Depression/Psych.Probleme/Magersucht/Trauma b.Kindern/Jugendliche

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Beatrice
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Depression/Psych.Probleme/Magersucht/Trauma b.Kindern/Jugendliche

Beitragvon Beatrice » 28. November 2010, 19:48

Betroffene Kinder und Jugendliche schildern ihre Erfahrungen

COMIC FÜR KINDER/JUGENDLICHE ZUR VORBEREITUNG AUF EINEN AUFENTHALT IN EINER PSYCHIATRISCHEN KINDERKLINIK
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Titel: Was ist denn schon normal?
Untertitel: Mein Aufenthalt in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm
64 Seiten

Kostenloser Download via:
https://www.hans-lebrecht-schule.de/sit ... _klein.pdf

Weitere ähnliche Titel:
https://www.hans-lebrecht-schule.de/pro ... likationen


Zum Inhalt:
Tom trägt einen blauen Kapuzenpulli und weiß, was alle denken:
Er war in der „Klapse“ – vollgepumpt mit Medikamenten, in Zwangsjacke und Gummizelle …
So stellen sich viele die Kinder- und Jugendpsychiatrie vor.
Auch Tom wusste nicht, was ihn erwartet, als er wegen seiner Wut- und Angstattacken in die Klinik kam.
Damit es anderen nicht so geht, erklärt Comicfigur Tom in diesem einzigartigen Comicbilderbuch anderen Kindern, was die Kinder- und Jugendpsychiatrie eigentlich ist und was er dort gemacht hat.
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SCHÜLER EINER PSYCH. KLINIKSCHULE SCHREIBEN VON IHREN ERFARHUNGEN
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Titel: Das alles kann Schule sein!
Untertitel: Bilder aus der Hans-Lebrecht-Schule

Kostenloser Download via:
https://www.hans-lebrecht-schule.de/pro ... likationen


Zum Inhalt:
Schule …
... dieses Thema begleitet alle Kinder und Jugendlichen. Auch die Schülerinnen und Schüler der Hans-Lebrecht-Schule, die stationär oder teilstationär im geschützten Rahmen der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie am Universitätsklinikum in Ulm und in der Klinikschule begleitet werden, sind vor und nach ihrem Aufenthalt Teil des allgemeinen Schulsystems. Wir wollten vorhandenen Mustern und Prägungen nachspüren und diese Spuren auf Papier sich verbildlichen lassen. Im Mai 2012 haben 41 Schülerinnen und Schüler der Hans-Lebrecht-Schule im Rahmen eines Kunstprojektes ihre Gedanken, Gefühle, Ängste, Freuden und Zweifel, die ihnen aus ihrer bisherigen Schulzeit zugänglich waren, gemalt und in einem Satz zusammengefasst. Höchst eindrucksvoll war für uns zu beobachten, welche Reaktionen der Prozess der Entstehung dieser Werke auslöste. Oft gestaltete sich – meist bei den älteren SchülerInnen - erst nach einstündigem Ringen mit eigenen Erfahrungen, ein Öffnen des eigenen Erlebens in Form und Farbe.
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KINDER UND JUGENDLICHE AUS DER KINDERPSYCHIATRIE SCHREIBEN GEDICHTE
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Titel: Mit gestutzten Flügeln

Zum kostenlosen Download via:
https://www.hans-lebrecht-schule.de/pro ... likationen


Nachwort der Herausgeberin:
Worte bergen magische Kräfte in sich. Werden Worte zu einem Gedicht verdichtet, so ist das Ergebnis eine äußerst konzentrierte Aussage über einen Lebenszustand, über ein Gefühl, eine Stimmung, eine Aussage über sich selbst und die Welt mit allen ihren Höhen und Tiefen: Schmerz, Freude und Leid. In dem Moment, wo es gelingt, „schreibend über die Dinge“ zu kommen (Christa Wolf), kann man Gefühle kanalisieren. Das Erlebte wird durch die Kraft der Worte gebannt. Was in der Gedanken- und Seelenwelt unausgesprochen diffus bleibt, wird durch den Schreibprozess konkret und kann distanziert betrachtet werden.

Das Ringen um das treffende Wort, das genau das ausdrückt, was empfunden wird, ist die Aufgabe des kreativen Schreibens.

Bei diesem Prozess durfte ich als Lehrerin der Hans-Lebrecht-Schule unsere Schülerinnen und Schüler während ihres Aufenthaltes in der Kinder- und Jugendpsychiatrie begleiten. Ich danke ihnen für ihr Vertrauen und ihre Offenheit und dafür, dass sie mich an diesem Prozess teilhaben ließen.
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Chris Weissmann
wurde 1996 geboren.
"Die grüne Schere" beruht auf seinen eigenen Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen. Das Buch ist eine Hilfestellung für betroffene Kinder und Jugendliche, Eltern, Erzieher, Lehrer, Ärzte.


JUGENDBUCH
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Titel: Die grüne Schere
Autor: Chris Weissmann
Verlag: Papierfresserchen,
ISBN: 978-3-86196-298-4, Taschenbuch, 154 Seiten

Vergriffen im Buchhandel, erhältlich via:
https://www.papierfresserchen.de/478-Di ... -Weissmann


Buchrückseite:
Zu Beginn der neunten Klasse spüren Chris und seine Eltern, dass etwas nicht stimmt. Er fühlt sich ständig müde, kann sich nicht mehr konzentrieren. Alles fällt schwer, Chris ist traurig. Einige Monate später ist die Erschöpfung so groß, dass er nicht mehr in die Schule gehen kann. Diagnose: Depression.

Nach drei Monaten in der Klinik muss der Weg zurück in die Schule, in den Alltag neu gelernt werden. Zusätzlich gilt es, die Erlebnisse in der Klinik zu verarbeiten. Was und wie sage ich es der Klasse, wie reagieren die Mitmenschen?

Es bleibt nicht bei diesem einen Klinikaufenthalt. Beim nächsten Aufenthalt ist alles noch heftiger, die Ärzte diagnostiziert eine bipolare Störung. Doch Chris gibt nicht auf und kehrt nach weiteren vier Wochen in seine Schulklasse zurück. Er lernt, sich mit dieser Krankheit zu arrangieren, aber was gibt ihm Mut und Kraft?
Ist es sein Traum von einer toleranten Welt ohne Ausgrenzung?

Eine spannende, offene, mutige, rührende Geschichte, aber eine zum Staunen darüber, was der Alltag mitten in Deutschland bedeuten kann.

Interessant, authentisch und direkt aus dem Leben.
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ERFAHRUNGSBERICHTE, GEDANKEN UND KUNSTWERKE PSYCHISCH KRANKER ODER KREBSKRANKER JUGENDLICHER
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Titel: Auf dem Drahtseil lauf ich weiter
Untertitel: 40 Jahre Paul-Martini-Schule: Texte und Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern der Bonner Schule für Kranke
Herausgegeben von Paul-Martini-Schule
Verlag : Shaker Media, September 2011
ISBN : 978-3-86858-658-9, Paperback, 112 Seiten

Erhältlich via:
https://www.shaker-media.eu/de/content/ ... 6858-658-9


"Mir geht es ganz gut hier!"
So wie dieser 16-Jährige erleben viele Kinder und Jugendliche ihr Intermezzo in der Schule für Kranke in Bonn. Bei ihrem persönlichen Drahtseilakt über dem Abgrund der Krise entstehen oft beeindruckende Zeugnisse in Wort und Bild.
Diese erscheinen manchmal spannend, manchmal verstörend und manchmal auch erschütternd. Meist sind sie aber ermutigend und immer höchst authentisch. Die Werke sind oft sogar die Balancierstange beim Weg auf die sichere Seite. Mit Unterstützung beim Gleichgewichthalten kann das Kunststück der Bewältigung gelingen und die Schülerinnen und Schüler erlangen wieder festen Halt unter den Füssen. Bisweilen sogar in einer Situation ohne Netz und doppelten Boden.
Die Kinder und Jugendlichen, die in diesem Buch zu Wort und Ausdruck kommen, leiden an Krankheiten wie Borderliner-Syndrom, Selbstverletzendem Verhalten, Magersucht, Depressionen, an Stottern oder an Leukämie
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GEDANKEN UND ERFAHRUNGEN VON PSYCHISCH KRANKEN KINDERN UND JUGENDLICHEN
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Titel: Das Eismeer in mir: Gedanken von Kindern und Jugendlichen mit Essstörungen, Depressionen und Psychosen
Herausgeber: Andreas Jordan
Verlag: Hamburger Kinderbuch, 2007
ISBN 3866310064, Broschiert, 176 Seiten

Leider vergriffen, erhältlich z. B. bei Amazon.de

Der Verlag über das Buch
Das Buch umfasst 62 authentische Berichte von Betroffenen. In den zusätzlichen Bildern versuchen die Betroffenen, ihre Gefühle und Ihre Erkrankungen darzustellen. Aber auch die "Profis", die Ärzte und Betreuer, berichten über ihr eigenes Leben und warum sie in der Psychiatrie gelandet sind.

Klappentext
Es war als therapeutischer Ansatz gedacht, den jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, sich ihre Sorgen von der Seele zu schreiben. Es ist viel mehr geworden. In bisher nicht da gewesener Tiefe gewähren uns die Betroffenen Einblick in ihre Gefühle, ihre Gedankenwelt, in ihre Seele. Ihre Texte und Bilder nehmen uns gefangen (und können uns befreien). An einigen Stellen finden wir uns vielleicht sogar selbst wieder. Wir lernen, diese Kinder und Jugendlichen zu verstehen. Das hilft uns, Ängste und Vorurteile zu überwinden. Es sind junge, schuldlos betroffene Menschen und wir begreifen, dass wir sie in dieser meist vorübergehenden Phase außergewöhnlicher Belastung nicht ausgrenzen dürfen, sondern ihnen unsere Hilfe anbieten wollen und müssen - sowohl als Einzelne als auch als Gesellschaft.
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Beitragvon Beatrice » 28. November 2010, 19:59

ERKLÄRENDE BÜCHER FÜR KINDER

BILDERBUCH MIT RATGEBERTEIL
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Titel: Der Kummerkönig
Autorin: Lydia Keune-Sekula
Illustriert von Franziska Becker. Herausgegeben von Wendepunkt e.V. Elmshorn
Verlag : mebes & noack, November 2016
ISBN : 978-3-927796-93-5, Gebunden, 32 Seiten, der Kinderteil durchgehend farbig


Preisinfo : 18,50 Eur[D] / 19,10 Eur[A] / 32.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Verlagstext:
Es ist gesünder, Kummer „rauszulassen“ und mit jemandem darüber zu sprechen, als ihn in sich „reinzufressen“. Das gilt für uns alle. Besonders aber für Mädchen und Jungen.Zur Hilfe eilt ein wuscheliger kleiner Kerl mit Krone, - DER KUMMERKÖNIG:
Der Kummerkönig weckt und stärkt Empathie und bietet ein Beispiel für Hilfe und Trost. Kinder sehen, wie man sich bei Kummer – auch um sich selbst – kümmern kann. Texte in schönster Reimform zeigen, dass die kleinen Menschen nicht allein gelassen werden.
Die wimmeligen Bilder von Franziska Becker sind voller Mitgefühl für die vielen Arten von Kummer. Sie laden zum Suchen, Finden, Staunen, Schmunzeln ein: Lachen entlastet und ist unbedingt erlaubt! Erwachsene können mit dem Buch eine Brücke zu „ihren Sorgenkindern“ bauen, ihnen Vertrauen und Geborgenheit vermitteln.
Der Kummerkönig weiß um die Weiten des Kummerlandes, in dem Vernachlässigung und Ausgrenzung aber auch Depression oder Trennung und Gewalt zu finden sind. Und er weiß auch, was Kindern hilft, damit es ihnen wieder besser geht. Hier liegt eine große Stärke des Buches!
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Wenn ein Kind durch Schock die Sprache verliert

