Parenterale Ernährung

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Gabi
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Parenterale Ernährung

Beitragvon Gabi » 5. Februar 2008, 12:19

Janosch wurde ja sehr lange Parenteral ernährt.
Janosch hat einen Broviac(ZVK).


Unter einer parenteralen Ernährung versteht man in der Medizin eine Ernährung unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes
Die Ernährung erfolgt dabei in der Regel über Speziallösungen, die intravenös verabreicht werden. Da die Lösungen hochkonzentriert sind, müssen sie auf Dauer über einen ZVK (zentralvenösen Katheter) in eine der großen Venen des Körpers infundiert werden. Die in der Regel dünneren Armvenen sind ungeeignet; Infusionen darüber führen zu brennenden Schmerzen und die Venen entzünden sich nach kurzer Zeit.

Probleme der parenteralen Ernährung
Hauptproblem ist die Keimbesiedlung des Katheters und eine Gefährdung durch bakterielle Infektionen, so dass eine parenterale Ernährung über mehr als 2- 3 Wochen schwierig ist. Es müssen dann meist erneute Punktionen erfolgen.

So nun zu meinem Tipp
Peinlich steriles arbeiten immer Mundschutz und Handschuhe, Handschuhe Venyl die kann mann noch zusätzlich desinfizieren. Wir haben auch ein steriles Abdecktuch das wir unter die Dreiweghanen legen wen wir daran arbeiten.
Auch wen wir Medis oder Infusionen vorbereiten machen wir das immer mit Mundschutz und Handschuhe auf einer sterilen Oberfläche.

Janosch hat zu Hause keine Infektion( Sepsis) mehr aufgelesen dafür immer wen wir im Spital sind und dort der Broviac benuzt wird haben wir ein paar Tage später Fieber gut wir warten nicht mehr bis es eine heftige Sepsis ist wir geben ihm schneller Antipiothika.

Janosch hat auch immer wider Probleme das sich an der Katheterspitze Trombos bilden die sind auch einen guten Nährboden für Infektionen und man bringt sie dan fast nicht mehr weg. So musste auch schon mal der ZVK erneuert weden was auch immer wider ein eingriff ist.

Kaputt gehen des Broviaks (ZVK) ja da war Janosch ein Genie andauernd mussten wir den Broviac flicken gehen. Im Moment schein das besser zu sein wir klemmen ihn auch nicht mehr ab sondern verschliessen ihn nur mit den Dreiweghanen das können wir so machen weil Janosch einen sehr kleinen durchmesser hat und keine Luft anzieht. Wir packen ihn sehr gut ein und somit scheint es besser zu sein.


WEN JEMAND PROBLEME HAT KANN ER SICH GERNE AN MICH WÄNDEN

BITTE NIE SELBER ENTSCHEIDEN OB MAN IHN NICHT ABKLEMMEN MUSS DAS MUSS DANN SCHON EIN ARZT MACHEN
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Liebe Grüsse Gabi

Verein Hilfe zur Selbsthilfe
http://www.vhzs.ch

http://janosch-unser-spezielles-kind.blogspot.ch
Morbus-Hirschsprung, MEN Typ 2a, Kurzdarmsyndrom usw.

MEIN BAUCH
http://magen-darm-erkrankungen.blogspot.ch

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