Sprachheilkindergarten

Hier kann man sich austauschen wenn das Kind eine Sprachserwerbsstörung hat.
aengelchen
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Sprachheilkindergarten

Beitrag von aengelchen » 26. Januar 2009, 11:16

bei unserem sohn laufen momentan abklärungen betreffend seiner sprachentwicklung. nun bin ich da bisschen ratlos. wie geht es in einem sprachheilkindergarten zu. wie gehen die kinder damit um wenn sie aus dem umfeld gerissen werden (leider wär das bereits das 2. mal innert dem 1. kiga jahr)..... wer mag mir bisschen von sich und seinen erfahrungen erzählen ?
ganz lieben dank
Flavia
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Beitrag von Flavia » 26. Januar 2009, 21:29

So direkt kann ich dir keine Antwort geben. Allerdings weiss ich von einigen die in einem Sprachheilkiga waren. (Steinen Kanton SZ).
Für viele ist (war) es schlimm dass die Kinder über Mittag weg sind und mit dem Bus zur Schule mussten.
Vom Kiga reden aber alle nur positiv. Die Integration nachher in der normalen oder heilp. Schule ging durchwegs gut.

Unser Ültester ging in die Einführungsklasse. Uns plagten damals die gleichen Gedanken. Er musste alleine in ein ganz anderes Schulhaus, kannte niemanden und war plötzlich "anders".
Die Schule tat ihm gut.
Nachher in der 2.Klasse wurde er problemlos in der Klasse akzeptiert. Ich glaube vielfach machen wir Eltern uns viel mehr Sorgen als die Kinder.
Natürlich haben wir ihm die EK auch gut verkauft : )!

Liebe Grüsse Flavia
aengelchen
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Beitrag von aengelchen » 27. Januar 2009, 10:02

Hoi Flavia

Danke viel mals!
ffür mich ist oder wäre es kein problem wenn er über mittag weg ist. ich hoffe einfach dass es ihm dann gut geht! generell. auch weiss ich nicht so recht wie ich ihm das alles "verkaufen" soll. er hatte im sommer einen schlechten start in den kiga wo sie ihn nach 4 wochen quasi zur tür rausstellten. dann durfte er nciht mehr gehen. wir wusten aber dass wir zügeln und somit einen kantonswechsel etc machen. liessen es mal drauf ankommen was alles noch kommt. nun hatte er einen guten start im regelkiga endlich wieder vertrauen gefasst. denn im alten wurde er übelst gehänselt und ausgelacht. und jetzt muss er wieder wechseln. cih habe da echt sehr grosse bedenken !
dass der sprachheilkiga gut geht und gut tut da zweifel ich nicht dran.
was muss man denn alles durchlaufen bis die abklärungen durch sind? er hat nächste woche die logo-abklärung. (das wär dann mal das erste!)
Flavia
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Beitrag von Flavia » 27. Januar 2009, 21:28

Ich glaube in der Regel werden die Kinder über den sozial psychiatrischen Dienst abgeklärt, die , die Therapeutin oder der arzt gibt dann eine Empfehlung ab. Die Gemeinde zahlt auch an die Schule und muss dadurch noch ihr o.k. geben. Ich hoffe dass dies aber kein Problem sein wird!

Was heisst sie haben ihn quasi vor die Türe gestellt? Weil er nicht gut spricht? Wusste gar nicht dass "man" das darf?! Schule ist ja OBLIGATORISCH.....

Wünsche euch ganz viel Kraft! Es ist eine sehr intensive Zeit bis die Kinder ihren Platz finden!

Wenn ich hier einige Berichte lese, wie es den Eltern schwer gemacht wird bin ich froh dass Siro so fest behindert ist dass er sowieso in eine heilp. Schule geht.
Integration oder nicht hat viele Aspekte.
Schlussendlich wünsche ich dass alle Eltern selber entscheiden könnten!!!