ERKLÄRENDES KINDERBUCH
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Titel: Ich bin ein Kind wie DU!
Untertitel: ... aber meine Seelenlandschaft ist anders
Autorin: Marlies Tophinke
Illustrationen: Helga Rikken
Herausgegeben von kukmedien.de, Kirchzell
Verlag : Books on Demand, November 2013
ISBN : 978-3-7322-5600-6, Paperback, 128 Seiten

Preisinfo : 12,90 Eur[D] / 13,30 Eur[A] / 24,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Buchrückseite:
Hallo, ich bin Timo. Ich komme gerade aus einer Klinik für Kinderpsychiatrie. Ich wollte da eigentlich nicht hin, weil ich dachte, da leben nur Verrückte und man wird in eine Zwangsjacke gesteckt. Aber das ist überhaupt nicht wahr. Die Psychiatrie ist ein Krankenhaus, in dem eine kranke Seele/Psyche geheilt werden kann. Ein böser Unfall hat mir nicht nur ein gebrochenes Bein beschert sondern der Schock hat auch meine Seele schwer beschädigt. Ich konnte auf einmal nicht mehr sprechen.
Dieses Buch erzählt euch, was mir passiert ist und was ich in der Psychiatrie erlebte und wie dort kranke Seelen behandelt werden.
Ob ich wieder sprechen kann?
Lest meine Geschichte und ihr werdet es wissen.
Euer Timo

Helga Rikken:
Helga Rikken wurde 1930 in Kleve am Niederrhein geboren. Aufgrund der Kriegsereignisse bis zur Rückkehr in ihre Heimatstadt Kleve hat die Autorin viel erlebt.
Über den zweiten Bildungsweg erweiterte sie ihr Wissen in Seminaren und arbeitete 15 Jahre im Heilpädagogischen Dienst der Jugendpsychiatrie im Bereich der Psychomotorik.
Zu Ihren Freizeitbeschäftigungen zählt das Schreiben, Malen und Musizieren.

Marlies Tophinke:
Marlies Tophinke, die 1949 geborene Kinderbuchautorin, kann auf eine 40-jährige Laufbahn als Lehrerin an einer Förderschule zurückblicken. Mit Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand widmet sie sich wieder dem Schreiben von Kindergeschichten und besucht Kindergärten, um dort vorzulesen.
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Thema: Mobbing /Wenn jüngere Kinder von Magersucht betroffen sind/gefährdet sind dafür

BILDERBUCH ZUR PRÄVENTION
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Titel: Fette Schnecke Lili
Autorin: Severine Bächtold
Illustriert von Adrian Keller
Verlag: Rex Luzern, August 2015
ISBN 978-3-7252-0984-2 , Gebunden, 40 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Preisinfo: 29.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Lili wird vom Strudel der Unsicherheit mitgerissen und es schleicht sich langsam eine kriechende Krankheit in ihr Leben ein.Wie werden Lili, ihre Familie und ihre Freunde damit fertig?

In ihrer Jugendzeit erkrankte die Autorin selbst an Anorexie (Magersucht). Ihre Erfahrungen mit dieser Krankheit wurden bereits in einem Erwachsenen- und Jugendbuch mit dem Titel «Hungern nach Liebe» veröffentlicht (unter dem Pseudonym Lua Simona).
Mit dem Bilderbuch «Fette Schnecke Lili» sollen nun die etwas jüngeren Leser angesprochen werden. Die Erkrankten werden immer jünger und immer mehr. Auf subtile Weise soll dieses Bilderbuch präventativ wirken und Betroffene zum Nachdenken anregen.

Zu diesem Bilderbuch gibt es ein Begleitheft mit 16 Seiten für Eltern oder Pädagogen. Näheres dazu siehe bitte hier:
http://www.hueundhott.ch/baechtold_schneckebegleit.html

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ERZÄHLUNG FÜR KINDER UND ERWACHSENE
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Titel: Aufstand der Anderlinge
Autor: Bjorn Nitteberg
Verlag: Thomann Bolz, 1997
ISBN 3-9521389-0-8, Paperback, 65 Seiten

Vergriffen im Buchhandel

Im Verleih bei:
http://www.elposzuerich.ch/02_Bibliothek.pdf
Buchnummer: 617


Beschreibung:
Anderlinge sind von ihren Eltern verstossene Kinder. Sie sind auf irgendeine Weise behindert und leben zusammen im Wald, so erzählt man sich in Norwegen.

Torgeir, der zwölfjährige Junge, schreib- und leseschwach, ist einsam, unverstanden zu Hause und in der Schule. Nur bei seinem Grossvater fühlt er sich geborgen, der ihm von diesem andren Leben im Wald erzählt. Torgeir gleitet immer mehr in diese Traumwelt der Anderlinge, wird ein Teil von ihr, rächt sich für alle ihm zugefügten Qualen.

Ein Buch über vielschichtige Aspekte des Aussenseitertums, Rückzug in Traum und Phantasiewelt, Realitätsverlust, Suche nach Geborgenheit und Verständnis in einer Gruppe anderer Stigmatisierter, Flucht in Betäubung und Rausch, Auflehnung - beschrieben in kurzen, drängenden Sätzen.
Ein spannendes und phantastisches Buch. Lesenswert für Erwachsene und Kinder.

Über den Autor:
Bjorn Nitteberg, geboren 1951, ist nordnorwegischer Schriftsteller, Spezialpädagoge und selbst Legastheniker. Das vorliegende Buch ist teils autobiographisch und spiegelt die Erfahrungen des Autors selbst.
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Beitragvon Beatrice » 28. November 2010, 20:02

ERFAHRUNGEN VON THERAPEUTISCH TÄTIGEN PERSONEN

AUFZEICHNUNGEN EINER BETREUERIN VON SCHWER TRAUMATISIERTEN KINDERN
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Titel: Ich weine und ich lache Tränen
Untertitel: Von Lebensräumen und Lebensträumen traumatisierter Kinder
Autorin: Gisela Fleischhauer
Verlag : Westkreuz, Dezember 2010
ISBN : 978-3-939721-23-9, Gebunden, 268 Seiten

Preisinfo : 19,90 Eur[D] / 20,50 Eur[A] / 26.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


verwandte Themen :
Kinder, Jugendliche, traumatisiert, Erziehung, Therapie, Heimunterbringung, Pädagogik


Buchrückseite:
"Das beste, was wir einem traumatisierten Kind geben können, ist Liebe und Verständnis und den Mut, sich wieder auf das Leben einzulassen."

Dieses Buch beschreibt die Arbeit und das Leben mit Kindern, deren Seele verletzt wurde.
Es handelt von den Lebensräumen und Lebensträumen, die wir, die Gesellschaft, diesen Kindern schenken müssen. Lebensräume, die die Seele heilen sowie Lebensträume, die Würde und Mut geben und damit auch den Kindern die Möglichkeit, sich dem Leser zu stellen.

Wer ist Gunda Fleischhauer?
Gunda Fleischhauer ist Gründerin des Erich Kästner Kinderdorfes. Sie ist der festen Überzeugung, dass man mit Entschlossenheit, Mut und Glauben alles erreichen kann, was man will und noch ein wenig mehr. Sie sagt:" Kinder sind unsere Zukunft!" Das ist kein Lippenbekenntnis. Das vertritt sie vehement. Sie ist Mutter von vielen Kindern, mit ihr kann man lachen, singen, spielen, Unsinn machen, sie ist Köchin, Fußballfan, Seelentröster, Lehrerin, Ärztin, Spielkamerad, ist stets in die neuen Trends eingeweiht, leidenschaftlicher Computerdurcheinanderbringer, Kartenspieler, Kerl, Häuptling, Rabenaas, Reibefläche, Manager, hat immer neue Ideen, ist Sparringspartner, Geschichtenerzählerin, Taxifahrer, Waschfrau, Wecker, Buchhalter...Natürlich müssen all diese Aufgaben nicht nacheinander, sondern oft nebeneinander, miteinander oder durcheinander erfüllt werden. Mit ihrem Wirken möchte sie Vorbild sein und anderen Menschen Mut machen. Ach ja, ausgebildete Heilpädagogin und Therapeutin ist sie auch noch.
Und sie gibt nicht auf.
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VON DER AUSSAGEKRAFT VON KINDERZEICHNUNGEN
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Titel: Das Erkennen seelischer Störungen aus der Zeichnung
mit 16 mehrfarbigen und 103 einfarbigen Kinderzeichnungen
Autorin: Nelly Stahel
Verlag: Eugen Rentsch, 1969
Keine ISBN, Gebunden, 88 Seiten
nur noch gebraucht erhältlich

Vorwort von Nelly Stahel zu ihrem Buch:
Die Zeichnung als Ausdruck seelischer Störungen
Die Anfänge meiner Beschäftigung mit Kinderzeichnungen reichen über 15 Jahre zurück. Ich half meinem Manne bei seinen schulärztlichen Routineuntersuchungen; dabei ließ ich die Erstkläßler, lediglich zur Feststellung der Schulreife, eine Familienzeichnung machen. Von selbst ergab sich das Bedürfnis, diese Zeichnungen über den ursprünglichen Zweck hinaus eingehender zu studieren und zu deuten. Mit zunehmender Erfahrung wurde mir die große Bedeutung solcher Zeichnungen bewußt, und sie wurden mir zur Grundlage meiner psychologischen Beratungen gestörter Kinder.
Der Zeichentest gewann an Gewicht, indem ich ihn nach erfolgter Beratung wiederholen ließ; er erwies sich auch als sehr nützlich bei der Beratung seelisch gestörter Erwachsener.
In der Zeichnung kommt die unbewußte Ursache seelischer Konflikte: Eifersucht, Frustrationen im frühen Alter, schwierige Familiensituationen und Lebenskonflikte klar zum Ausdruck, und die sorgfältige Deutung gibt wertvolle Hinweise für die Therapie. Heute verfüge ich über ein reiches Material, das - wie es mir scheint - vermag, die Zeichentests als wertvolles Hilfsmittel der psychologischen Betreuung überzeugend darzustellen. Ich bin mir wohl bewußt, daß manchem Psychologen diese Zeichentests zu einfach erscheinen mögen, doch veranlassen mich meine Erfahrungen in langen Jahren der Praxis, die häufigen, überraschenden, zum Teil schlagartigen Erfolge, diese Arbeit zu publizieren.
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ERFAHRUNGEN EINER SANDSPIEL-THERAPEUTIN
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Titel: Sandspiel
Untertitel: Seine therapeutische Wirkung auf die Psyche
Autorin: Dora M. Kalff
Verlag: Rentsch, 1979
ISBN 3-7249-0509-2, Paperback, 160 Seiten, mit farbigen und schwarzweissen Abbildungen
nur noch gebraucht erhältlich^

Kurzbeschreibung
Nach der Methode von Dora Kalff, der Begründerin der Sandspieltherapie, werden dem Klienten in einem Sandkasten Figuren zur Verfügung gestellt, die völlig frei zu Landschaften, Situationen und Bildern gestaltet werden können. Wie sich Empfinden und Selbstbild, Problembewältigung und Selbstfindung im Sandspiel ausdrücken, zeigt die Autorin an Beispielen aus ihrer Therapieerfahrung, veranschaulicht durch zahlreiche Abbildungen dieser Sandbilder.

