Andrea mit Max aus Oberbayern / BNS-Epilepsie

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ndeeg
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Andrea mit Max aus Oberbayern / BNS-Epilepsie

Beitrag von ndeeg » 1. Juni 2012, 12:07

Hallo Ihr Lieben,

mein Name ist Andrea, ich bin 34 Jahre alt und die Mama von Max *29.9.09 und Anna *21.4.12. Bei Max wurde mit einem halben Jahr BNS-Epilepsie/West-Syndrom diagnostiziert.

Als erste Anlaufstelle sind wir zur "normalen" Krampfabklärung im Krankenhaus gelandet. Nachdem die eingestellten Medi´s unser Kind nur lahmgelegt hatten, waren wir eifrig auf der Suche nach Alternativen. So war das keine Lösung für uns.

Nach vielen Stationen hatten wir dann mit der Homöopathie und einem Epilepsie erfahrenen Homöopathen den Durchbruch.

Mit den Absetzten der Medi´s am 5.5.11 begann Max sich deutlich Weiterzuentwickeln und ist seit 27.5.11 anfallsfrei!!!

Er bekommt nach wie vor sein antimiasmatische Mittel und macht weiter seine Entwicklungsschritte. Er hat noch einiges aufzuholen, wir sind aber überzeugt, dass er das in seiner Geschwindigkeit macht. Und die bekommt er.

Er ist ein fröhlicher, lustiger Junge, der jeden Tag seine Welt ein bisschen mehr entdeckt und er will sich entwickeln. Ob er jetzt genau so ist wie andere Kinder in seinem Alter ist nebensächlich, solange er glücklich ist. Und das war er unter Sabril und bei regelmäßigen EEG´s und Untersuchungen nicht.

Wer mehr über unsere Geschichte lesen möchte, den lade ich recht herzlich dazu ein, unsere Seite zu besuchen:
http://www.diagnose-epilepsie.de

Natürlich freue ich mich über Nachrichten von euch und beantworte auch gerne etwaige Fragen.

Liebe Grüße aus der Idylle,
Andrea.
www.diagnose-epilepsie.de
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reni
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Re: Andrea mit Max aus Oberbayern / BNS-Epilepsie

Beitrag von reni » 1. Juni 2012, 16:01

Hallo andrea

willkommen im Forum. Ich bin Reni mein Neffe hat auch Epilepsie. Er hat jede Nacht Anfälle. Mittlerweile nimmt er Keppra und Ospolot. Pednidan haben wir gerade ausgeschlichen.

Wesensveränderungen sidn leider noch da. Aber er entwickelt sich. Ich frag mich nur, ob er irgendwann so entwickelt sein kann, das er eine Ausbildung machen wird können oder mal alleine BUSfahren.

Toll das Max keine dieser Medikamente braucht und Anfallsfrei ist. Ich seh ja was die Medis verursachen an Nebenwirkungen.

Sabril ist da auch nicht ohne wird aber bei Kindern in Max alter offt genommen.

LG Reni
Wer Schmetterlinge Lachen hört, der weis wie Wolken schmecken.
reni
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Re: Andrea mit Max aus Oberbayern / BNS-Epilepsie

Beitrag von reni » 1. Juni 2012, 16:02

Hallo andrea

willkommen im Forum. Ich bin Reni mein Neffe hat auch Epilepsie. Er hat jede Nacht Anfälle. Mittlerweile nimmt er Keppra und Ospolot. Pednidan haben wir gerade ausgeschlichen.

Wesensveränderungen sidn leider noch da. Aber er entwickelt sich. Ich frag mich nur, ob er irgendwann so entwickelt sein kann, das er eine Ausbildung machen wird können oder mal alleine BUSfahren.

Toll das Max keine dieser Medikamente braucht und Anfallsfrei ist. Ich seh ja was die Medis verursachen an Nebenwirkungen.

Sabril ist da auch nicht ohne wird aber bei Kindern in Max alter offt genommen.

LG Reni
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Beatrice
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Re: Andrea mit Max aus Oberbayern / BNS-Epilepsie

Beitrag von Beatrice » 1. Juni 2012, 16:59

Liebe Andrea

Auch von mir auf diesem Weg nochmals herzlich willkommen im Forum. Schön, dass Du da bist und uns die besondere Geschichte von Max erzählst. Eine wahre Mutmach-Geschichte und erst noch mit sanften Mitteln. Wäre schön, wenn noch andere Kinder davon profitieren könnten.

Ich wünsche Dir und Max, dass sich weiter positive Wege auftun und Ihr Euch im Leben wohlfühlt.

Bis zum nächsten Mal ganz liebe Grüsse

Bea
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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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ndeeg
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Re: Andrea mit Max aus Oberbayern / BNS-Epilepsie

Beitrag von ndeeg » 2. Juni 2012, 10:37

Danke für die nette Begrüßung.

@Reni: Ja, die Medi´s sind wirklich der Hammer. Wir wollten das Sabril auch so schnell wie möglich wieder loswerden. Max ist zu der Zeit einfach nur apathisch rumgelegen. Das konnte es nicht sein.
Außerdem sind wir der Überzeugung, dass es einen Grund hatte, warum Max uns diese Symptome gezeigt hat und diese einfach durch ein Medikament zu unterdrücken, kam mir vor, wie ihm einfach den Mund zuzubinden, wenn er uns was wichtige sagen will.

Ich kann mich noch gut an die Angst und die Hilflosigkeit erinnern, wenn man seinem Kind oder in deinem Fall seinem Neffen bei epileptischen Anfällen zuschauen muss und ihm nicht helfen kann… Trotzdem ist die Angst selten ein guter Ratgeber. Und meiner Meinung nach arbeiten die Ärzte, sicherlich in vielen Fällen unabsichtlich, mit dieser Angst.

Fühl dich gedrückt.

@Bea: Dir auch lieben Dank und ich hoffe, auch dass ich mit unseren Erfahrungen, anderen Mut machen kann und meinen Beitrag leisten kann.

Ich habe lange darüber nachgedacht, was den positives aus unseren Erfahrungen erwachsen kann. Es gibt immer eine positive Seite, egal wie schlimm die Erfahrungen sind. Auf das habe ich mich auch immer konzentriert. Und ich denke, mit unserer Webseite ist mir das ganz gut gelungen.

Also, lasst euch nicht unterkriegen. Unsere Kinder sind Entwicklungshelfer! Wir bekommen im Leben nur Erfahrungen, die wir auch meistern können.

Liebe Grüße und ein entspanntes Wochenende.
Andrea.
www.diagnose-epilepsie.de
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