Ganz liebe Grüsse Flavia
sarah
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Beitrag von sarah » 27. Januar 2009, 21:33

Guten Abend
Wir wussten am anfang nicht ob wir unsere Tochter in den regel.-oder in den Sprachheilkiga schicken wollen.Wir machten einen besuch im Sprachheilkiga. Zwar geht sie jetzt in den Regelkiga, da der Sprachheil.. nichts für ihr Sprachliches problem bringt(Muskelschwäche)doch es war toll dort. Die Leute die an einem Sonderkuia od. Schule arbeiten müssen mehr investieren was nur Menschen machen die das Herz dafür haben, andere wären zu faul dafür.
Natürlich hängt jede Schule vom Lehrer ab aber in der Regelschule weisst Du nicht ob die Leitung Dich auch wirklich unterstützt, da sie trotz grossem gerede von Integration lieber keine besondere Kinder haben. Ich erlebe viele Lehrkräfte sehr minimalistisch. Sie machen oft nicht mehr als sie müssen. Jede Stunde die mehr gearbeitet wird, ist zuviel.
An einer Sonderschule erlebe ich dass oft anders.
Meine Empfindungen kommen einerseits als Mutter und anderseits arbeite ich selber eng mit Schulen zusammen.
Ich bin mir fast sicher wenn Du Deinem Kind das Gefühl gibst der Sprachheilkiga ist super, erlebt Dein Kind dies auch so.
Mir ist bewusst wie schwierig es ist Sein Kind in eine Spezialschule zu geben. Lass Dir genügend Zeit um Dich an den gedanken zu gewöhnen. Ich wehrte mich anfangs stark doch wenn es jetzt zeit wäre unsere Tochter aus der Regelschule zu nehmen würde dies für mich auch stimmen.
Lass Dir Zeit.
Viel kraft für die richtige entscheidung.
Gruss Sarah
Mein kind heisst Nora ,ist am 6.1.2003 geboren und hat AMC.
Amanda
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Beitrag von Amanda » 30. Januar 2009, 16:18

Hallo.

Meine Tochter Franca hat im ersten Jahr den Sprachheilkindergarten besucht. Ich war damit nicht zufrieden, weil es meiner Meinung nach zuwenig Mädchen in der Gruppe hat und die Kinder aus der gewohnten Umgebung gerissen werden. Die Qualität das Taxidienstes fand ich grauenhaft und ein Thema für sich. Das ist aber meine persönliche Erfahrung und meine Meinung. Franca besucht jetzt einen Quartierkindergarten mit Krippenanbindung und wir sind alle sehr glücklich mit dieser Lösung. Wir mussten uns aber sehr wehren, dass Franca wechseln konnte; der Schulpsychologe hat uns dabei unterstützt. Ich habe ein Argumentarium gegen Separation im Sprachheilkindsgi: Ich kann es Dir schicken, wenn Du es möchtest (PN).

Grüsse, Amanda
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Beitrag von MOM3 » 3. Februar 2009, 18:41