Wir erfahren von:
Christoph, 9 Jahre, der eine Angstneurose bewältigen konnte
Kim, 12 Jahre, die ihre Lernhemmung durch das Sandspiel verlor
Daniela, 12 Jahre, die eine zu starke Mutterbindung hatte und sich lösen konnte
Christian, 12 Jahre, der sein Bettnässerproblem bewältigen konnte
James, 16 Jahre, der an Instinktverlust litt durch eine extravertierte Mutter
Dede, 5 1/2 Jahre, der seine Sprechhemmung mittels Sandspiel überwand
Marina, 9 Jahre, die eine Lesehemmung ablegen konnte
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ERFAHRUNGEN EINES THERAPEUTEN
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Titel: Der stumme Mund
Autor: Dr. Richard D’Ambrosio
Verlag: Scherz, 1971
Gebunden mit Schutzumschlag, 228 Seiten
nur noch gebraucht erhältlich

Verlagstext:
Dies ist die Geschichte eines Kindes, das im Alter von eineinhalb Jahren furchtbar misshandelt und dann einfach im Stich gelassen wurde, als wäre es Abfall. Eines Mädchens, das gute 12 Jahre seines Lebens kein Wort sprach. Und es ist eine leider wahre Geschichte.

Als der junge Psychiater und Heilpädagoge Dr. Richard D'Ambrosio beim Besuch eines Kinderheims Laura zum ersten Mal begegnete, sah er im wahrsten Sinne des Wortes «ein Häufchen Elend» vor sich. Das Mädchen hatte als Kleinkind infolge einer Misshandlung durch jähzornige Eltern einen Schock fürs Leben erlitten, von dem es trotz liebevoller Pflege und Fürsorge niemand befreien konnte. Laura war zwölf Jahre alt, und sie hatte in ihrem ganzen Leben noch kein Wort gesprochen.
Mit unendlicher Geduld widmete Dr. D'Ambrosio sich dem in seinem schrecklichen Schweigen gefangenen Kind. Jede Woche kam er, um mit Laura zu spielen, zu ihr zu sprechen, mit ihr spazieren zu gehen. Aber es mussten drei Jahre vergehen, ehe das Mädchen zum erstenmal reagierte: in einem verzweifelten und zugleich erlösenden Aufschrei.
Damit aber war der menschliche Kontakt möglich geworden, der ihr half, Vertrauen zu sich und zu ihren Mitmenschen zu gewinnen und zu einem selbständigen, lebensfähigen Menschen zu werden.
Dieser Bericht über den langen Weg, den Laura zusammen mit ihrem Helfer zu¬rücklegte, ist ein unvergleichliches Beispiel für die Kraft ärztlicher Geduld und selbstloser Nächstenliebe — und für ihren Sieg über die Hoffnungslosigkeit.
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BERICHT EINER THERAPEUTIN
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Titel: ANNIE – Licht hinter Mauern
Untertitel: Die Geschichte der Befreiung eines behinderten Kindes
Autorin: Rosemary Crossley / Anne McDonald
Verlag: Piper, 1990
ISBN 3-492-03338-5, Paperback, 248 Seiten. 4 Seiten mit Fotos
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich bei booklooker.de

Verlagstext:
In jedem Menschen steckt so viel, wie man ihm zutraut.

»Auf der Müllhalde der Nation«, in einer Verwahranstalt für Behinderte, findet Rosemary Crossley das Mädchen, mit dem zusammen sie später ein Buch schreiben wird. Annie, schwer spastisch gelähmt - stumm, von Muskelkrämpfen geschüttelt, zu keiner willkürlichen Bewegung fähig -, ist abgeschrieben, abgeschoben, seit Jahren zu trostlosem Dahinvegetieren verdammt. Sie gilt als debil, allenfalls auf dem Bewusstseinsstand einer Zweijährigen. Da macht Rosemary eine geniale Entdeckung: Es gelingt ihr, sich mit Annie zu verständigen. Und sie erkennt hinter der Mauer aus grober Verunstaltung, unkontrollierten Bewegungen und unverständlichen Geräuschen ein waches junges Mädchen mit überdurchschnittlicher Intelligenz, intensiven Gefühlen, mit Witz und Scharfsinn. Gegen den zähen Widerstand der Gesundheitsbürokratie befreit sie Annie aus dem Heim und verhilft ihr spät zu einem menschenwürdigen Leben, das Vorurteile, Sturheit und Phantasielosigkeit der Institutionen ihr bislang verwehrt hatten.
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ERFAHRUNGEN EINES THERAPEUTEN
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Titel: Robby
Autor: Robert Lane
Verlag: Scherz, 1983
ISBN 3-502-18406-2, Gebunden mit Schutzumschlag, 240 Seiten
nur noch gebraucht erhältlich

Verlagstext:
Fünf Jahre alt ist Robby, als er in die psychiatrische Klinik eingeliefert wird: Psychotisch, autistisch, hyperaktiv lautet die Diagnose, kurz -ein hoffnungsloser Fall.
Bis sich drei Jahre später der junge Psychologe Patrick McGarry seiner annimmt. Er entdeckt den Grund für Robbys scheinbar unüberwindliche Selbstisolation und sein wiederholtes geheimnisvolles Verschwinden aus der Anstalt: Robby macht während dieser Stunden einsame Spaziergänge auf die Berge in der Umgebung der Stadt.
Der Psychologe schließt sich ihm dabei an, und auf gemeinsamen Wanderungen und Kletterpartien kommen sich die beiden Schritt für Schritt näher. Aus ersten, kaum verständlichen Worten des bis dahin »stummen« Kindes werden Sätze, und mühsam angefertigte Zeichnungen geben Aufschluss über die Hintergründe der Ängste und der Verschlossenheit des Jungen: ein »Zuhause« der Lieblosigkeit und Bigotterie, geprägt von der psychisch überforderten Mutter und einem religiös-fanatischen Vater.
Gerade als Robby die ersten Fortschritte gemacht hat, taucht eines Tages, während Patricks Abwesenheit, der Vater in der Klinik auf. Die Wiederbegegnung mit ihm scheint die einfühlsame Aufbauarbeit von Monaten mit einem Schlag wieder zunichte zu machen.
Aber Patrick gibt nicht auf. Geduldig und liebevoll beginnt er noch einmal ganz von vorn. Und nach ersten, schwierigen Wochen scheint es geschafft: Robby versucht nun, alles nach- und aufzuholen, was er in seinem bisherigen Leben versäumt hat. Er lernt Vertrauen, Liebe, Geborgenheit kennen und erfährt, dass die Liebe nicht aufhören muss, wenn man mal etwas Falsches getan hat.
Eines Tages äußert er sogar von sich aus den Wunsch, seine Eltern wiederzusehen. Von Patrick behutsam auf die Begegnung vorbereitet, wird das Treffen für alle Teile zu einem beglückenden Erlebnis und die Hoffnung auf ein »normales« Leben ist nicht länger nur ein Wunschtraum.
Der amerikanische Kinderpsychologe Dr. Robert Lane hat es verstanden, aus diesem »Fall« mehr zu machen als nur eine interessante »Studie«: Er erzählt die fesselnde, beeindruckende und anrührende Geschichte einer »zweiten Menschwerdung« - und legt damit Zeugnis ab für die schier unglaubliche Kraft des Menschen, Leid durch Verständnis und Liebe zu überwinden. Ein Buch nicht nur für Eltern und Lehrer »schwieriger« Kinder, sondern für alle, die das Abenteuer der seelischen Entwicklung fasziniert und die sich die Aufgabe gestellt haben, gerade jenen zu helfen, die es einem besonders schwermachen.
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Robby (Andere).jpg (10.98 KiB) 587 mal betrachtet

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ERFAHRUNGEN EINER KINDER-THERAPEUTIN
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Titel: Hörst du mich, Venus?
Untertitel: Ein schweigendes Kind verstehen
Autorin: Torey L. Hayden
Übersetzt von Hanna Laak
Verlag : Goldmann Verlag, Dezember 2002
ISBN : 978-3-442-15194-3, Paperback, 384 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Beschreibung:
Das kleine Mädchen hatte sich ganz und gar von seiner Umwelt abgekapselt und in seine eigene Welt zurückgezogen. Mit den bewährten »Waffen« Geduld und Liebe gelingt es der Kindertherapeutin, zu ergründen, warum Venus am liebsten auf der Schulhofmauer sitzt und beharrlich schweigt. Torey Hayden beschreibt, wie sie die traumatisierte Siebenjährige Schritt für Schritt aus der Vergangenheit in eine hoffnungsvolle Zukunft begleitet.
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ERFAHRUNGEN EINER KINDERTHERAPEUTIN
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Titel: Jadie
Untertitel: Das Mädchen, das nicht sprechen wollte
Autorin: Torey L. Hayden
Verlag: Goldmann, 1991
ISBN 3-442-30571-3, Gebunden mit Schutzumschlag, 317 Seiten
nur noch gebraucht erhältlich

Klappentext:
Torey L. Hayden, Psychologin und Sonderpädagogin für geistig behinderte und emotional gestörte Kinder, verläßt gegen Ende der siebziger Jahre die Sandry-Klinik, wo sie in der Therapieforschung große Erfolge erzielte, um den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit wieder in der praktischen Arbeit mit Kindern zu suchen. Sie tritt eine Stelle in der Sonderschule der Kleinstadt Pecking im Mittleren Westen der USA an, wo sie als Therapeutin eine Klasse schwer verhaltensgestörter Kinder und Jugendlicher betreuen soll.
Bereits am ersten Tag fasziniert ein Kind aus dieser Klasse sie ganz besonders: Jadie, acht Jahre alt, ein niedliches kleines Mädchen mit dunklem Lockenkopf, stellt die Therapeutin vor eine außerordentlich schwierige Aufgabe. Jadie leidet an Mutismus, also psychisch bedingter Stummheit. Unter Fremden spricht sie kein einziges Wort, zu Hause aber zeigt sie ein völlig normales Sprechverhalten. Doch Torey Hayden beweist unendliche Geduld und psychologisches Einfühlungsvermögen im Umgang mit der Kleinen: Bereits nach wenigen Tagen spricht Jadie mit ihr! Und um noch tieferen Zugang zur Psyche des Mädchens zu gewinnen, das augenscheinlich Vertrauen und Zuneigung zu ihrer Therapeutin gefaßt hat, widmet Torey Hayden ihr mehrmals wöchentlich Zeit für eine Spieltherapie. Doch was sie Torey in diesen Stunden erzählt, übersteigt jedes menschliche Fassungsvermögen: Von ihrer Freundin Tashee, die von maskierten Menschen umgebracht wurde, ist die Rede; von geheimnisvollen nächtlichen Zusammen' künften, die Schlimmstes ahnen lassen; von brutalen Ereignissen, in die auch Jadies jüngere Schwestern miteinbezogen sind, und von Todesängsten. Nach anfänglichen Zweifeln dringt Torey Hayden immer tiefer in die gequälte Seele des Mädchens ein - und setzt schließlich alles daran, Jadie aus einem fast unglaublichen Abgrund menschlicher Verwirrungen zu retten.

