Mein Buchprojekt über besondere Kinder und deren Familien nimmt Formen an.

Ein spezielles Buch? Das ist gewiss. Hier kommen die Kinder zu Wort. Sie beschreiben, wie sie denken und fühlen, wenn sie in gewisser Art und Weise "falsch eingeschätzt" werden, ausgegrenzt werden, gemobbt werden, wie sie darunter leiden und wie es ihren Familien dabei geht.

Es ist ein trauriges Buch, da es dem Leser bzw. der Leserin bewusst macht, was hier in den Kindern vorgeht. Es ist ein freudiges Buch, da es in vielen Geschichten auch ein "happy end" gibt, da Lösungen gefunden werden bzw. die Lösungsfindung gerade vonstatten geht. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt, da es vielen Beteiligten gar nicht bewusst ist, was mit Zwangsanordnungen und vorschnellen Beschlüssen in die Wege geleitet werden kann und welche Folgen dies für die Kinder und deren Familien haben kann. Es ist ein Buch, das Mut macht, da es sicherlich bei so manchem Leser und so mancher Leserin eine Art Umdenken bewirkt.

Bislang kamen bereits ganz verschiedene Kinder zu Wort: Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Kinder, die einem schlimmen Mobbing ausgesetzt sind, Kinder mit körperlichen Behinderungen und deren Problematik aufgrund fehlender baulicher Massnahmen, Kinder, die aufgrund ihrer "Besonderheiten" einfach ein bisschen anders aussehen und dadurch Hänseleien ausgesetzt sind, Kinder, die in ärmeren Verhältnissen leben und von daher oftmals nicht die gleichen Chancen und die gleiche Wertschätzung erhalten.

All diesen Kindern ist eines wichtig: Sie alle wollen dazugehören, keines will ausgegrenzt sein. Vorschnelle "Urteile", egal aus welchem Grund, sollten stets im gemeinsamen Gespräch hinterfragt werden.

Es hat noch Platz in diesem Buch. Platz für all diejenigen Kinder und deren Familien, die hier gerne zu Wort kommen möchten. Das Ganze geschieht zum Schutz der Kinder und deren Familien ohne Namensnennung. Es wird einfach ein fiktiver Name angegeben und das tatsächliche Alter.

Wer Interesse hat, hier mitzuwirken, kann seine Geschichte gerne an selbsthilfegruppe-avws@gmx.ch senden. Die Diskretion ist gewährleistet.

Das fertige Buch wird als E-Book den Schulen, Heimen, Therapiestellen und vielen anderen Institutionen angeboten. Dies geschieht gratis, da es wichtig ist, die Aufmerksamkeit zu generieren. Es wird ein Einzahlungsschein zwar beigelegt, doch dies als Möglichkeit zur Spende an eine Organisation, deren Ziel und Zweck es ist, genau diesen Kindern zu helfen, die hier Hilfe benötigen.

Ich freue mich über viele liebe Familien, die gerne bereit sind, an diesem Buchprojekt mitzuwirken.

Das Buch wird in wenigen Monaten im Rahmen einer grösseren medienwirksamen Veranstaltung vorgestellt werden. Es ist schön, wenn es dank vieler unterschiedlicher Geschichten ein Erfolg wird, der vielen Kindern und deren Familien Hilfestellung gibt.

Liebe Grüsse

Elwe
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Re: Buchprojekt - Beiträge gesucht

Beitragvon elwe » 14. September 2017, 13:41

Ein liebes Hallo an alle Mitleserinnen und Mitleser

Am 24. September findet wieder die Geschwisterzeit im Ravensburger Spieleland statt.

Diejenigen, die gerne am Buchprojekt mitwirken möchten, aber nicht einfach "ihre Geschichte" per Mail senden möchten, können gerne mit mir persönlich Kontakt aufnehmen. Ich bin um 14.00 Uhr an der Information und mache mich erkenntlich mit einem Schild "Forum das andere Kind". Einfach zu mir kommen und mich ansprechen, so schnell kommen wir in Kontakt.

Ich freue mich auf einen interessanten Austausch.

Liebe Grüsse

Elwe
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Tina Tessy
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Re: Buchprojekt - Beiträge gesucht

Beitragvon Tina Tessy » 20. September 2017, 19:50

Liebe Elwe

Ich hoffe sehr, dass sich genügend Leute gemeldet haben. Ich finde die Idee super und hoffe dein Buch wird viele Leute ansprechen. Viel Erfolg noch!
ganz liebe grüsse
tina
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Re: Buchprojekt - Beiträge gesucht

Beitragvon elwe » 20. September 2017, 22:44

Liebe Tina

Vielen Dank für deine guten Wünsche. Zu sehen, wie sich die Kinder fühlen, zu spüren, was in den Eltern vorgeht. Es stecken so viele Emotionen in den Geschichten. Sicher wird es viele Leserinnen und Leser ansprechen. Wenn es dann im einen oder anderen Fall zu einem Umdenken kommt, zu einem besseren Umgang miteinander, dann ist der Erfolg schon da.