hoi aengelchen

Dir gehts so ziemlich ganz genau gleich wie mir. Meine (mittlere) Tochter ist auch im ersten Regelkindergarten und besucht nebenbei Logo, Ergo und HPD. Die Logopädin war der Meinung, sie sei im Sprachheilkindergarten besser aufgehoben. Darum startet jetzt denn die ganze Abklärungsmaschinerie. Das heisst, sie muss vom Schulpsychologischen Dienst abgelärt werden, der gibt eine Empfehlung und die Sprachheilschule überprüft dann nochmals. Und dann werden wir dann sehen. Was wir auf jeden Fall machen: Wir gucken uns den Sprachheilkindergarten vorher an, damit wir auch wissen, über was wir entscheiden. Viele Fragen hab ich bereits schon direkt an den SHK gestellt. Dagegen spricht, dass es ihr im Moment gut gefällt im Regelkindergarten und ich mich frage, ob ich sie da wirklich rausreissen soll. Dafür spricht, dass es für ihre Sprache dort sicher besser sein wird, und dass ich etwas entlastet wäre. (Hab kein Auto und fahre sie mit dem Velo von Therapie zu Therapie, die Kleine Schwester immer dabei, und dann hab ich ja auch noch 2 andere Kinder). Die Kollisionen zwischen Therapie und Kindergarten würden auch wegfallen. z.B. am Morgen früh ein Telefon: Lehrerin: Wir haben vergessen, dass Ihre Tochter heute Ergo hat. Leider kommt der Samichlaus in einer STunde, schicken sie Ihre Tochter doch auch und melden Sie die Ergo ab.... Eine Stunde vor ERgobeginn..... usw....Ihren Geburtstag wollten sie auch während einer Therapie feiern und ich musste sie darauf aufmerksam machen, dass sie dann ja gar nicht da ist..... Naja, ewige Orgaisation und Umorganisation....
Das wäre im SHK sicher besser. Warum telefonierst du nicht einfach mal dem SHK, wo dein Sohn hinkommen würde und fragst, ob du mal gucken kommen kannst? Und egal was bei den Untersuchungen rauskommt, am Ende können die Eltern mitentscheiden. Wurde mir jedenfalls so gesagt. LG, Mom3
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Sprachheilkiga

Beitrag von aengelchen » 3. Februar 2009, 22:56

Hi Mom3

naja die logo abklärung ist durch! SHK kommt gar nicht erst in frage!!!! er hat nur 3 defizite die man mit 1x -2x logo 1 stunde die woche lösen können sollte. nun ist die rede von den kigä aus von grossen entwicklungsverzögerungen sowie auffälliges verhalten. mir macht es den anschein dass sie ihn einfach um jeden preis raushaben wollen! wir haben einen termin beim SPD und dann werden wir sehen was da raus kommt. wenn man bei einem kind etwas finden will dann sucht man einfach bis man was hat. denn vom angeblich so grossen sprachdefizit redet keiner mehr! es ist zum davonlaufen was in den schulen und kigas abgeht! wieso gibt es eigentlich keine ombudsstelle für eltern ? wär doch was! Ich bin auf eine art und weise sehr enttäuscht von den kigä und co. wie soll ein kind noch kind sein und sich entwickeln wenn es von vornherein in ein schema passen muss und nirgends mehr eine kleine abweichung mehr sein darf?
so musste das mal sagen hehehehe.......
ich wünsche dir einen schönen abend ,)
MOM3
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Beitrag von MOM3 » 4. Februar 2009, 08:21

Guten Morgen
Meine Tochter hatte auch eine je nach Bereich bis zu 2 Jahren Entwicklungsverzögerung. Das hat sie aber dank HPD und Ergotherapie fast aufgeholt. Unser Kinderarzt schickte sie damals zur ergotherapeuteischen Abklärung. Dort fand man die Wahrnehmungsstörung und den Grund für die Sprachprobleme und man konnte ihr gezilt helfen. Hast du auch schon solche Abklärungen gemacht? Bist du sicher, dass dein Sohn keine Wahrnehmungsstörungen hat? Kannst vielleicht auch mal mit dem Kinderarzt über die Probleme reden. Er könnte dich dann auch am richtige Ort anmelden, falls noch weiter Abklärungen nötig sind. Klar ist es doof, wenn man ewig nach etwas suchen muss, andererseits ist es sehr erleichternd, einen Namen für das Problem zu haben, das man dann auch gegenüber der Kindergärtnerin so sagen kann. Du könntest dann sagen: Mein Sohn hat XY und kann nichts dafür. Zudem kann man unter Umständen mit der richtigen Therapie wirklich sehr viel machen. Ich hab das gesehen. Mein Kind macht Vortschritte, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.
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Beitrag von aengelchen » 8. Februar 2009, 21:33