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ERFAHRUNGEN EINER KINDERTHERAPEUTIN
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Titel: Kevin
Untertitel: Der Junge, der nicht sprechen wollte
Autorin: Torey L. Hayden
Verlag: Fischer, 1981
ISBN 3-596-23253-8, Taschenbuch, 280
nur noch gebraucht erhältlich

Verlagstext:
Kevin lebt in einem Heim und hat seit Jahren keinen Laut mehr von sich gegeben. Er verkriecht sich unter Tische und verschanzt sich hinter Stühlen, sobald ein Mensch sich ihm zuwendet. Er will keinen Kontakt mit der Welt! Als die Psychologin Torey Hayden den Fall übernimmt, gelingt es ihr nach erstaunlich kurzer Zeit, den Jungen zum Sprechen zu bringen. Aber das Aufheben dieser Barriere läßt die Vergangenheit Kevins hervorbrechen, die er durch sein Schweigen mühsam unterdrückt hatte: Quälereien und Mißhandlungen durch seinen brutalen Stiefvater, die im Mord an Kevins Lieblingsschwester gipfelten, und das stumme Dulden seiner Mutter, die alles hilflos hinnahm. Die unterdrückten Aggressionen des Jungen beginnen sich gegen die zu richten, die sie befreit hat: Torey Hayden. Ihrer Geduld, Liebe und Zuversicht und ihrem Vertrauen in die Möglichkeiten eines jeden Kindes gelingt es, Kevin in die menschliche Gemeinschaft zurückzuführen.
Die Autorin Torey L. Hayden ist eine anerkannte junge Psychologin, die sich auf Heilpädagogik mit emotional gestörten Kindern spezialisiert hat. Ihre Methoden sind ungewöhnlich und mehr vom Herzen und gesunden Menschenverstand diktiert als von Lehrbüchern.
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ERFAHRUNGEN EINER HEILPÄDAGOGIN
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Titel: Bo und die anderen
Autorin: Torey L. Hayden
Verlag: Scherz, 1982
keine ISBN, Gebunden mit Schutzumschlag, 253 Seiten
nur noch gebraucht erhältlich

Klappentext:
In der »normalen« Schule kann man sie nicht brauchen -Bo, Nicky, Thomas und Claudia. Aber den ungewöhnlichen Methoden der begabten Heilpäd-agogin Torey Hayden, die mehr auf menschliche Wärme als auf psychologische Theorien, mehr nach dem Herzen als nach dem Lehrbuch ausgerichtet sind, gelingt es, in jedem dieser Kinder verschüttete Fähigkeiten zu wecken und zu entwickeln.
Zu Beginn des neuen Schuljahrs sieht sich Torey dem 7jährigen Nicky gegenüber, der aufgeregt plappernd umherflattert wie ein Papagei - oder stumm und steif auf einem Fleck verharrt. Bo hingegen, die vor Liebe überquellende Zweitklässlerin, stürzt sich auf alles Lebendige, kann aber nicht lesen und schreiben.
Zaghaft melden sich Fortschritte bei den beiden, bildet sich eine Gemeinschaft - da wird das alles abrupt durch das Erscheinen des 11jährigen Thomas unterbrochen. Aggressiv, gewalttätig, selbst unter seiner seelischen Verwahrlosung leidend, tut er lautstark seine Bedürfnisse kund. Und schließlich steht da eines Morgens auch noch Claudia im Schulzimmer: scheu, schüchtern, wohlerzogen -12 Jahre alt und problembeladen.
Toreys unerschöpfliche Geduld, ihre Zuneigung zu diesen verstörten Geschöpfen wird auf harte Proben gestellt. Nicht nur ihre so ungleiche »Viererbande« fordert sie bis an die Grenzen, sie muß sich auch noch gegen Unverständnis der Kollegen, Lieblosigkeit der Umwelt und Sturheit der Behörden zur Wehr setzen.
Aber Torey vollbringt das Wunder.
In jedem dieser ihr anvertrauten Kinder weckt sie den Willen zur Selbsthilfe,
die Lebenskraft und den Sinn zur Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber.
Mit ihrer lebendigen, verständnisvollen, humorgeprägten Art der Schilderung
trifft die Autorin von »Sheila« den Leser direkt ins Herz.
Er lernt vieles verstehen, was man mit dem Verstand nicht begreifen kann.
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ERFAHRUNGEN EINER HEILPÄDAGOGIN
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Titel: Kein Kind wie alle anderen
Untertitel: wie eine Lehrerin mit ungewöhnlichen Methoden ihren Schülern zu einem besseren Leben verhilft
Autorin: Torey L. Hayden
Verlag: dtv Sachbuch, 1988
ISBN 3-423-11300-6, Paperback, 350 Seiten
nur noch antiquarisch erhältlich


Das Buch
Sechs verhaltensgestörte Kinder: Dirkie, hyperaktiv, wirbelt alles durcheinander, Mariana, verwahrlost und viel zu früh auf Sex fixiert, Geraldine, Shamie und Shemona, drei irische Kinder, die ihre Eltern durch Terroranschläge verloren, und die kleine autistische Les-lie stellen die Lehrerin vor schier unlösbare Probleme. Mit unendlicher Geduld, Einfühlungsvermögen und Konsequenz meistert sie die Mühen und Plagen, Fortschritte und Rückschritte, die sie bei der Betreuung «ihrer Kinder» täglich erlebt. Hinzu kommt plötzlich Leslies alkoholsüchtige Mutter, die sich als eigentlicher Problemfall und damit als die größte Herausforderung für Torey L. Hayden erweist. Nachdem sie auch Zugang zu Leslies Mutter gefunden hat, engagiert sie sie als «Klassenhelferin». Haydens Mut, ungewöhnliche Situationen mit ungewöhnlichen Mitteln anzugehen, ihre Liebe zu ihrer Arbeit und ihr Humor führen am Ende eines schweren Jahres dazu, daß sich für ihre Schüler genauso wie für Leslies Mutter gangbare Wege in eine leichtere Zukunft öffnen.

Die Autorin
Torey L. Hayden, 1951 geboren, arbeitete als Psychologin, Sonderschullehrerin und Universitätsdozentin in den Vereinigten Staaten. Dabei praktizierte sie mit schwer geschädigten Kindern eine ungewöhnliche, über alle Lehrbücher hinausweisende Pädagogik des Herzens. Seit 1978 lebt sie als freie Schriftstellerin zusammen mit ihrem schottischen Ehemann in Wales. Von ihr erschien auf deutsch außerdem: <Sheila> (1981), <Bo und die anderen) (1982).

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PROTOKOLL EINER KINDERPSYCHOTHERAPIE
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Titel: Betty
Untertitel: Protokoll einer Kinderpsychotherapie
Autorin: Anneliese Ude
Verlag: dtv, 14.Auflage 1993
ISBN 3-423-30034-5, Paperback, 172 Seiten, mit farbigem Bildteil von Zeichnungen
nur noch gebraucht erhältlich

Verlagstext:
>Betty< ist die Geschichte eines Mädchens, das sich in einer beinahe zweijährigen psychotherapeutischen Behandlung allmählich aus seiner seelischen Isoliertheit zu lösen vermag und so wieder am normalen Leben teilhaben kann. Wie gross seine Einsamkeits- und Verfolgungsängste waren, zeigen nicht nur die wörtlich wiedergegebenen Behandlungsprotokolle, sondern auch die mehr als 1500 Zeichnungen, in denen die Sechsjährige vor Beginn der Behandlung ihrer seelischen Not Ausdruck verlieh. Aus diesen und während der zweijährigen Therapie gemalten Bildern wurde eine charakteristische Auswahl für dieses Buch getroffen, damit der Leser auch anhand des Bildmaterials den Heilungsprozeß verfolgen kann. - Wie sehr sich in der seelischen Problematik des Kindes zugleich die Konflikte der Eltern widerspiegeln, zeigt diese Fallstudie. Sie macht auch deutlich, wie notwendig diese Konflikte auch den Eltern des Kindes durch häufige und intensive Gespräche bewusst gemacht werden müssen. - Die Geschichte des Mädchens Betty ist kein Einzelfall, sondern steht exemplarisch für die Nöte und Ängste sehr vieler Kinder. Das Buch zeigt eindringlich, wie außerordentlich wichtig es ist, die Ursachen kindlicher Konflikte zu verstehen. Es genügt nicht, Symptome zu kurieren; ihr Ursprung muß erkannt, ihre Wurzeln müssen beseitigt werden.

Die Autorin
Anneliese Ude ist analytische Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche. Sie hat während mehrerer Jahre in Los Angeles im Institut von Arthur Janov gearbeitet und sich mit dessen Therapie vertraut gemacht. Das vorliegende Buch >Betty< ist mittlerweile in zahlreichen Sprachen erschienen und für das Fernsehen vom Südwestfunk verfilmt worden. 1980 schrieb sie ihr zweites Buch >Ahmet - Geschichte einer Kindertherapie<. Anneliese Ude ist verheiratet mit Eduard Pestel, Vorstandsmitglied des »Club of Rome«.
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ERFAHRUNGEN EINER KINDERPSYCHOTHERAPEUTIN
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Titel: Ahmet
Untertitel: Geschichte einer Kindertherapie
Autorin: Anneliese Ude-Pestel
Verlag: dtv Sachbuch, 1983
ISBN 3-423-10070-2, Paperback, 214 Seiten
nur noch gebraucht erhältlich

Beschreibung:
Ahmet, jüngstes Kind einer fünfköpfigen türkischen Familie, kam mit sechseinhalb Jahren in die Bundesrepublik. Die neue und fremde Umgebung, in der die Familie von nun an lebte, und das Streben der Eltern nach materieller Sicherung, das der Entfaltung seiner kindlichen Bedürfnisse wenig Platz ließ, führten Ahmet in die seelische Isoliertheit. Auch außerhalb des Elternhauses konnte er seine Isolation nicht durchbrechen. Die deutsche Umwelt stand ihm als Gastarbeiterkind ablehnend, ja feindlich gegenüber und bei Mitschülern und Lehrern stieß er auf Verständnislosigkeit und Gespött. Dies alles führte zu Verhaltensstörungen wie Angstzuständen, Depressionen und Kontaktarmut, die mit einigen hartnäckigen, körperlichen Leiden verbunden waren: Einschlaf Störungen, Bettnässen, Kopfschmerzen.
In diesem Buch schildert die Kindertherapeutin Anneliese Ude-Pestel in Form von Gesprächsprotokollen die Kranken- und Genesungsgeschichte dieses Jungen. Der Leser erlebt dabei, welche Verlassenheitsangst und Erniedrigung ein Gastarbeiterkind in seiner deutschen, ihm so häufig fremden Umgebung erleidet, welche Gefühle sich in ihm anstauen. Die Schilderung der Therapie wird so zu einem erregenden Dokument über die Leiden von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft. »Ahmet ist kein Einzelfall. Es gibt bei uns Hunderttausende von Ahmets ... Ich wünsche mir, daß Ahmets Geschichte viele Menschen in unserem Lande aufrüttelt und dazu bewegt, diesen Kindern auf ihrem Weg in die Zukunft zu helfen.« (Anneliese Ude-Pestel)
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PROTOKOLL EINER KINDERTHERAPIE
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Titel: Anja
Untertitel: Abenteuer einer Kindertherapie
Autoren: Willi Meyer / Gertrud Wydler
Verlag: Walter, 1982
ISBN 3-530-56730-2, Paperback, 176 Seiten
nur noch gebraucht erhältlich