Liebe Grüsse

Elwe
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Re: Buchprojekt - Beiträge gesucht

Beitragvon elwe » 23. September 2017, 07:39

Ein liebes Hallo an alle, die hier mitlesen

Vielen Dank für die Geschichten, die mit mir geteilt wurden. Für das Vertrauen, das mir hier entgegengebracht wurde. Ich werde nun jede einzelne Geschichte aufarbeiten und in die Form bringen, damit das Buch an sich ein roter Faden durchzieht.

Es hat bereits ausreichend unterschiedliche Geschichten über ganz unterschiedliche Familien mit "besonderen Erlebnissen und Gefühlen". Da es nun wichtig ist, alles ordentlich gemeinsam zu besprechen und zu schreiben, braucht es für dieses eine Buch keine weiteren Geschichten mehr. Denn sonst würde es zu überladen werden. In allem steckt so eine Fülle an Emotionen und Gedanken, dass es sicher ganz viele Leserinnen und Leser genau da anspricht, wo es am meisten Wirkung zeigt.

Da ich keine weiteren Geschichten in diesem Buch verarbeiten kann, werde ich nun doch nicht um 14.00 Uhr anlässlich der Geschwisterzeit im Ravensburger Spieleland an der Information mit dem Schild "Forum das andere Kind" stehen. Ich bitte um Verständnis. Doch all denjenigen, die mir bereits ihr Vertrauen geschenkt haben, möchte ich nun ausgiebig Zeit widmen, genau ihre Geschichte als ganz besondere Geschichte in den Vordergrund zu rücken.

Liebe Grüsse

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Re: Buchprojekt - Beiträge gesucht

Beitragvon elwe » 18. Dezember 2017, 09:18

Liebe Leserinnen
Liebe Leser

Der Titel des Buches steht: "Mama, Papa, was läuft da ....?"

Warum genau solch ein Titel? Weil bereits dies einen Hinweis darauf gibt, wie sich betroffene Kinder fühlen, wie sie darüber nachdenken, warum es "etwas anders" ist, was um sie herum geschieht. Kinder an sich sind so offen zu anderen, wenn man sie lässt. Wenn beispielsweise ein Kind im Rollstuhl sitzt und vielleicht auch vom Aussehen her etwas anders ist und ein Kind fragt seine Eltern, warum dies so sei. Wie ist die Reaktion dieser Eltern? Gehen sie offen mit der Situation um und suchen vielleicht sogar das Gespräch mit der Mutter oder dem Vater des Kindes im Rollstuhl oder gar mit dem Kind selbst? Oder gehen sie schnell weg und ihr eigenes Kind wird alleine gelassen mit dem Gedanken, dass das Kind im Rollstuhl wohl so anders ist, dass man weggehen sollte. Dies verinnerlicht sich dann und die Reaktion später wird dann die gleiche sein wie bei den Eltern.

Als ich mehrmals das Kinderspital aufsuchte, traf ich solche Kinder und deren Eltern. Ich schaute nicht weg, sondern ging auf sie zu und lächelte. Zu den Eltern und zum Kind. Die Reaktion? Schnell kommt man so ins Gespräch. Nicht über die Besonderheit des Kindes, sondern einfach in ein Gespräch, das allen gut tut. Themen gibt es immer. Und wenn man einfach sagt, dieses Kinderspital ist ein besonders gutes Kinderspital.

Das Kind im Rollstuhl hat wohl öfters den Gedanken wie im Titel beschrieben. Ich muss noch prüfen, ob ich den Titel verwenden kann. Dies prüfe ich dann, wenn das E-Book fast fertig ist. Bis dahin wird es noch so viele Geschichten und Ereignisse geben, die allesamt noch Platz finden. Je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr Familien kommen mit mir in Kontakt. Es sind wertvolle Kontakte. Vielleicht kann das Buch ein Stückchen dazu beitragen, dass das Verständnis bessert und die Familien offener aufeinander zugehen. Vielleich gibt es auch ein Umdenken im schulischen Bereich, ebenso im Bereich der Freizeitbeschäftigungen. Es braucht oft nur wenig, um Kinder glücklich zu machen. Dabei zu sein ist wertvoll. Auch wenn sie nicht alles können und manchmal nur zuschauen, ist es doch so wichtig, sie am alltäglichen Leben teilhaben zu lassen. Und dabei keinem das Gefühl zu geben, er sei so anders.

Alle, die diese Zeilen lesen, sollten sich diese Gedanken mit auf den Weg nehmen. Und wenn es dann eine zufällige Begegnung gibt, ruhig einmal versuchen, das Gespräch zu suchen. Und wenn es einfach ein freundlicher Blick ist.

Liebe Grüsse

Elwe

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