Guten abend
vielen dank für deine antwort
morgen ist es dann soweit und wir haben eine abklörung beim KJPD . dann sollte endlich klarheit sein.
MOM3
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Beitrag von MOM3 » 8. Februar 2009, 23:18

Dann drück ich dir die Daumen für morgen! Wir haben unsren Termin noch nicht. Einen schönen Abend wünscht Mom3
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Beitrag von aengelchen » 9. Februar 2009, 09:52

danke !!!!
naja weisst du hier herrscht nun so ein chaos.. die reden von einer sonderschule nun für verhaltensauffällige kinder und zugleich von einem steiner/montessori kiga! (also die vom kiga)... und irgendwie muss dem mal ein ende gesetzt werden
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Hallo aengelchen

Beitrag von Denise » 9. Februar 2009, 11:04

Mein Sohn geht nun bereits das 3. Jahr in den Sprachheil-Kiga und es ist das absolut beste, was ihm passieren konnte. Ich vermute und bin mir auch ziemlich sicher, dass er im Regel-Kiga "untergegangen" wäre. Bei ihm ist die Sprachbehinderung nicht erstrangig, sondern eher seine autistischen Züge. Für ihn ist eine kleine Gruppe ganz wichtig. Im Sprachheil-Kiga läuft alles in einem kleinen geschützten Rahmen ab und mein Sohn fühlt sich mittlerweile sehr wohl dort. Für ihn ist es ein Segen, dass er 3 Jahre bleiben darf. Denn mittlerweile ist er ja bei den ganz "Grossen" und er kümmert sich rührend um die "Kleinen". Dies hat ihm schon enorm viel Selbstvertrauen gegeben und er ist richtig daran gewachsen.

Im Sprachheil-Kiga ist es ja so, dass jedes Kind irgendwo seinen eigenen "Chnurz" hat und etwas "anders tickt". Die Kinder wissen ja aber ganz genau über ihre eigene "Schwäche" Bescheid und akzeptieren darum die Schwächen der anderen ohne Probleme. Bei meinem Sohn im Kiga ist es jedenfalls so, dass alle Kinder sich gegenseitig respektieren und akzeptieren und sie sehen: Aha, ich bin nicht der Einzige mit einem "Chnurz", sondern die anderen haben auch mit irgendetwas Mühe. Sie sind nicht mehr etwas "Spezielles", wie sie es vielleicht im Regel-Kiga wären. Die Kinder blühen hier regelrecht auf. Bei meinem Sohn hat es auch Kinder, welche das erste Jahr in einem Regel-Kiga waren und dort regelrecht "verkümmerten". Im Sprachheil-Kiga blühen sie wieder richtig auf.

Im Sprachheil-Kiga wird wirklich viel geboten. Sie haben eben auch noch eine eigene Logopädin, bei welcher jedes Kind 2 Std. pro Woche im Kiga integriert Logopädie erhält. Dann haben die "Grossen" noch Mal-Atelier und Wald 1 x die Woche.
Die ersten 2 Jahre hatten sie auch noch Rhythmik, aber dies wurde wegen Sparmassnahmen gestrichen.

Mein Sohn hat an 5 Morgen und 2 Nachmittagen Kiga. Letztes Jahr hatte er 5 Morgen und 3 Nachmittage. Weil sie dieses Jahr soviele "Grosse" sind, wurde die Gruppe aufgeteilt und daher haben sie 1 Nachmittag alle Grossen zusammen und an den anderen 2 Nachmittagen sind sie in 2 Gruppen aufgeteilt. Bei meinem Sohn in der Gruppe sind 5 Kinder und in der anderen Gruppe 4 Kinder. Dies bringt natürlich sehr viel. Denn mit nur 4 oder 5 Kindern kann die Kindergärtnerin natürlich sehr gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Kindern eingehen.