Zum Inhalt:
Ein unauffälliges zwölfjähriges Mädchen, das in Schulschwierigkeiten gerät, braucht das eine Therapie? «Wir haben keine Erziehungsschwierigkeiten. Anja klebt bloß vor Angst», sagen die Eltern. Die Angst ist es denn auch, die alles lähmt. Sie sitzt tief, ausgelöst durch die allgegenwärtigen restriktiven Forderungen der Eltern und der ganzen Umgebung, verstärkt durch den «Makel» eines Klumpfußes. Die Anamnese zeigt, daß nur eine intensive Spieltherapie Anja zu helfen vermag, aus diesem einschnürenden Korsett herauszukommen und seelisch frei zu werden.
Unter den wenigen vergleichbaren Falldarstellungen ist diese etwas ganz Neues. Denn es handelt sich nicht um eine «klassische» Kindertherapie, sondern um den ersten Fall einer angehenden Therapeutin mit all den Risiken und Schwierigkeiten, die damit verbunden sind. Eine Supervision oder Kontrollanalyse durch einen erfahrenen Fachmann gehört unbedingt dazu. Das Zusammenspiel von Kindertherapie und Analyse wird daher eingehend geschildert. Der Anhang bietet zudem eine systematische Darstellung über Zweck, Funktion und Praxis der Kontrollanalyse. Kindertherapeuten in der Ausbildung finden also sowohl wertvolles Fallmaterial wie auch dessen theoretische Verarbeitung.
Ein weiteres Spezifikum dieser Publikation besteht darin, daß eine jungianisch orientierte Therapeutin mit einem Freudianer als Kontrollanalytiker zusammenarbeitet. Dies ist zugleich fruchtbar und problematisch. Es zeigt aber, wie die engen Schulgrenzen in der Praxis überwunden werden können und beide Pachtungen im Interesse des Patienten davon profitieren. Der bekannte Psychotherapeut Hans Dieckmann nimmt dazu im Nachwort ausführlich Stellung.

Eine hochinfbrmativ und spannend geschriebene Darstellung, die alle interessiert, die mit verhaltensgestörten Kindern zu tun haben, nicht nur Eltern, Erzieher und Seelsorger, sondern auch Sozial- und Heilpädagogen, Psychagogen, Psychologen, Ärzte und Therapeuten.
«Sowohl die Probleme des Mädchens als auch diejenigen seiner Therapeutin und des Kontrollanalytikers werden auf selten echte Art und Weise geschildert. Nie bekommt der Leser den Eindruck einer Beschönigung oder einer (Frisierung) des Therapieverlaufi. Ich bin überzeugt, daß mancher angehende Kindertherapeut diese Arbeit mit großem Nutzen studieren wird. Sie dürfte indessen auch bei ausgebildeten Therapeuten wegen ihrer besonderen Qualitäten auf Interesse stoßen.» [i]Prof Dr. R.Corboz, Psychiatrische Poliklinik für Kinder und Jugendliche, Zürich


Die Autoren
Willi E. G. Meyer, verheiratet, zwei Söhne, Fachpsychologe für psychoanalytische Therapie, Dozent, Lehr- und Kontrollanalytiker am Bremer Institut der DGPPT, Vorsitzender der Ständigen Konferenz deutscher psychoanalytisch-
psychotherapeutischer Aus- und Weiterbildungsinstitute in
der BRD, freie Praxis.
Gertrud H. Wydler-Seipel, verheiratet, ein Sohn, vier Töchter, Elternschulung, Telefonseelsorge, Eheberatung; Psychologie-Studium in Zürich, Jungsche Analyse in Berlin, psychotherapeutische Ausbildung in Bremen; Erziehungsberatung und Kindertherapie in Zürich.

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SCHILDERUNG ÜBER DEN VERLAUF EINER KINDER-PSYCHOANALYSE
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Titel: Der Fall Dominique
Autorin: Françoise Dolto
Verlag: Suhrkamp Taschenbuch, 1973
ISBN 3-518-06640-4, Paperback, 257 Seiten, mit schwarzweissen Abb. von Dominique's Zeichnungen und Modellierarbeiten
nur noch gebraucht erhältlich

Beschreibung:
Dominique, zum Beginn der Therapie 14 Jahre alt, fällt auf. Er macht in der Schule keine Fortschritte, zeichnet stereotype Formen, knetet Männchen aus grüner Knetmasse, spricht mit hoher Stimme, so als hätte er den Stimmbruch nicht gehabt und ist extrem schüchtern. Er wird zur Diagnosestellung einer Psychoanalytikerin vorgestellt, auch die Mutter drängt auf Klarheit. Der Vater ist von Anfang an gegen die Therapie. Schon während der Therapie mit Dominique fällt der Analytikerin auf, dass der Junge einen Ödipuskomplex hat und dass die Ursache dieses Verhaltens bei Dominique eigentlich der Vater ist, der ein gestörtes Verhältnis zu seiner Familie und seinem Mann-Sein hat.
In diesem Buch werden die Zusammenhänge auch für Laien verständlich geschildert.[/i]
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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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Beitragvon Beatrice » 28. November 2010, 20:57

ERFAHRUNGSBERICHT VON ELTERN BETROFFENER KINDER ODER JUGENDLICHER

Sally erkrankte im Alter von 15 Jahren an Schizophrenie

ERFAHRUNGSBERICHT EINES VATERS
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Titel: Der Tag, an dem meine Tochter verrückt wurde
Untertitel: Eine wahre Geschichte
Autor: Michael Greenberg
Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser
Verlag: dtv, 6. Auflage März 2013
ISBN 978-3-455-50037-0 , Gebunden, 285 Seiten CHF 29.90
ISBN 978-3-423-34633-7, Taschenbuch, 288 Seiten, CHF 14.90

Beide Ausgaben sind erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
Ein heißer Tag in Manhattan. Michael Greenberg sieht, dass ein Polizeiauto vor seinem Wohnhaus parkt. Was er erst später erfährt: Oben sind zwei Polizisten damit beschäftigt, seine von Visionen geschüttelte Tochter zu beruhigen. Dies ist der Beginn eines langen Weges, den er zu gehen hat, um sein Kind in die Wirklichkeit zurückzuholen. »Ich habe das Gefühl zu reisen, aber ohne Möglichkeit zur Umkehr«, sagt Sally. Ihr Vater folgt ihr auf dieser »Reise«, die sie unter anderem durch die Psychiatrie führt, hin zu einem halbwegs »normalen« Leben¨
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Thema: Verhaltensstörung

ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER zusammen mit einer Fachfrau
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Titel: Aber ich will dich verstehen!
Untertitel: Eine Mutter kämpft um ihr Kind
Autorinnen: Christa Meves / Andrea Dillon
Verlag : ingo Resch, 1995
ISBN : 978-3-930039-49-4, Gebunden, 180 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, nur noch gebraucht erhältlich


Beschreibung:
Wie verhalten sich Eltern, wenn sie in ihren erzieherischen Bemühungen bei den Jugendlichen auf Granit beißen? Wieviele Mütter und Väter erleben es heute, daß ihre Kinder, kaum 14 oder 15 Jahre alt geworden - den Eltern den Zugang mehr oder weniger versperren? Die bekannte Psychotherapeutin Christa Meves hat zusammen mit der jungen Psychologin Dr. Andrea Dillon dieses Thema aufgearbeitet. Andrea Dillon, 26 Jahre alt, spielt den Part einer Tochter, Frau Meves den der Mutter. Ein 14jähriges Mädchen, das bei seinem Vater in Amerika aufgewachsen ist, kehrt zu seiner Mutter zurück und hat Schwierigkeiten, sich in den bürgerlichen Ablauf einer deutschen Kleinstadt einzufügen. Einfühlsam wird von den beiden Autorinnen beschrieben, wie Mutter und Tochter mit ihren individuellen Nöten und Ängsten umgehen. Die Tochter probiert bei ihrer Problembewältigung nicht nur Drogen aus, sondern leidet über einen längeren Zeitraum unter Eßstörungen, zuerst Anorexie. Als Folge des Konfliktes Mutter/Kind stellt sich dann auch Bulimie ein.
Die Geschichte erfährt eine interessante Wendung. Es zeichnet sich eine konkrete Hoffnung auf. Maßgeblich dabei war, daß die Mutter, als die Situation sich ausweglos zuspitzte, neue Kraft aus einem wiedergewonnenen Glauben schöpfen konnte. Diese dann gewonnene Geduld führte zu einem neuen Miteinander, das auch eine reale Hoffnung aufzeigen ließ. Man spürt, daß Christa Meves aus einer reichen praktischen Erfahrung schöpft und Andrea Dillon die Gedanken und Motive eines jungen Menschen hervorragend darstellen konnte. Beiden Autorinnen ist es gelungen, einen solchen Sachverhalt in einer spannenden Geschichte einzubauen, die nicht mit einem glatten Happy-End endet, sondern gewisse Probleme immer noch offenläßt.
Nicht nur für Eltern und Jugendliche dürfte dieses Buch lesenswert sein, um praktische Ratschläge daraus zu ziehen, sondern auch für jeden anderen, der sich mit den Problemen unserer Zeit auseinandersetzt. Wirft doch diese Geschichte ein Licht auf die Ausweglosigkeit, in die viele Menschen geraten sind.
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ERLEBNISBERICHT UND ERFAHRUNGEN
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Titel: Entwickelkinder
Untertitel: Aufzeichnungen über Kinder, Erziehung, Schulentwicklung, deren Möglichkeiten und Behinderungen
Autorin: Marlies Tieck
Verlag : Paulo Freire Verlag, August 2008
ISBN : 978-3-86585-220-5, Paperback, 252 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, nur noch gebraucht erhältlich

Beschreibung:
Meine „Entwickelkinder“ haben – bis auf eines – keine schweren Behinderungen, sondern stehen vor und leiden an geringfügigen, oftmals unauffälligen und wenig beachteten Schwachpunkten, Un-vollkommenheiten und Störungen.

Mein Buch handelt von
– Verständigungsschwierigkeiten, die Wege versperren,
– sozialen Schranken, die in Sackgassen führen,
– Geldmangel mit den daraus resultierenden Einschränkungen,
– Entwicklungsverzögerungen, wo Normalentwicklung erwartet wird,
– Normabweichungen, wo Normkonformität als unabdingbar gilt,
– Seh-, Sprach- und Koordinationsstörungen, die, so minimal sie scheinen – mögen, sich zu Umwege erzwingenden Mauern auf-türmen können.

Mit den Berichten in diesem Buch möchte ich den Blick schärfen für die vergleichsweise großen Auswirkungen, die kleine Unzulänglichkeiten und Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Ich möchte meine Leser anregen, darüber nachzudenken, was hinter scheinbar kuriosen Handlungsweisen von Kindern stecken könnte. Meistens unterstellen wir Kindern, die unliebsam auffallen, die sich störend oder nervend verhalten, bösen Willen uns gegenüber.

