Texte, die helfen können

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Beatrice
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Texte, die helfen können

Beitragvon Beatrice » 25. Dezember 2010, 23:19

Hoffnung
°°°°°°°°°


Du wirst unzählige Tränen vergiessen,
weil sie gegangen sind.
Irgendwann aber wirst du lächeln können.

Du wirst die Augen schliessen und wünschen,
dass sie zurückkommen mögen.
Irgendwann aber werden dir die Augen aufgehen
und du wirst all das sehen,
was sie dir zurückgelassen haben.

Dein Herz wird leer sein und traurig,
weil du sie nicht sehen kannst.
Irgendwann aber wirst du wieder voll von der Liebe sein,
die ihr geteilt habt.

Du wirst keine Zukunft mehr sehen können
und im Gestern leben.
Irgendwann wirst du aber wieder glücklich werden
wegen des Gestern.

Du wirst immer wieder daran denken,
dass sie gegangen sind.
Irgendwann wirst du in Freude ihr Andenken bewahren
und es weiter leben lassen.

Irgendwann wirst du tun, was sie gewollt hätten: lächeln, deine Augen öffnen, lieben und weiter machen.

by Dr. J.K.


Erfahrungen von Eltern:
http://chrismon.evangelisch.de/artikel/ ... aben-13041
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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
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Re: Texte, die helfen können

Beitragvon Beatrice » 11. Juli 2013, 18:50

Ich schau' auf Dich herab

Ich schau auf dich herab jeden Tag,
Und weißt du was ich mich jedes Mal frag ?

Warum trauerst du so sehr um mich,
...Ich bin doch DA .... beschütze dich!

Ich bin nicht wirklich fort ....
Nur an einem anderen sehr schönen Ort.

Weine nicht mehr so sehr um mich ....
Weil du auch mir damit mein kleines Herz Zerbrichst

Will, dass du glücklich bist und herzlich lachst
Will, dass du lebst und Freude am Leben hast!

Dabei werde ich immer in deinem Herzen sein,
Und wenn du willst, dann spür mich- Du bist nicht allein!

Autorin: Melanie Kalusch
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Re: Texte, die helfen können

Beitragvon Beatrice » 6. Oktober 2015, 13:23

Von Wasserkäfern und Libellen

Tief unten, unter der Oberfläche des stillen Sees lebte eine kleine Kolonie Wasserkäfer. Zufrieden und glücklich waren sie in dieser Kolonie, fern von der Sonne. Vielbeschäftigt eilten die Käfer monatelang auf dem weichen Grund des Sees umher. Nur gelegentlich merkten sie, dass einer der Käfer plötzlich das Interesse am geschäftlichen Treiben mit seinen Freunden verlor. Am Stamm einer Wasserrose kletterte ein Käfer außer Sichtweite und wurde nie mehr gesehen.

„Schau!“ sagte einer der Wasserkäfer zu einem anderen, „einer unserer Freunde klettert den Stamm hinauf, wo denkst du geht er hin?“ Langsam kletterte er weiter, immer weiter, rauf, rauf, rauf. Und als die anderen ihm zusahen, verschwand der Wasserkäfer. Seine Freunde warteten und warteten, aber er kam nicht mehr zurück.

„Das ist aber drollig!“ sagte ein Käfer zum anderen. „War er nicht glücklich bei uns?“ fragte ein zweiter Wasserkäfer. „Wo meint ihr ging er hin?“ fragte ein Dritter. Keiner hatte eine Antwort, sie waren doch alle sehr verblüfft. Schließlich sammelte einer der Käfer, ein Anführer der kleinen Kolonie, seine Freunde um sich. „Ich habe eine Idee. Der Nächste von uns, der den Stamm der Wasserrose erklimmt, muss versprechen zurückzukommen um den anderen zu erzählen, wo er oder sie hinging und warum. „Das versprechen wir, „ erklären die anderen feierlich.

Nicht lange danach, kletterte der Käfer, der diesen Vorschlag gemacht hatte, auf einmal selbst die Wasserrose hinauf. Rauf, rauf, rauf, immer weiter. Bevor er sich versah, brach er durch die Wasseroberfläche und fiel auf ein breites, grünes Blatt der Wasserrose.

Als er erwachte, schaute er sich voll Erstaunen um. Er glaubte nicht was er sah. Sein Körper hatte eine merkwürdige Veränderung vorgenommen. Vier silbrige Flügel und ein langer Schwanz waren auf einmal da. Noch während er sich abmühte, fühlte er den Drang seine Flügel zu bewegen. Schon bald hatte die Wärme der Sonne die Nässe besiegt. Wieder bewegte er seine Flügel und fand sich plötzlich hoch über dem Wasser. Aus dem Käfer war eine Libelle geworden. Er flog durch die Lüfte, kreiselnd und tauchend. Überglücklich fühlte sich die Libelle in der neuen Umgebung.

Dann und wann landete die Libelle zufrieden auf einem Wasserrosenblatt und ruhte sich aus. Zufällig fiel ihr Blick auf den Grund des Sees. Na so was, er befand sich über seinen alten Freunden, den Wasserkäfern! Da waren sie alle, wie eh und je eilten sie umher so wie er es auch vor einiger Zeit tat. Da erinnerte sich die Libelle an das Versprechen: „Der Nächste von uns, der den Stamm der Wasserrose erklimmt, wird zurückkommen und den anderen erzählen wo er oder sie hinging und warum.“

Ohne lange zu überlegen, tauchte die Libelle nach unten. Doch plötzlich traf sie auf die Oberfläche und wurde zurückgeworfen. Jetzt, da er eine Libelle war, konnte er nicht mehr ins Wasser. „Ich kann nicht zurück!“ rief er überrascht. „Wenigstens habe ich es versucht, aber mein Versprechen kann ich nicht halten. Selbst wenn ich zurück könnte, nicht einer der Wasserkäfer würde mich in meinem neuen Körper erkennen. Ich muss wohl warten, bis auch meine Freunde zu Libellen werden. Dann werden sie verstehen was mit mir geschah und wohin ich ging.“
Und die Libelle startete fröhlich in die wunderschöne und neue Welt voll Luft und Sonnenschein.

Urheber leider unbekannt
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