Wenn er abmacht, dann halt wirklich meistens mit Kindern aus dem Kiga und nicht aus dem Dorf. Wenn er einfach so raus geht zum Spielen, dann nehmen ihn die Nachbarskinder aber gut auf und sie lassen ihn mitspielen. Es ist eher so, dass er nicht will, aber dies hat dann wieder andere Gründe (Spektrum Autismus). Ich habe von anderen Eltern gehört, welche ihre Kinder mittlerweile wieder im Dorf in der Schule haben, dass die Reintegration keine Schwierigkeiten ergaben und die Kinder von Anfang an gut integriert wurden.

Ich kann den Sprachheil-Kiga wirklich nur wärmstens empfehlen und würde diesen Weg für meinen Sohn wieder wählen.

Bei uns ging die Abklärung noch über die Logopäding und die Kindergärtnerin im Sprachheil-Kiga. Mittlerweile muss dies über den Schulpsychologischen Dienst gehen. Ich wünsche euch für die Abklärung alles Gute und drück euch die Daumen, dass es so kommt, wie ihr es wünscht.

Alles Liebe

Denise
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Beitrag von MOM3 » 9. Februar 2009, 12:01

Sali Denise

Das tönt ja alles richtig gut! Danke für die Info. Ich hoffe sehr, dass mein Kind in den Sprachheilkindergarten wechseln kann. Aber eben, es hat meistens mehr Kinder als Plätze... Mal sehen.

LG, Mom3
Amanda
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Beitrag von Amanda » 11. Februar 2009, 10:45

Hallo zusammen,

seit meiner Erfahrung mit dem Sprachheilkindergarten bin ich überzeugte Integrationsbefürworterin und würde meine Tochter NIE mehr in eine solche Einrichtung geben:
Für Mädchen fehlen in solchen Einrichtungen die anderen Mädchen, weil viel mehr Jungen Sprach- und Entwicklungsstörungen haben und vor allem fehlen auch die normalentwickelten Mädchen, von denen meine Tochter profitieren kann: Mir fällt immer wieder auf, dass meine Tochter sich viel mehr Mühe gibt, deutlich zu sprechen, wenn sie mit ihren Freundinnen spielt, was im Sprachheilkiga zu kurz kommt. Die therapeutische Unterstützung ist im Sprachheilkiga sicher gut organisiert und hat mich entlastet: jetzt ist es so, dass ich mit meiner Tochter an einem Nachmittag in die Logo gehe und später noch in die Rhythmik. Auch ohne Auto und mit einem kleineren Kind (und dann hat die Logopädin ihr Büro auch noch in einem Schulhaus ohne Lift zuoberst im 4. Stock zuhinterst - ächz!). Wenn ich aber ausrechne, wieviel Zeit ich früher gebraucht habe, um auf den Taxidienst zu warten und wieviel Zeit jetzt meine Tochter im Taxi pro Tag verbringen würde (bis zu zwei Stunden, weil es keinen Mittagstisch hat), so finde ich diese Lösung immer noch besser. Die Gruppe im Regelkiga ist nicht sehr gross mit 19 Kindern. Wir konnten aber gerade aus diesem Grund nicht in den Quartierkiga, weil der 25 Kinder hat und die Kigä dann nicht noch ein "aufwändiges" Kind wollte, das mehr Unterstützung braucht wie meine Tochter.

@aengelchen
Ich finde es schade, dass die Kigä so wenig kooperativ hat. Meine Tochter hat auch zusätzlich zur Sprachentwicklungsstörung einen allgemeinen Entwicklungsrückstand - und trotzdem finde ich sie im Regelkiga gut aufgehoben und sie ist von den anderen Kindern gut akzeptiert. Ich höre aber bei Elterngesprächen natürlich auch, dass meine Tochter nicht so in den üblichen Raster passt und einige Sachen einfach nicht mitmacht.

Freut mich aber grundsätzlich, dass ich endlich einige Mütter hier getroffen haben, die dasselbe Problem haben.
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