In den allerwenigsten Fällen wird dies zutreffen. Fast immer hat ein Kind einen - seinen - Grund für das auffällige Verhalten.
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ERLEBNISBERICHT EINES PFLEGEVATERS
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Titel: Mike
Untertitel: Die bewegende Geschichte eines Jungen
Autor: Richard F. Miniter
Verlag: Herder, 1999
ISBN 3-451-26985-6, Gebunden mit Schutzumschlag, 315 Seiten

nur noch gebraucht, z.B. bei booklooker.de

Bei den Abendnachrichten hält Sue Miniter es eines Tages nicht mehr aus: Schreckensnachrichten aus aller Welt, Horror, Katastrophen -wie alle Tage. Entnervt greift sie zur Zeitung. Ihr Blick fällt auf die Anzeige einer Organisation, die Kinder an Pflegeeltern vermittelt. So beginnt die Geschichte von Mike. Eine Geschichte, die nicht nur sein Leben verändert, sondern auch das der Familie Miniter. Denn Mike ist ein schrecklicher Junge, ein „kleines Monster". Und doch voller geheimer Sehnsucht. Nur einmal bricht es aus ihm heraus - nur ein winziges Zeichen. Irgendwann einmal hatte er in krakeliger Kinderschrift auf einen Zettel geschrieben: „Was ich mir am meisten wünsche. Eine Familie. Eine Angel. Eine Familie...Mike treibt die Miniters an den Rand der Verzveiftung: Es geht nicht. Er kann nicht blei-ben... Doch dann geschieht etwas Außergewöhnliches. Eine alte Geschichte wird wieder erzählt, von einem Bären mit einer gebrochenen Pfote. Die Seele des Kindes wird berührt von einem märchenhaften Ritual in der Dämmerung. Ein wildes magisches Tier greift ein. Plötzlich, wie durch ein Wunder, ist alles verändert. Die Kraft der Liebe und des Vertrauens hat die Welt gewandelt. Die bewegende Geschichte eines unglücklichen kleinen Jungen, der auf vielen Umwegen schließlich doch noch sein Glück - und seine Familie findet. Hinreißend erzählt, mitreißend hoffnungsvoll, voller Humor und Zärtlichkeit.

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Wenn Kinder psychisch krank sind

ERLEBNISBERICHT DER MUTTER EINES BETROFFENEN SOHNES
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Titel: Alle meine Freunde sind verrückt
Untertitel: Aus dem Leben eines schizophrenen Jungen - Bericht einer Mutter
Autorin: Sera Anstadt
Verlag: Piper, 1989
ISBN 3-492-03267-2, Paperback, 157 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, nur noch gebraucht erhältlich, z.B. bei booklooker.de

Beschreibung:
»Raf ist jetzt dreißig Jahre alt, ein zurückgezogener, geistig gestörter junger Mann, der manchmal noch mit einem melancholischen Lächeln an früher zurückdenkt.« So beginnt dieses Buch über die Erfahrungen einer holländischen Mutter mit ihrem schizophrenen Sohn. Mit treffender Direktheit und Einfachheit wird beschrieben, wie sich die Krankheit bei einem begabten Jungen von 15 Jahren allmählich entwickelt, wie er sich in eine Wahnwelt von Träumen und Hirngespinsten verstrickt, aus der er sich nicht mehr lösen kann.
Am Anfang irrt er noch durch Amsterdam, auf die Stimmen der Wahnfiguren hörend, die ihm Aufträge erteilen; dass er diesen Stimmen gehorchen muß, bringt ihn unausweichlich in Konflikt mit seiner Umgebung. Die Situation zu Hause wird unhaltbar. Verzweifelt sucht die Mutter Hilfe und verheddert sich im Gestrüpp der Bürokratie.
Der Sohn wandert durch eine Unzahl von psychiatrischen Kliniken, manchmal freiwillig aufgenommen, dann wieder zwangseingeliefert. Jede hat ihre eigene - der vorhergehenden oft widersprechende Behandlungsmethode. Letzte Station ist eine »altmodische« Klinik, in der Patienten noch mit Medikamenten behandelt werden; das befähigt Raf endlich dazu, sich in einer Gesellschaft - und wenn es auch nur die »Mini-Gesellschaft« einer psychiatrischen Klinik ist - einen Platz zu erwerben.
Das Buch beschreibt in ergreifender Weise den geistigen Untergang eines begabten jungen Menschen; gleichzeitig dokumentiert es die Erfahrungen eines psychisch Kranken mit der Welt der Psychiatrie und der Anti-Psychiatrie und seine Stellung in der modernen Gesellschaft. Dem nicht psychiatrisch vorgebildeten Leser vermittelt es wertvolle Einsichten in Wesen und Symptome der immer noch so geheimnisvollen Krankheit Schizophrenie.
Das Buch war in Holland ein außergewöhnlicher Erfolg; es wurde viel diskutiert und erschien unlängst in der 13. Auflage.

Sera Anstadt, geboren 1923 in Lwow, verlebte ihre Kindheit in Polen, emigrierte während des Krieges nach Holland, konnte dort untertauchen. Schauspielunterricht bei Kurt Gerron, Besuch der Schule für Kunstgewerbe. Tätig als Schauspielerin und über ein Jahrzehnt als Kreativtherapeutin in einer Klinik für Alkoholiker. Lebt heute als freie Schriftstellerin in Amsterdam.
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ROMAN MIT AUTOBIOGRAPHISCHEN ZÜGEN
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Titel: Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen
Untertitel: Bericht einer Heilung
Autorin: Hannah Green
Verlag: rororo, 1978
ISBN 3-499-14155-8, Paperback, 236 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, nur noch gebraucht erhältlich, z.B. bei booklooker.de

Klappentext:
«Hannah Green schöpft aus eigenen Erfahrungen in einer Irrenanstalt. Die Geschichte der sechzehnjährigen Deborah Blau ist zum Teil ihre eigene. Sie öffnet den Einblick in eine fremde Welt, vor der Gesunde sich fürchten und auf die sie abwehrend reagieren, weil sie merken, daß die Grenzen zwischen Krankheit und Gesundheit fließend sind. Deborah Blau hat das Glück, in der Klinik eine Ärztin zu finden, die ihr hilft, den Weg zurückzugehen zu den Anfängen und Ursachen ihrer VerStörungen: den Spannungen innerhalb der Familie, den hohen Erwartungen, die in das begabte Kind gesetzt sind, der Außenseiterrolle als Tochter reicher jüdischer Eltern unter Mitschülerinnen, die unverhohlenen Antisemitismus zeigen, der Rivalität der jüngeren Schwestern, der Operation, die nur äußerlich vernarbt ist, Krankheit bedeutet für Deborah Flucht aus einer unerträglichen Wirklichkeit. Sie erfindet für sich eine zweite Welt, in der eine neue mystische Sprache gesprochen wird. Nur allmählich und nur mit der liebevollen Führung ihrer Ärztin gelingt es ihr, ohne diese zweite Welt auszukommen. Rückschläge werfen sie immer wieder an den Anfang und ganz konkret in die Isolierstation. Sehr oft ist sie nahe daran, aufzugeben und sich abzufinden mit dem Leiden unter Leidensgenossen. Die Schilderung der fragmentarischen Beziehungen unter den geistig Kranken gehört zu den stärksten Passagen in diesem Bericht» («Frankfurter Allgemeine Zeitung»).
«Dieses Buch gibt keine billigen genetischen Klischees wie das der <schi-zophrenogenen Mutter>. Im Gegenteil werden die Angehörigen Deborahs, der Heldin dieses Buches, verständnisvoll als in ihren eigenen Schicksalen befangene Menschen gezeichnet, die trotz' allem Mißverstehen nicht ohne Liebe waren. Den Angehörigen die Traumen, die sie einem mit ihren Fehlern und Begrenzungen zugefügt haben, innerlich verzeihen zu können, ist immer, auch hier, ein wichtiger Teil des Gesundungsprozesses, weil dadurch die verfolgenden Objekte der frühen Kindheit in Objekte umgewandelt werden, für die man noch Liebe empfinden kann, was für das Ich eine Bereicherung ist» («Psyche»).
Hannah Green (eigtl. Joanne Greenberg), 1932 in New York geboren, studierte in Washington, London und Colorado. Heute lebt sie, verheiratet mit einem Psychotherapeuten, in Colorado und hat zwei Söhne. Bisher sind von ihr drei weitere Romane und zwei Bände mit Kurzgeschichten erschienen.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Lisa
Untertitel: Eine Mutter erzählt vom Leben mit ihrer schizophrenen Tochter
Autorin: Grace A. Klein
Verlag: Droemer Knaur, 1993 - aus der Reihe: MUT ZUM LEBEN
ISBN 3-426-75019-8, Paperback, 415 Seiten
Vergriffen im Buchhandel, nur noch gebraucht erhältlich, z.B. bei booklooker.de

Verlagstext:
Lisa ist ein musikalisch begabtes, fröhliches Mädchen, als sie sich plötzlich dramatisch zu verändern beginnt. Sie bekommt Wutausbrüche, beschimpft ihre Mutter, scheint ein anderer Mensch geworden zu sein. Ihre Mutter Grace Klein ist entsetzt: Was ist mit ihrer geliebten Tochter passiert?
Es kommt der Tag, an dem sie sich nichts mehr vormachen kann: Ihr Kind ist schizophren!
Grace A. Klein schildert in diesem Buch auf ergreifende Weise ihren Leidensweg mit einer schizophrenen Tochter und vermittelt dem Leser tiefe Einblicke in den Umgang mit dieser Krankheit.
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Beitragvon Beatrice » 2. Dezember 2010, 20:05

RATGEBER FÜR ELTERN BETROFFENER KINDER

ELTERN-RATGEBER
°°°°°°°°°°°°°°°°


Titel: Wenn Kinder nicht mehr froh sein können
Untertitel: Depressionen bei Kindern - erkennen und helfen
Autor: Dr. med. Ulrich Rabenschlag
Verlag: Herder spektrum, 2000
ISBN 3-451-05516-3, Paperback, 192 Seiten

Leider im Buchhandel vergriffen, nur noch antiquarisch erhältlich

Das Buch
Traurige, unglückliche, freudlose, angstvolle und bedrückte Kinder sollte es eigentlich nicht geben. Desto alarmierender die Mitteilung des Freiburger Kinder- und Jugendlichenpsychiaters Ulrich Rabenschlag, daß Kinder zunehmend an depressiven Erkrankungen leiden. Der Autor beschreibt dieses Depression-Angst-Syndrom auf allgemeinverständliche Weise. Eltern werden in die Lage versetzt, die Probleme ihres Kindes aus dessen Innensicht nachzuvollziehen und zu verstehen. Sie gewinnen anhand zahlreicher Fallbeispiele anschaulich Einblick in die Möglichkeiten, die sie selbst haben, die Gefährdung ihrer Kinder zu erkennen, vorzubeugen und ihnen das Leben zu erleichtern. Es geht dem Autor darum, Eltern und Lehrer auf dem neuesten wissenschaftlichen Forschungsstand zu informieren und sie zu sensibilisieren, so daß sie aus einem Grundverständnis der Störung heraus in der jeweiligen Situation zu richtigem und hilfreichem Handeln in der Lage sind, und auch beurteilen können, wann eine klinische Behandlung notwendig ist. In jedem Fall können Eltern selbst solchen Kindern sehr viel mehr helfen, als sie annehmen.

Der Autor
Dr. med. Dipl.-Psych. Ulrich Rabenschlag, Kinderpsychiater, Klinischer Psychologe und Psychoanalytiker, Oberarzt der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Kinder- und Jugendalters der Universität Freiburg. Gründer der ersten Kinderschlafambulanz in Deutschland. Bei Herder: „Kinder reisen durch die Nacht" 1998.
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ELTERN-RATGEBER
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Titel: Therapie für Kinder
Untertitel: Wann ist sie sinnvoll, wie läuft sie ab, welche Kosten entstehen?
Autorin: Gudrun Gauda
Verlag: Kösel, 1994
ISBN 3-466-30371-0, Paperback, 182 Seiten, mit s/w und farbigen Zeichnungen

nur noch gebraucht erhältlich

Beschreibung:
Immer mehr Kinder werden heute zu einem Therapeuten geschickt, oder die Eltern haben von sich aus den Wunsch, mit ihrem »schwierigen« Kind bei einem Psychologen vorzusprechen. Dieser Ratgeber beantwortet anhand vieler Fallgeschichten Fragen, die häufig auftauchen, zum Beispiel:
Welche auffälligen Verhaltensweisen sind therapiebedürftig und wann?
Wie finden Eltern einen Therapeuten?
Welche Therapieformen gibt es?
Wer übernimmt die Kosten?
Was passiert in einer Therapie, wie funktioniert sie?

Folgende Therapieformen werden im Buch näher vorgestellt:
Psychoanalytisch orientierte Kindertherapien
Verhaltenstherapeutische Kindertherapien
Klientenzentrierte Kindertherapie/ Nichtdirekte Spieltherapie
Gestalttherapeutische Ansätze
Familientherapie
Psychodrama, Therapeutisches Puppenspiel, Kunsttherapie, Musiktherapie, Bewegungstherapie


Dr. Gudrun Gauda, geboren 1951, arbeitet in eigener therapeutischer Praxis in Frankfurt. Zusammen mit Käthy Wüthrich schrieb sie »Botschaften der Kinderseele. Puppenspiel als Schlüssel zum Verständnis unserer Kinder«.
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Beitragvon Beatrice » 22. Dezember 2010, 22:52

Ich empfehle die Jugendbücher zum Thema MAGERSUCHT auch Angehörigen oder Lehrern, weil sie die Gedanken-und Gefühlswelt
der Betroffenen nachvollziehbar machen und wie ich hoffe auch an-und aussprechbar machen.

ACHTUNG: Zum Thema Magersucht gibt es unzählige Titel - ich bin nicht in der Lage, alle hier aufzuführen


Thema Magersucht im Jugendbuch

JUGENDROMAN
°°°°°°°°°°°°°°°


Titel: Meine schöne Schwester
Autorin: Brigitte Blobel
Verlag: Aare, 13. Auflage 2007
ISBN : 978-3-401-02735-7, Paperback, 224 Seiten

Preisinfo : 5,95 Eur[D] / 6,20 Eur[A] / 9,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Taschenbuch erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Der bekannten Jugendbuch-Autorin Brigitte Blobel ist mit
"Meine schöne Schwester" ein einfühlsamer, verständlicher und gut
recherchierter Jugendroman über die Magersucht gelungen.
Die Hauptperson Dana steht im Schatten ihrer hübschen, schlanken, begabten und sehr beliebten grossen Schwester, welche ihre Trümpfe auch ausspielt und sogar von den Eltern in der Gegenwart von Dana als hübschestes Mädchen hochgejubelt wird. Die Minderwertigkeitsgefühle der etwas rundlicheren Dana werden immer grösser und "BABY", der von der ganzen Familie für Dana verwendete Spitzname nährt das negative Gefühl noch zusätzlich. Da Dana auch in der Schule wegen ihrer Figur und ihrem Aussehen gehänselt oder gemieden wird, beschliesst sie eines Tages abzunehmen und weniger zu essen.
Ihr neues Figurbewusstsein wird zunächst auch von der Familie begrüsst doch schnell wird das Hungern zur Sucht.
Stundenlange Spaziergänge mit Hündin Stine, Kalorienzählen, ständiger Bewegungsdrang und Fasten trotz zunehmenden. Magenschmerzen und Schwindel anfallen bestimmen ihren Alltag, bis eines Tages der totale Zusammenbruch eintritt und Dana zwangseingewiesen wird.
In der Klinik liegt sie mit einer krebskranken Jugendlichen im Zimmer. Eine Wende, die mich als Leserin etwas befremdet hat -,die aber bei Dana langsam zum Umdenken führt, erst recht, als sie erfährt, dass dieses Mädchen, das inzwischen ihre engste Vertraute und Freundin geworden ist, sterben wird und sie begreift, dass auch sie selber durch die Essensverweigerung näher am Tod ist, als sie bisher wahrhaben wollte. Langsam beginnt sie wieder zu essen, sieht eine Perspektive in ihrem Leben. Die Geschichte endet mit der Bereitschaft der ganzen Familie mit Dana zusammen eine Psychotherapie zu machen, was für Dana eine wichtige Erfahrung ist, weil sie sich endlich wieder unterstützt und getragen fühlt.
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JUGENDROMAN
°°°°°°°°°°°°°°°



Titel: Völlig schwerelos
Untertitel: Miriam ist magersüchtig
Autorin: Marliese Arold
Verlag: Loewe Verlag, Februar 2009
ISBN : 978-3-7855-6970-2, Paperback, 150 Seiten

Preisinfo : 5,95 Eur[D] / 6,20 Eur[A] / 9.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Beschreibung:
Der Jugendroman weist etliche Parallelen zu 'Meine schöne Schwester' auf.
Nachdem sich Miriam im Turnunterricht wieder einmal hoffnungslos blamiert hat und wegen ihrer körperlichen Fülle gehänselt wurde, beschliesst das 58 kg schwere Mädchen, ab sofort abzuspecken. Als Hauptproblemzone empfindet Miriam nicht unbedingt ihren Bauch oder den Po sondern vor allem ihre grossen Brüste, die gemeinsam mit der körperlichen Robustheit quasi ein Erbstück sind von ihrer Mutter und der Oma. Diese beiden machen Miriam das Abnehmen auch schwer, denn sie stehen voll zu ihrer körperlichen Fülle. Trotzdem setzt sich Miriam durch, oft im Streit, und isst immer weniger. Gleichzeitig führt sie freiwillig den Hund aus, fährt mit dem Rad zu Schule und beginnt übertrieben oft und lang zu joggen. Ihr Gewicht fällt, doch ihre Figur stellt sie nicht zufrieden, obwohl sie inzwischen nur noch 45 kg wiegt. Sie hasst sich selber und gibt sich den Übernamen: SPECKSCHWARTENBRAUT. Nach einer Klassenfahrt, auf der sie mehrmals ohnmächtig wurde, wird es ihr noch schwerer gemacht bei Tisch nichts zu essen. Miriam wird bulimisch. Als ihre Schulkameradin an Krebs stirbt, wird Miriam erstmals mit der Möglichkeit eines frühen Todes konfrontiert, was sie sehr erschüttert. An der Beerdigung wird sie wieder ohnmächtig und wird ebenfalls zwangseingeliefert. Durch Sprachfetzen, die sie im Krankenwagen mithört, wird ihr erst richtig bewusst, wie schwer krank und wie nah sie selber am Tod ist. Zum Ende wird die ganze Dramatik des inneren und äusserlichen Erlebens mitfühlbar und wirkt noch lange nach.
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JUGENDROMAN
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Titel: Mondfee
Autorin: Kjerstie Scheen
Verlag: anrich Verlag 1996
ISBN 3-89106-242-7, Gebunden, 232 Seiten
Leider vergriffen im Buchhandel

Beschreibung:
Die 14-jährige Cindy befindet sich in einer schwierigen Entwicklungsphase und findet niemanden, der ihre Gefühle verstehen will .Auch quält
sie Liebeskummer und so ein dunkles Gefühl. .....
Also beschliesst sie, das dunkle Gefühl wegzuhungern und sie rutscht in die Magersucht ab, beginnt intensivst Sport zu treiben und wird anfänglich von den Eltern noch unterstützt.
Als sie endlich begreifen, was mit Cindy los ist, ist es für alle zu spät, aus eigener Kraft herauszufinden aus dem Teufelskreis. _. ,
Von allen mir bekannten Jugendbüchern zur Magersucht, ist MONDFEE
für mich persönlich das herausragendste!
Während die anderen Bücher vorwiegend die körperliche Ebene der Magersucht thematisieren, wird in MONDFEE auch die psychische Seite
sehr deutlich angesprochen. So hört MONDFEE auch nicht dort auf, wo; die meisten Bücher enden, mit der Zwangseinweisung in eine Therapie,
sondern die Leser begleiten Cindy auch durch ihre Psychotherapie.
Kernsätze der Therapeutin wie z.B.: „Je weniger du wirst, umso mehr wirst du beachtet“ können sowohl Betroffenen als auch Angehörigen und Interessenten sehr wertvolle Einblicke und Denkanstösse vermitteln.


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Re: seelisch belastete oder psychisch kranke Kinder/Jugendli

Beitragvon Beatrice » 30. November 2012, 22:14

Stichwörter »Kind und Tod - Kinderbuch - Kindesalter - Todesfall in Familie - Trauma - Traumatisches Ereignis - Umgang mit Tod

BILDERBUCH
°°°°°°°°°°°

Titel: Wie Pippa wieder lachen lernte
Untertitel: Ein Bilderbuch für Kinder
Autoren: K.Pal-Handl / R. Lackner / B.Lueger-Schuster
Illustriert von Christine Nöstlinger
Verlag : Springer Wien, November 2004
ISBN : 978-3-211-22415-1, Gebunden, 39 Seiten, durchgehend farbig

Preisinfo : 19,41 Eur[D] / 19,95 Eur[A] / 24,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verkaufshinweise :
Titel ist auch im Set erhältlich: Wie Pippa wieder lachen lernte (978-3-211-22413-7) Bilderbuch und Elternratgeber, 293 Seiten Preisinfo : 44,95 Eur[D] / 44,95 Eur[A] / 56,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Verlagstext:
Ein traumatisches Ereignis kann jedes Kind treffen. Viele Kinder wirken nach außen hin unauffällig, doch quälen sie sich innerlich mit Phantasien und Schuldgefühlen wie etwa, dass sie durch schlimm sein schuld am Ereignis sind. Pippa und Leo-Rix ein traumatisiertes Mädchen und sein Hilfstier, der Löwe, bieten dem Kind die Möglichkeit sich mit der Traumasituation zu beschäftigen. Durch die Identifikation mit den beiden Figuren und den Bezug zum eigenen Erlebnis, welcher in eine Sprechblase eingetragen oder gezeichnet werden kann, hat das Kind die Möglichkeit – unterstützt durch Angehörige, Therapeuten oder Helfer – sein traumatisches Erlebnis prozesshaft zu verarbeiten. Die Bildgeschichte steht in Zusammenhang mit dem Ratgeber für Eltern und jenem für Therapeuten und Helfer, die Informationen über Trauma und Trauerverarbeitung sowie entwicklungspsychologisches Wissen geben.
Stichwörter »Kind und Tod - Kinderbuch - Kindesalter - Todesfall in Familie - Trauma - Traumatisches Ereignis - Umgang mit Tod
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Re: seelisch belastete oder psychisch kranke Kinder/Jugendli

Beitragvon Beatrice » 27. Januar 2013, 17:41

Tabuthema (Jugend)-Depression

ERZÄHLUNG ÜBER EINE BETROFFENE JUGENDLICHE
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°


Titel: Die Geschichte eines Mädchens - Wie eine Jugendliche ihre Depressionen überwindet
Autorin: Silke Kirschner
Verlag: Books on Demand, 2. Auflage September 2008
ISBN 978-3-8370-6348-6, Paperback, 88 Seiten

Preisinfo: 9,95 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / 18,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Verlagstext:
Mit Tränen, die vor Kummer nicht ans Tageslicht kommen, mit Gefühlen, die im Dunkeln verschlossen bleiben, hat Maria zu kämpfen. Von Kindheit an muss sie immer wieder düsteren Stimmungen widerstehen. Maria verdrängt diese, um ihrer Familie und ihren Freunden weiterhin das immer lustige und einfallsreiche Mädchen vorzuspielen, das alle so lieben. Doch die Schauspielerei zehrt an ihren Kräften. Immer öfter wird sie nun auch von körperlichen Problemen heimgesucht, deren Ursachen unklar bleiben. Der wahre Grund: Maria leidet an chronischen Depressionen. Schließlich versucht sie den Druck auf ihrer Seele zu kompensieren und es kommt so, wie es wohl kommen musste: sie fügt sich selbst Verletzungen zu ...

Die Autorin Silvia Kirschner, geboren 1980 in Oberösterreich, erzählt in dem aktuellen Werk "Die Geschichte eines Mädchens" eine wahre, ihr zugetragene Leidensgeschichte, die sich besonders durch den kulturellen Wert ihrer Botschaft auszeichnet. Die dreifache Mutter berichtet mittels Erzählungen und auch Tagebuchausschnitten über tiefgründige Details der leider immer häufiger auftretenden Bevölkerungskrankheit: der Depression.
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Re: Depression/Psych.Probleme/Magersucht b.Kindern/Jugendlic

Beitragvon Beatrice » 1. Dezember 2014, 23:29

Auf dieser Seite findet man eine lange, nach Themen benannte Kinderbücher, die sich eignen, um Kindern bei psychischen Problemen oder Alltagssorgen zu helfen
http://www.psyberatung.at/?page_id=161
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Re: Depression/Psych.Probleme/Magersucht b.Kindern/Jugendlic

Beitragvon Beatrice » 2. Dezember 2014, 00:41

Thema: Mobbing

KINDERBUCH
°°°°°°°°°°°


Titel: Auch Pascal hat manchmal Angst
Untertitel: Ein Kinderbuch das Mut macht gegen Mobbing und Ausgrenzug
Autorin: Dorina Lutz
Verlag: Books on Demand, Mai 2014
ISBN 978-3-7357-9516-8, Paperback, 48 Seiten, farbig illustriert

Erhältlich via Amazon

Klappentext:
Das Kinderbuch “Auch Pascal hat manchmal Angst” erzählt von einem Mädchen namens Ines, das vor vielen Dingen Angst hat und dafür oft sehr geärgert wird. Am liebsten würde Ines deshalb nicht mehr zur Schule gehen, doch dann macht die Klasse einen Ausflug auf den Bauernhof und da kommt alles anders als gedacht.

Das Buch vermittelt kindgerecht, dass man sich nicht dafür schämen muss Angst zu haben und dass oft gerade die, die am lautesten schreien selbst Angst vor etwas haben. Genau in so eine missliche Lage kommt Pascal, der Anführer der Klasse.

Ein Kinderbuch, das Mut macht und gleichzeitig über Mobbing aufklärt. Mit über zwanzig Ausmalbildern, Rätselbildern und kleinen Aufgaben zum aktiven mitmachen.

Quelle: http://paedagogischekinderbuecher.wordp ... l-angst-3/
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Re: Depression/Psych.Probleme/Magersucht b.Kindern/Jugendlic

Beitragvon Beatrice » 20. August 2015, 22:20

ERKLÄRENDES KINDERSACHBUCH von 5-10 Jahren
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°


Titel: Eine Tütü-Torte für Elise
Untertitel: Kindern Magersucht erklären
Autorin: Anja Freudiger
Verlag: Balance Buch + Medien, November 2013
ISBN 978-3-86739-084-2, Gebunden, 30 Seiten, viele farbige Abbildungen

Preisinfo: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisangaben

Erhältlich im Buchhandel


Zum Inhalt:
Maries große Schwester Elise verhält sich in letzter Zeit immer merkwürdiger. Sie will nicht mit der Familie zusammen essen, ist launisch und in sich gekehrt. Marie kann gar nicht mehr richtig mit ihrer Schwester spielen und macht sich Sorgen, weil Elise immer dünner wird, leicht wie eine Feder. In Maries Magen wächst ein ganz drückender Klumpen, von Tag zu Tag wird er größer. Diese Geschichte einer Magersucht aus der Sicht der kleineren Schwester ermöglicht (nicht nur) kleinen Angehörigen von essgestörten Menschen einen realistischen Blick auf die Krankheit, löst die Bedrückung und macht Mut zur Bewältigung. Es ist das erste Kinderbuch, das Magersucht erklärt.
Dateianhänge
Magers eine Tütütorte für Elise [50%].jpg
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Re: Depression/Psych.Probleme/Magersucht/Trauma b.Kindern/Jugendliche

Beitragvon Beatrice » 28. November 2016, 22:06

Das 1. Bilderbuch zum Thema: Trauma bei Kindern

BILDERBUCH
°°°°°°°°°°°


Titel: Lily, Ben und Omid
Untertitel: Drei Kinder machen sich auf den Weg, ihren "sicheren Ort" zu finden
Autorin: Marianne Herzog
Illustratorin: Jenny Hartmann Wittke
Verlag: Top Support GmbH, 2015
ISBN 978-3-033-05292-5 der deutschen Ausgabe, Gebunden, 32 Seiten, durchgehend farbig illustriert,

Die deutsche Ausgabe ist erhältlich im Buchhandel zum Preis von ca. CHF 21.90
die Exemplare in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch, Rumänisch und Schwedisch sind auch direkt bei der Autorin erhältlich
-siehe Kontaktadresse(Mail) via Homepage:
http://www.marianneherzog.com/lily-ben- ... bestellen/



Folgende Materialien sind zum Buch zusätzlich erhältlich: Lied mit Rhythmusbegleitung und Hörbeispielen, Lektionenreihe, PowerPoint-Version des Bilderbuches, Video-Mitschnitt der Uraufführung des Liedes.

Zu diesem Buch:
Ein Bilderbuch, das das schwierige Thema Trauma behandelt, fehlte bis heute. Glücklicherweise wird diese Lücke mit diesem Buch geschlossen. Die Geschichte rund um Lily, Ben und Omid erzählt von den Schwierigkeiten dieser Kinder im Alltag und was sie und ihr Umfeld machen können, damit es alle einfacher haben. Das Buch ist vielseitig einsetzbar in Kindergarten und Schulen, zum Vorlesen und Erzählen in der Familie, aber auch in der Beratung und Therapie.
Es ist ein Buch voller Hoffnung, das dem Thema die Schwere nimmt, liebevoll gezeichnet von der bekannten Grafikerin Jenny Hartmann aus Basel und geschrieben von der Traumapädagogin Marianne Herzog,

Oberhof. HotA, Hometreatment Aargau, Aufsuchende Familienarbeit, trägt das Projekt mit fachlicher und ideeller Unterstützung mit. Es wurde durch den Swisslos Fonds des Kantons Aargau unterstützt.

Dieses Bilderbuch ist auch in Arabisch, Englisch, Rumänisch und Schwedisch erhältlich. Siehe:
http://www.marianneherzog.com/lily-ben- ... bestellen/ Weitere Ausgaben in verschiedenen Sprachen sind geplant, unter anderem Tigrinya.


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Re: Depression/Psych.Probleme/Magersucht/Trauma b.Kindern/Jugendliche

Beitragvon Beatrice » 3. Juni 2018, 23:54

BILDERBUCH ZUM THEMA ZWISCHENMENSCHLICHER UMGANG/PSYCHOTHERAPIE (ab 5 Jahre)
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Titel: Der Igel Frederik
Autor: Wulf Bertram
Verlag: Cmz Verlag, November 2015
ISBN 978-3-87062-172-8, Gebunden, 32 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Preisinfo ca: CHF 18.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisangaben

Erhältlich im Buchhandel


Zum Inhalt:
Am Waldrand unter einem grossen Brombeerbusch lebt der Igel Frederik. Er ist ein Träumer und vergnügter Optimist - bis zu dem Tag, an dem er sich dem hinterhältigen Marder Markus anvertraut, der seine Naivität ausnutzt und ihn schwer verletzt. Daraufhin igelt Frederik sich vollkommen ein und zieht sich verbittert aus dem Leben zurück. Bis seine Freundin Ida ihm auf die Sprünge hilft und ihn zu der weisen Eule schickt, um sich Rat zu holen.
Die Geschichte über den Umgang mit Enttäuschungen und Verletzungen im Leben. Frederik lernt in der Geschichte wieder auf seine Intuition, seine innere Stimme zu hören. Eine spannend erzählte Geschichte für Kinder (und nicht nur die!), achtsam im Umgang mit sich und anderen zu sein. Sie macht Mut, mit Verletzungen im Leben auf gute Weise umzugehen, und vor allem auf die eigene Intuition zu hören..- Wulf Bertram, Arzt und Psychotherapeut aus Stuttgart, gelingt es überzeugend - genial unterstützt durch die farbenfrohen Illustrationen von Bernhard Siller -, die grosse Bedeutung des Vertrauens in zwischenmenschlichen Beziehungen zu erklären, spannend für Kinder wie für Erwachsene.

Portrait
Dipl.-Psych. Dr. med. Geb.in Soest/Westfalen. Nach Besuch der deutschen Schule in Mailand/Italien Abitur in Hamburg. Dort zunächst Studium der Psychologie und Soziologie. War nach einer Vorlesung über Neurophysiologie so fasziniert, dass er spontan zusätzlich ein Medizinstudium begann. Nach dem Diplom in Psychologie klinischer Psychologe im Univ.-Krankenhaus Hamburg-Eppendorf. 1981 Medizinisches Staatsexamen und Promotion. Danach Assistenzarzt in der Provinz Arezzo/Italien und in Kaufbeuren. 1985 begann er als Lektor für medizinische Lehrbücher in einem Münchener Fachverlag, wo er versuchte, seinen Ärger über unverdauliche Lehrbücher während des eigenen Studiums in innovative didaktische Konzepte umzusetzen. Seit 1988 wissenschaftlicher Leiter des Schattauer Verlags in Stuttgart, seit 1992 Geschäftsführer mit der Devise, dass Lernen ein Minimum an Spass machen muss, wenn es effektiv sein soll. Bertram hat eine Ausbildung in Gesprächs- und Verhaltenstherapie sowie in Tiefenpsychologischer Psychotherapie und ist neben seiner Verlagstätigkeit als Psychotherapeut und Coach in eigener Praxis tätig.

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